NATÜRLICH – UNENTBEHRLICH – FORTSCHRITTLICH
Knusprige Qualität – Täglich frisch bekömmliche Vielfalt

Den verführerischen Düften in Bäckereien kann kaum jemand widerstehen. Eine Vielzahl von frischen Leckereien, hergestellt mit handwerklichem und technischem Geschick, moderner Technik und ausgesuchten Rohstoffen findet immer Käufer.
Ein guter Riecher, feiner Geschmack und Einfühlungsvermögen gehören zum Bäckerhandwerk ebenso dazu wie computergesteuerte Mehlsilierungsanlagen, automatische Knet- und Rührmaschinen sowie vollelektronische Backöfen. Übrigens: Backwaren sind elementare Nahrungsmittel, darum haben Bäckerinnen und Bäcker immer Konjunktur.
Voraussetzungen:
Hauptschulabschluss, Realschulabschluss oder Abitur.
Ausbildungszeit:
3 Jahre (36 Monate)
Ausbildungsinhalte:
- Berufsbildung, Arbeits- und Tarifrecht
- Aufbau und Organisation des Ausbildungsbetriebes
- Sicherheit und Gesundheitsschutz bei der Arbeit
- Umweltschutz
- Umgehen mit Informations- und Kommunikationstechnik
- Vorbereiten von Arbeitsabläufen, Arbeiten im Team
- qualitätssichernde Maßnahmen
- Umsetzen von Hygienevorschriften
- Handhaben von Anlagen, Maschinen und Geräten
- Lagern und Kontrollieren von Lebensmitteln, Verpackungsmaterial und Betriebsmitteln
- Herstellen von Weizenbrot und Weizenkleingebäck
- Herstellen von Feinen Backwaren aus Teigen
- Herstellen und Weiterverarbeiten von Massen
- Herstellen und Verarbeiten von Überzügen, Füllungen und Cremes
- Kundenorientierung
- Herstellen von Brot und Kleingebäck
- Herstellen von Partykleingebäck
- Herstellen von Süßspeisen
- Entwerfen und Herstellen von Torten und Desserts
- Herstellen von Backwarensnacks
- Herstellen von kleinen Gerichten unter Verwendung frischer Rohstoffe
- Kundenberatung und Verkauf.
Zwischenprüfung:
Während der Berufsausbildung ist eine Zwischenprüfung durchzuführen. Sie soll nach dem zweiten Ausbildungsjahr stattfinden.
Gesellenprüfung:
Die Gesellenprüfung erfolgt am Ende des 3. Ausbildungsjahres.
TECHNISCH – KRAFTVOLL – SPEZIAL
Alles im Griff

Autofahren kann jeder. Auf der Baustelle bedienst du aber richtig schwere Maschinen. Du lernst mit Kränen, Baggern, Radladern, Planierraupen oder Walzen sicher umzugehen. Darüber hinaus bist du auch gefragt, wenn große Rohre verlegt werden oder der Beton aufs Dach gepumpt wird. Das bedeutet vor allem eines: Für Millimeterarbeit brauchst du ein gutes Auge und das nötige Feingefühl. Und: Ohne Sicherheitsvorkehrungen geht gar nichts. Daneben gilt es zum Beispiel, Metalle oder Kunststoffe zu verarbeiten. Auch kennst du dich mit Vermessungsgeräten aus und bist an der Vermessung eines Baus beteiligt. Den sicheren Umgang mit Baustoffen wie Zement, Sand oder Kies lernst du in der Ausbildung ebenso.
Voraussetzungen:
Hauptschulabschluss, Realschulabschluss oder Abitur.
