Lehrer-Tour
Lehrer-Tour Online
Gehen Sie mit auf die Lehrer-Tour!
Hier finden Sie 5 Stationen, die die Möglichkeiten einer Karriere im Handwerk aufzeigen. So können Sie mit der Website im Hintergrund Ihren Unterricht live gestalten. Sie können Ihren Schülern die Vielfalt an Handwerksberufen zeigen und Ihnen eine erste Orientierung geben, welche Chancen sie im in einem Handwerksberuf erwarten.
Hier geht's los...
Wie die Inhalte von handwerks-power.de zu den Unterrichtsmaterialien passen und wie die Website am besten im Unterricht eingesetzt werden kann, erfahren Sie in dieser Lehrer-Tour: Sie werden automatisch durch die wichtigsten Inhalte von handwerks-power.de geführt. Zugleich finden Sie zahlreiche Anregungen, wie Sie die Inhalte mit Ihren Schülern besprechen können.
Typisch Handwerk. Was heißt das?
handwerks-power.de ist die neue Nachwuchs-Website des Handwerks in Baden-Württemberg. Sie soll Schluss machen mit der Unwissenheit zu Ausbildungsberufen und Chancen im Handwerk. Die neue Internetseite soll informieren: über mehr als 100 Ausbildungsberufe mit mehr als 100 Chancen im Handwerk.
"Typisch Handwerk" sind folgende Zahlen:
17.379 neu abgeschlossene Ausbildungsverträge 2008 in Baden-Württemberg. Dabei gibt es weiterhin wieder viele hundert Ausbildungsstellen, die nicht besetzt werden konnten, weil es zu wenige oder zu wenig qualifizierte Bewerber für die vielen modernen und anspruchsvollen Lehrstellen im Handwerk gibt.
Typisch Handwerk ist auch, dass nur wenige Berufe überhaupt bekannt sind: in der Regel nur sechs bis sieben. Dabei sind es mehr als 100. Ähnlich verhält es sich mit den Aufstiegs- und Weiterbildungsmöglichkeiten: Bekannt sind nur Geselle und Meister. Dabei ist im Handwerk sehr viel mehr möglich. Auch eine Kombination aus Ausbildung und Studium. Sogar ein ganz normales Studium ohne Abitur, weil der Meisterbrief in Baden-Württemberg so viel zählt wie das Fachabitur.
Links zu dieser Station
Homepage
Power-Jobs
Power-Chancen
Power-Links
In dieser Rubrik geht es zunächst darum, die Vielfalt der Berufe im Handwerk aufzuzeigen. Die Schüler sollen sehen, dass es im Handwerk mehr als 100 Berufe gibt.
Vorschlag für den Unterricht
Lassen Sie die Schüler schätzen, wie viele Berufe es im Handwerk gibt. Erfahrungsgemäß werden zwischen sechs und sieben Berufe genannt. Im nächsten Schritt gehen Sie auf den Menüpunkt "Ausbildung & Zukunft" und dann auf "Berufsbeschreibungen". Dort erhalten die Schüler eine Liste der mehr als 100 Berufe im Handwerk.
Anschließend wählen Sie einen klassischen und einen exotischen Handwerksberuf aus der Liste. (z.B. "Elektroniker, Fachrichtung Informations- und Telekommunikationstechnik" für den klassischen Bereich und "Hörgeräteakustiker" als exotischen Beruf).
Beide Berufe werden auch im Handwerks-Infobuch "100" genannt. Die Schüler erhalten somit einen ersten Überblick und können zugleich im Kultbuch ein Interview mit Personen lesen, die diesen Beruf ausüben.
Praktische Übung
Die Schüler sollen versuchen, über die Praktikumsbörse eine Stelle im angepeilten Traumberuf zu finden. Wenn sie in ihrer Region keine Stelle finden, sollen sie auch in den anderen Regionen suchen. Ziel: Praktikumsbörse kennen lernen.
Praktische Übung
Die Berufsbilder "Elektroniker" und "Hörgeräteakustiker" können jetzt in der Rubrik "Karriere" noch einmal angeklickt werden. Dann sehen die Schüler, dass mehr Möglichkeiten gibt als nur Lehrling, Geselle und Meister. Die Schüler können danach weitere Berufe durchklicken.