Ausbildungszeit:
3 Jahre (36 Monate)
Ausbildungsinhalte:
- Berufsbildung
- Aufbau und Organisation des Ausbildungsbetriebes
- Arbeits- und Tarifrecht
- Sicherheit und Gesundheitsschutz am Arbeitsplatz, Umweltschutz und rationelle Energieverwendung
- Arbeitsplanung
- Einrichten und Sichern von Baustellen, Arbeits- und Schutzgerüsten
- Verarbeiten von Bau- und Bauhilfsstoffen
- Arbeiten in der Bautechnik
- Handhaben von Vermessungsgeräten
- Be- und Verarbeiten von Metallen und Kunststoffen
- Handhaben von Bauteilen, Baugruppen und Systemen von Baugeräten
- Inbetriebnehmen, Führen und Außerbetriebnehmen von Baugeräten
- Warten von Baugeräten, Verwenden von Kraft- und Schmierstoffen sowie von Hydraulikölen
- Feststellen von Störungen sowie Einleiten von Maßnahmen zur Fehlerbeseitigung an Baugeräten
- Instandsetzen von Bauteilen und Baugruppen
Zwischenprüfung:
Während der Berufsausbildung ist eine Zwischenprüfung durchzuführen. Sie soll nach dem zweiten Ausbildungsjahr stattfinden.
Gesellenprüfung:
Die Gesellenprüfung erfolgt am Ende des 3. Ausbildungsjahres.
AKTUELL – GESCHÄTZT – ERFOLGREICH
Kühne Formen – Gewisse Maßregeln

Viele Brauereien präsentieren das Sudhaus mit seinen mächtigen Kupferkesseln durch große Glasfronten. Das Anfertigen solcher oder ähnlicher Behälter ist eine deiner Aufgaben. Da sich Kupfer z. B. durch Treiben relativ leicht umformen lässt, wird es im Anlagen-, Behälter- und Rohrleitungsbau zu kühnen Formen verarbeitet. Dabei kommt es weniger auf Muskeln, sondern auf starke Teileverbindungen durch sorgfältiges Hartlöten an. Gefertigt werden die Teile, die auch aus anderen Werkstoffen bestehen können, in der Werkstatt. Beim Kunden werden sie oft inklusive Armaturen montiert. Für dich ergibt sich ein weites, interessantes Betätigungsfeld, das auch gestalterisches Arbeiten einschließt.
Voraussetzungen:
Hauptschulabschluss, Realschulabschluss oder Abitur.
Ausbildungszeit:
3 1/2 Jahre (42 Monate)
Ausbildungsinhalte:
- Berufsbildung
- Aufbau und Organisation des Ausbildungsbetriebes
- Arbeits- und Tarifrecht, Arbeitsschutz
- Arbeitssicherheit, Umweltschutz und rationelle Energieverwendung
- Planen und Vorbereiten des Arbeitsablaufes sowie Kontrollieren und Bewerten der Arbeitsergebnisse
- Lesen, Anwenden und Erstellen von technischen Unterlagen
- Prüfen, Messen, Lehren
- Fügen
- manuelles Spanen und Umformen
- maschinelles Bearbeiten
- Instandhalten
- manuelles und maschinelles Umformen von Blechen, Rohren und Profilen
- Schweißen, Löten, thermisches Trennen
- Elektrotechnik
- Konstruieren von Abwicklungen; Entwerfen und Fertigen von Schablonen und Zuschnitten
- Anfertigen und Montieren von Bauteilen und Baugruppen für Apparate, Behälter und Rohrleitungen
- Anfertigen, Montieren und Demontieren von Rohrleitungen mit Armaturen
- Montieren von Mess-, Steuer-, Regel- und Sicherheitseinrichtungen
- Anfertigen und Montieren von Tragekonstruktionen und Befestigungen für
- Apparate, Behälter und Rohrleitungen
- Prüfen von Bauteilen, Baugruppen, Apparaten, Behältern und Rohrleitungen
- Prüfen von Funktionen; Inbetriebnehmen und Einstellen von Apparaten, Behältern und Anlagen
- Eingrenzen und Bestimmen von Fehlern, Störungen und deren Ursache
- Instandsetzen von Apparaten, Behältern und Rohrleitungen
- Transportieren von Bauteilen, Baugruppen, Apparaten und Behältern
- Durchführen von Dämm- und Dichtungsmaßnahmen
Zwischenprüfung:
Während der Berufsausbildung ist eine Zwischenprüfung durchzuführen. Sie soll nach dem zweiten Ausbildungsjahr stattfinden.
Gesellenprüfung:
Die Gesellenprüfung erfolgt am Ende der 3 1/2-jährigen Ausbildung.
SENSIBEL – FLEXIBEL – MENSCHLICH
„Mit-Gefühl“

Als Bestattungsfachkraft meisterst du gemeinsam mit den Angehörigen einfühlsam die vielseitigen Aufgaben eines Trauerfalls. Für diesen Beruf musst du ein besonderes Gespür haben. Daneben ist aber auch handwerkliches und kaufmännisches Können gefragt. Rechtsvorschriften, Gesundheitsbestimmungen und Bräuche zur Bestattung solltest du gut kennen.
Bestattungsfachkräfte arbeiten in erster Linie in Bestattungsunternehmen, manchmal auch in der Friedhofsverwaltung. Passend für Leute, die den richtigen Ton treffen, Gespür für die Gefühle der Menschen haben, keine Angst vor dem Umgang mit Tod und Trauer haben und Vielfalt suchen.
Voraussetzungen:
Hauptschulabschluss, Realschulabschluss oder Abitur.
Ausbildungszeit:
3 Jahre (36 Monate)
Ausbildungsinhalte:
- Berufsbildung, Arbeits- und Tarifrecht
- Aufbau und Organisation des Ausbildungsbetriebes
- Sicherheit und Gesundheitsschutz bei der Arbeit
- Umweltschutz
- Umgang mit Informations- und Kommunikationstechniken
- Berufsbezogene Rechtsvorschriften, Normen und technische Unterlagen
- Planen von Arbeitsabläufen, Ausführen von Geschäfts- und Verwaltungsvorgängen
- Riten und Gebräuche
- Handhabung und Warten von Werkzeugen, Geräten, Maschinen und technischen Einrichtungen
- Be- und Verarbeiten von Werk- und Hilfsstoffen, Durchführen warenkundlicher Arbeiten
- Bearbeiten von Bestattungsaufträgen
- Durchführen von Trauerfeiern und Bestattungen
- Qualitätssichernde Maßnahmen und Kundenorientierung
- Psychologische Maßnahmen
- Bestattungsvorsorge
Zwischenprüfung:
Während der Berufsausbildung ist vor dem Ende des 2. Ausbildungsjahres eine Prüfung abzulegen.
Gesellenprüfung:
Die Gesellenprüfung erfolgt am Ende des 3. Ausbildungsjahres.
MASSIV – DAUERHAFT – GRÜNDLICH
Stark in Form – Gestalterische Möglichkeiten

Als Experte oder Expertin in Sachen Beton bist du gefragt, wenn Beton- oder Stahlbetonkonstruktionen besonders hohe Anforderungen erfüllen müssen, z. B. bei Brücken, Hallen und Hochhäusern. Dein Arbeitsgebiet reicht vom Herstellen der Schalung über das Vorbereiten und Einbringen der Betonstahlbewehrung bis hin zu Betonieren, Ausschalen und Nachbehandeln des Betons. Technisches Verständnis, handwerkliches Geschick und räumliches Vorstellungsvermögen sind für dich von Vorteil. Es kann schon mal hoch hinaus gehen – auch beruflich.
Voraussetzungen:
Hauptschulabschluss, Realschulabschluss oder Abitur.
Neben der Teamarbeit wird bei diesem Beruf auch ein hohes Maß an Selbstständigkeit und Eigenverantwortung verlangt.