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Berufe
Praktikum
Praktikumsbörse
Karriere
Bei den Power-Tipps soll aufgezeigt werden, dass die Schüler hier Unterstützung bei der Jobsuche und Bewerbung erhalten. Sie erfahren, wo und wie sie den für sie geeigneten Beruf finden. Und: Wie sie eine gute Bewerbung erstellen. Außerdem Tipps zum Vorstellungsgespräch und zur Vorbereitung dazu. Ebenfalls hinterlegt: Muster-Lebenslauf und Muster-Anschreiben.
Vorschlag für den Unterricht
In der Diskussion sollen die Schüler die wichtigsten Bestandteile eines Anschreibens für eine Bewerbung erarbeiten. Von der individuellen Begründung für die Bewerbung bis hin zur Bitte um ein persönliches Vorstellungsgespräch.
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Power-Tipps
Bewerbung
Muster-Anschreiben
Muster-Lebenslauf
Für Gymnasiasten - Handwerk und Studium:
1. HANDWERKplus
Die Auszubildenden erlernen einen Handwerksberuf und studieren zugleich Betriebswirtschaft – mit maßgeschneiderten Ausbildungsinhalten für den späteren Einsatz als Unternehmer im Handwerk. Der weitere Werdegang ist ebenfalls zweigleisig: Es kann der Meisterbrief im jeweiligen Beruf und zugleich ein Diplom in Betriebswirtschaft erworben werden.
2. "FH StudiumPlus"
Analog HANDWERKplus. Allerdings erst ab Ausbildung zum Meister, zu der parallel ein Studium an einer Fachhochschule absolviert werden kann.
3. Förderung
Im Rahmen einer Handwerksausbildung gibt es spezielle Förderprogramme, die (noch) wenig bekannt sind und wenig genutzt werden. Hier gibt es Informationen dazu.
4. Ausland
Auch im Handwerk gibt es die Möglichkeit, Auslandserfahrung zu sammeln: Durch spezielle, in dieser Rubrik vorgestellte Austauschprogramme.
Für Realschüler - Handwerk und Studium:
1. Meisterbrief = Fachabitur
In Baden-Württemberg ist der Meisterbrief dem Fachabitur gleichgestellt. Vor allem für Realschüler ist dies eine interessante Option: Sie können eine Handwerksausbildung absolvieren und erhalten mit ihrem Abschluss die Berechtigung, an einer Fachhochschule zu studieren. Die Absolventen können an einer Fachhochschule Betriebswirtschaft studieren und zugleich den Meisterbrief in ihrem erlernten Beruf erwerben. Siehe dazu auch "FH StudiumPlus". Übrigens ist der Meisterbrief in Niedersachsen sogar dem Abitur gleichgestellt. Handwerksmeister können dort ein ganz normales Studium an einer Universität antreten. Ohne zuvor die allgemeine Hochschulreife erwerben zu müssen.
2. "FH StudiumPlus"
Nach der Ausbildung in einem Handwerksberuf können die Absolventen die Meister-Laufbahn einschlagen und zugleich an einer Fachhochschule studieren. Fachabitur ist dazu nicht nötig. Die Meisterschüler studieren dann zugleich Betriebswirtschaft.
Begehrte Absolventen: Die Doppelqualifikation aus handwerklicher Ausbildung und Studium macht die Absolventen nicht nur in Handwerksbetrieben begehrt: Auch in anderen Wirtschaftsbereichen sind die Absolventen gefragt.
3. Förderung
Im Rahmen einer Handwerksausbildung gibt es spezielle Förderprogramme, die (noch) wenig bekannt sind und wenig genutzt werden. In dieser Rubrik finden sich alle Informationen dazu.
4. Ausland
Auch im Handwerk gibt es die Möglichkeit, Auslandserfahrung zu sammeln: Durch spezielle Austauschprogramme, die hier vorgestellt werden.
Einsatz an Hauptschulen
Als Karriereperspektive für Hauptschüler sind die Studiengänge nur in Ausnahmefällen interessant. Hier kann auf den Weg zum Meister und zum eigenen Betrieb verwiesen werden. Theoretisch kann aber auch ein Hauptschüler mit dem Meisterbrief in der Tasche zum Studenten werden.
Vorschlag für den Unterricht
Für Gymnasiasten:
Beide Bereiche können intensiv im Unterricht diskutiert werden. Am besten mit Gegenüberstellung des klassischen Weges vom Abitur zum normalen Studium an einer FH oder an einer Universität.