Ausbildungszeit:
3 Jahre (36 Monate)
Ausbildungsinhalte:
- Grundkenntnisse der Baustelleneinrichtung, des Baustellenablaufs und der Baustellensicherungsmaßnahmen
- Arbeitsschutz und Unfallverhütung
- Grundfertigkeiten der Handhabung der Werkzeuge, Baugeräte und Baumaschinen
- Handhaben einfacher Vermessungsgeräte
- Grundkenntnisse der Bodenarten, Böschungen, Baugruben und Gräben, der Herstellung von Aushub und der einfachen Aus- und Absteifung
- Grundkenntnisse der Hausentwässerung, Oberflächenentwässerung, Kanalisation und des Einbaus von Kanalisationsrohren
- Herstellen einfacher Holzverbindungen, Schalungen und Formen
- Herstellen einfacher Baukörper aus künstlichen Steinen und Bauplatten, von Leichtbauwänden und abgehängten Decken
- Herstellen von Mörtel- und Betonmischungen
- Herstellen einfacher Bewehrungen und Stahlbetonbauteile
- Herstellen von einfachem Wandputz und von Zementestrich
- Herstellen von Sperrungen und Dämmungen
- Einbauen und Verlegen von Formstählen, Verbindungs- und Befestigungsmitteln
- Schließen von Schlitzen, Aussparungen und Durchbrüchen
- Transportieren und Einbauen einfacher Fertigteile
- Grundfertigkeiten der Kunststoffbearbeitung und -verarbeitung
- Ansetzen von Fliesen und Platten
- Grundfertigkeiten des Tiefbaus, insbesondere des erdverlegten Rohrleitungs-, des Kanal-, Brunnen- und Straßenbaus
- Aufstellen einfacher Arbeits- und Schutzgerüste
- Lesen und Anfertigen einfacher Zeichnungen, Skizzen und Verlegepläne
- Handhaben der Werkzeuge, Baugeräte und Baumaschinen, insbesondere für Hochbauarbeiten
- Grundkenntnisse der Arbeitsplanung
- Herstellen von Mörtel- und Betonmischungen
- Herstellen von einfachem Wandputz und von Zementestrich
- Herstellen einfacher Schalungen und Holzverbindungen
- Herstellen von Bewehrungen und Betonbauteilen
- Herstellen von Baukörpern aus künstlichen Steinen und Platten
- Einbauen von Fertigteilen
- Herstellen von Hausschornsteinen
- Lesen und Anfertigen einfacher Zeichnungen, Skizzen und Verlegepläne
- Grundkenntnisse der Leistungsbeschreibung und Arbeitsplanung sowie der Baustoffbedarfsermittlungen und Massenberechnungen
- Arbeitsschutz und Unfallverhütung
- Aufstellen von Arbeits- und Schutzgerüsten
- Herstellen und Verarbeiten von Betonmischungen
- Bearbeiten von Bauholz
- Herstellen von Betonschalungen aus Holz, Zusammenbauen von Schalungen aus Stahl und Kunststoff
- Herstellen, Transportieren und Einbauen von Stahlbetonfertigteilen
Zwischenprüfung:
Während der Berufsausbildung ist eine Zwischenprüfung durchzuführen. Sie soll nach dem zweiten Ausbildungsjahr stattfinden.
Gesellenprüfung:
Die Gesellenprüfung erfolgt am Ende des 3. Ausbildungsjahres.
Weitere Infos zu Bauberufen findest du unter:
www.bauen-hat-zukunft.de
AKTUELL – BESTÄNDIG – STARKE STÜCKE
Betonung auf Fertigteile – Maßarbeit

Das Anfertigen von Schalungen und Formen sowie die Betonverarbeitung sind deine wichtigsten Tätigkeiten. Den Arbeiten aus diesem Beruf begegnen wir fast auf Schritt und Tritt. Gemeint sind Betonfertigteile in Form von Treppen oder Bodenbelägen – in öffentlichen Gebäuden wie in Operationsräumen, aber auch im Garten-, Landschafts-, Straßen- und Tiefbau.
In Werkhallen mischst du verschiedenste Betonarten – aus Wasser, Zement, Kies und weiteren Stoffen. Zu deinen Aufgaben gehört zudem das Herstellen der Fertigteile mit mechanischen oder automatischen Verfahren.
Voraussetzungen:
Hauptschulabschluss, Realschulabschluss oder Abitur.
Ausbildungszeit:
3 Jahre (36 Monate)
Ausbildungsinhalte:
- Berufsbildung
- Aufbau und Organisation des Ausbildungsbetriebes
- Arbeits- und Tarifrecht, Arbeitsschutz
- Unfallverhütung, Umweltschutz und rationelle Energieverwendung
- Anfertigen und Lesen von Skizzen und Zeichnungen
- Be- und Verarbeiten von Holz
- Be- und Verarbeiten von künstlichen Steinen, Herstellen von Putz
- Verlegen von Platten und Fliesen
- Be- und Verarbeiten von Kunststoffen
- Herstellen von Beton
- Herstellen von Schalungen und Formen
- Herstellen und Einbauen von Bewehrungen
- Herstellen von Betonbauteilen
- Herstellen von Dämmungen
- Herstellen und Behandeln von Oberflächen
- Herstellen, Transportieren, Montieren und Verlegen von Betonfertigteilen
Zwischenprüfung:
Während der Berufsausbildung ist eine Zwischenprüfung durchzuführen. Sie soll nach dem zweiten Ausbildungsjahr stattfinden.
Gesellenprüfung:
Die Gesellenprüfung erfolgt am Ende des 3. Ausbildungsjahres.
Weitere Infos zu Bauberufen findest du unter:
www.bauen-hat-zukunft.de
STYLE – DESIGN – KNOW-HOW
Auf dem Teppich bleiben – Betreten nicht verboten

Obwohl er ständig mit Füßen getreten wird, wollen wir doch alle den passenden Fußboden unter uns haben. Für jeden Geschmack und Zweck: Teppichboden, Linoleum, Laminat oder Fertigparkett. Damit ein Boden hält und gut aussieht, lernst du, wie man den Untergrund vorbehandelt und welche Verlegetechnik angesagt ist.
Die Vielfalt von Materialien, Designs und Funktionen macht das Bodenlegen zur spannenden Sache! Was dem Kunden gefallen soll, muss mit Geschmack und Materialkenntnis empfohlen werden. Ein bisschen gestalterische Begabung sollte also schon drin sein, guter Umgang mit den Kunden sowieso. Auch bestehende Böden wollen gepflegt und repariert werden.
Voraussetzungen:
Hauptschulabschluss, Realschulabschluss oder Abitur.
Ausbildungszeit:
3 Jahre (36 Monate)
Ausbildungsinhalte:
- Berufsbildung, Arbeits- und Tarifrecht
- Gesundheitsschutz, Arbeitssicherheit
- Aufbau und Organisation des Ausbildungsbetriebes
- Umweltschutz
- Umgang mit Informations- und Kommunikationstechniken
- Vorbereiten von Arbeitsabläufen, Auswerten von Informationen, Arbeiten im Team
- Anfertigen und Anwenden von technischen Unterlagen, Durchführen von Messungen
- Vorbereiten, Einrichten, Sichern und Räumen von Arbeitsplätzen
- Handhaben und Warten von Werkzeugen, Geräten, Maschinen und technischen Einrichtungen
- Be- und Verarbeiten von Werk- und Hilfsstoffen
- Prüfen der Verlegebedingungen, Herstellen von Untergründen
- Gestalten und Verlegen von textilen und elastischen Bodenbelägen
- Behandeln von Oberflächen
- Be- und Verarbeiten von Profilen
- Qualitätssichernde Maßnahmen, Kundenorientierung
Zwischenprüfung:
Während der Berufsausbildung ist vor dem Ende des 2. Ausbildungsjahres eine Prüfung abzulegen.
Gesellenprüfung:
Die Gesellenprüfung erfolgt am Ende des 3. Ausbildungsjahres.
KÖNNEN – FEINGEFÜHL – MUSIKALITÄT
Wer den Bogen raus hat... – Der gute Ton

Wer den Bogen raus hat, kann viel machen. Zum Beispiel Musik. Violinen, Celli, Bässen oder Bratschen ist ihr typischer Klang ohne die speziellen Streich- und Bachbögen nicht zu entlocken. Da hängt viel von der Maßarbeit und dem Gefühl der Bogenmacherinnen und Bogenmacher ab. Sie sind es, die die verschiedenen Längen, Stärken, Gewichte und Schwerpunktlagen jedes einzelnen Bogens individuell bestimmen. Ein nicht alltäglicher Handwerksberuf, dessen Vielseitigkeit den Willen zur Perfektion herausfordert.