Für Realschüler:
Diskussion der Möglichkeiten, die sich durch den Meisterbrief ergeben. Evtl. Gegenüberstellung Vor- und Nachteile der beiden Wege zum „Fachabitur“, dem der Meisterbrief in Baden-Württemberg entspricht. Das Fachabitur ist dabei sicher mit weniger „Mühe“ verbunden. Der Meisterbrief erfordert eine Ausbildung in einem Handwerksberuf, eine mindestens zweijährige praktische Tätigkeit als Geselle und im Anschluss die Meisterschule. Andererseits bietet dieser Weg mehr Sicherheit vor Arbeitslosigkeit.
Einsatz an Hauptschulen:
Diskussion über realistische berufliche Perspektiven: Aufzeigen des Wegs zum Meister und der damit verbundenen Fördermöglichkeit (z. B. Meister-Bafög unter: handwerks-power.de / Hilfe & Tipps / Förderungen). Als Motivator für die Hauptschüler kann hier auch der Vergleich zur klassischen Akademiker-Karriere dienen: Wann verdient ein Hauptschüler mit Handwerksausbildung sein erstes Geld? Wann ein Akademiker? Wann kann ein Meister selbständig sein? Wann ein Akademiker?
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Power-Chancen
Studium
Förderung
Ausland
Fernsehen im Internet: Video-Clips von Azubis aus dem Handwerk. Mit Tätigkeitsinhalten der verschiedenen Berufe und Erfahrungsberichten der Auszubildenden.
Vorschlag für den Unterricht
Die Schüler sollen drei Clips auswählen. Diese werden dann gemeinsam angeschaut. Am besten per Beamer an einer zentralen Leinwand. Anschließend können Fragen diskutiert werden: Was würde man noch gerne wissen? Welche Aufstiegsmöglichkeiten gibt es? Die Schüler können diese Fragen selbst im Internet recherchieren: Auf handwerks-power.de befinden sich alle nötigen Informationen dazu
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Azubi-TV
„Infotainment“ im Unterricht:
1. Unterhaltung
Hier finden die Schüler sowohl Unterhaltung, als auch Information: Die Fun-Links führen auf die Freizeitseiten mit Infos zu Nightlife in Baden-Württemberg, zu Radio-Sendern und zu den Homepages der Daily Soaps.
2. Information
Es gibt aber auch noch die Rubrik Links: mit weitergehenden Informationen zu Jobsuche und Bewerbung. Stellenbörsen sind hier gelistet. Außerdem Organisationen, die bei der Berufssuche unterstützen. Dazu hilfreiche Seiten für diejenigen, die noch nicht so genau wissen, was sie eigentlich wollen. Schließlich die Seiten der acht Handwerkskammern in Baden-Württemberg. Hintergrund: Die acht Handwerkskammern sind bei den Schülern kaum bekannt. Dabei können die Handwerkskammern beste Hilfestellung bei Praktikums- und Jobsuche bieten.
Vorschlag für den Unterricht
Wenn ich nicht mehr weiterweiß... Wer kann Auskunft geben? Wo finde ich Informationen?
Zunächst können die Links kurz durchgesprochen werden. Mit Hinweis auf die vielen Seiten, die bei Jobsuche und Bewerbung nützlich sind.
Anschließend ein Hinweis auf die Seiten der Handwerkskammern unter "Lehrstellenbörsen": Auch hier sollte man sich schlau machen, um alle seine beruflichen Perspektiven zu wahren.
Zum Abschluss der Unterrichtseinheit können sich die Schüler dann ja noch bei selbst bei den Links umschauen und ein wenig im Internet auf den angegebenen Seiten surfen.
Links zu dieser Station
Job-Links
Lehrstellenbörsen
Lehrer-Tour als PDF
Hier finden Sie die ausführliche Lehrer-Tour als PDF, mit praktischen Tipps für die Unterrichtsgestaltung, zum Download oder zum Ausdrucken.
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Die beliebtesten Ausbildungsberufe
Kraftfahrzeug- mechatroniker und Friseurin sind die beliebtesten Jobs der baden-württembergischen Azubis! In Baden-Württemberg gibt es mehr als 100 anerkannte Ausbildungsberufe im Handwerk.
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