Voraussetzungen:
Hauptschulabschluss, Realschulabschluss oder Abitur. Gutes Augenmaß, manuelle Geschicklichkeit, Sorgfältigkeit, Feingefühl und Konzentrationsfähigkeit.
Ausbildungszeit:
3 Jahre (36 Monate)
Ausbildungsinhalte:
- Berufsbildung
- Aufbau und Organisation des Ausbildungsbetriebes
- Arbeits- und Tarifrecht, Arbeitsschutz
- Arbeitssicherheit, Umweltschutz und rationelle Energieverwendung
- Planen und Vorbereiten des Arbeitsablaufes sowie Kontrollieren und Bewerten der Arbeitsergebnisse
- Lesen, Anwenden und Erstellen von technischen Unterlagen
- Prüfen, Messen und Kennzeichnen
- Anfertigen und Instandhalten von Werkzeugen
- manuelles und maschinelles Bearbeiten von Werkstoffen
- Behandeln von Oberflächen
- Anwenden von Leimen und Klebern
- Auswählen, Bestimmen und Lagern von Werkstoffen
- Fügen
- Herstellen von Bogenstangen
- Herstellen von Bogenfröschen
- Herstellen von Bogenbeinchen
- Zusammenfügen von Bogenstangen,- frösche und -beinchen
- Spielfertigmachen
- Ausführen von Reparaturen
Zwischenprüfung:
Während der Berufsausbildung ist eine Zwischenprüfung durchzuführen. Sie soll nach dem zweiten Ausbildungsjahr stattfinden.
Gesellenprüfung:
Die Gesellenprüfung erfolgt am Ende des 3. Ausbildungsjahres.
CLEVER – ERFINDERISCH – NICHT ALLTÄGLICH
Vielfalt vom Stapel – Qualität lässt sich nicht ausbooten

An Sonnentagen herrscht Hochbetrieb auf den Gewässern. Dank der vielen Bootstypen hat jeder sein Vergnügen nach Maß – dafür garantieren Bootsbauerinnen und Bootsbauer. In diesem Beruf konstruierst du und führst sämtliche erforderlichen Arbeiten aus – vom Bau des Rumpfes bis zur Kajüte. Auch in Gestaltungsfragen wird dein kompetentes Wort erwartet. Du bearbeitest und verarbeitest Holz, Metall, Kunststoffe und verschiedene Verbundwerkstoffe. Wer Spaß am Konstruieren, Bauen, Formen und Gestalten hat, kommt in diesem Beruf nicht ins Schwimmen.
Voraussetzungen:
Hauptschulabschluss, Realschulabschluss oder Abitur.
Ausbildungszeit:
3 1/2 Jahre (42 Monate)
Ausbildungsinhalte:
- Anfertigen und Lesen von Zeichnungen einfacher Art
- Anfertigen von Linienrissen für einfache Boote, Schablonen und Modelle
- Messen, Anreißen, Anzeichnen, Aufschnüren, Schablonieren, Schmiegenabsetzen
- Herrichten der Helling
- Aufstellen der Mallen
- Planken der Außenhaut, Decklegen, Anfertigung von Aufbauten und Deckhäusern und deren Inneneinrichtung
- Einbauen von Motorfundamenten, Stevenrohren und Wellenböcken
- Einbauen und Ausrichten von Motoren, Wellen und Ruderanlagen
- Anfertigung von Masten, Stengen, Riemen
- Anschlagen von Beschlägen
- Teeren, Ölen, Grundieren, Spachteln
- Aufbringen von Farben und Lacken
- Spleißen und Takeln
- Bespannen von Booten mit Segeltuch
- Kenntnisse über Oberflächenschutz
- Kenntnisse über Boots- und Motortypen, über Bau-, Takelungs- und Segelarten
- Kenntnisse über Arten, Eigenschaften, Herstellung, Verwendung, Verarbeitung und Lagerung der Werks- und Hilfsstoffe
- Kenntnisse der Vorschriften der Berufsgenossenschaft für das Bootsbauer-Handwerk (Unfallverhütungsvorschriften)
Zwischenprüfung:
Während der Berufsausbildung ist eine Zwischenprüfung durchzuführen. Sie soll nach dem zweiten Ausbildungsjahr stattfinden.
Gesellenprüfung:
Die Gesellenprüfung erfolgt am Ende der 3 1/2-jährigen Ausbildung.
BESTÄNDIG – NOTWENDIG – SELBSTSTÄNDIG
Eine fassbare Sache – Auf alles gefasst

„Lass´ uns ein Fass aufmachen!“ Die Fete kann steigen – mit einem Partyfässchen oder einem ausgewachsenen Bier- oder Weinfass. Ganz gleich, welche Behälter für den Transport und die Lagerung gebraucht werden – du fertigst sie in allen Abmessungen für Industrie, Handel, Gewerbe und andere Wirtschaftszweige. Je nach Zweck verarbeitest du Holz, Kunststoff oder Metall. Bei überdimensionalen Abmessungen von Containern und Tanks geht´s auf Montage direkt zum Kunden.
Wer sich in diesem Beruf selbständig machen will, hat gute Chancen sein „eigenes“ Fass aufzumachen.
Voraussetzungen:
Hauptschulabschluss, Realschulabschluss oder Abitur.
Gute Gesundheit und körperliche Belastbarkeit, technisches Verständnis, physikalische und chemische Grundkenntnisse.
Ausbildungszeit:
3 Jahre (36 Monate)
Ausbildungsinhalte:
- Arbeitsschutz und Unfallverhütung
- Organisation des Arbeitsplatzes und des Betriebes
- Lesen und Anfertigen von Skizzen und Zeichnungen
- Verwenden von Holz und Holzwerkstoffen
- Grundfertigkeiten der Holzbe- und Holzverarbeitung
- Grundfertigkeiten der Kunstoffbe- und der Kunstoffverarbeitung
- Grundfertigkeiten der Metallbe- und der Metallverarbeitung
- Löten und Schweißen
- Verwenden von Klebstoffen
- Instandhalten von Werkzeugen und Maschinen
- Einrichten und Bedienen von Maschinen und Vorrichtungen
- Zuschneiden und Herstellen von Teilen für Behälter
- Herstellen von Behältern
- Montieren von Behältern
- Behandeln von Oberflächen
- Anbringen von Zubehörteilen
- Wiederverwenden gebrauchter Behälter
Zwischenprüfung:
Während der Berufsausbildung ist eine Zwischenprüfung durchzuführen. Sie soll nach dem zweiten Ausbildungsjahr stattfinden.
Gesellenprüfung:
Die Gesellenprüfung erfolgt am Ende des 3. Ausbildungsjahres.
FEINER GESCHMACK – ERLESENE QUALITÄT – PRICKELNDER GENUSS
Zum Wohl! – Reinheitsgebot

"Geben´se dem Mann am Klavier noch´n Bier...". Damit er überhaupt eines bekommen kann, braucht es Brauer und Mälzer/-innen, die ihr Handwerk verstehen. Im Sudhaus gehört das Maischen, Läutern und Hopfen kochen zu den Hauptaufgaben. Umfangreiches Wissen über Rohstoffe, Verarbeitung und Herstellung ist erforderlich, damit genau nach Rezept und gemäß dem deutschen Reinheitsgebot gebraut werden kann.
Wenn du dich für moderne Brautechnologie mit allem Drum und Dran wie Verfahrens- und Labortechnik sowie Umweltschutz interessierst, ist für dich kein Hopfen und Malz verloren. Feine Geschmacksnerven gehören selbstverständlich auch dazu.
Voraussetzungen:
Hauptschulabschluss, Realschulabschluss oder Abitur.
Verständnis für biologische Vorgänge und technische Abläufe, stabile Gesundheit.
Ausbildungszeit:
3 Jahre (36 Monate)
Ausbildungsinhalte:
- Berufsbildung
- Aufbau und Organisation des Ausbildungsbetriebes
- Arbeits- und Tarifrecht, Arbeitsschutz und Arbeitssicherheit
- Umweltschutz und rationelle Energieverwendung
- fachbezogene Rechtsvorschriften anwenden
- Reinigen und Desinfizieren
- technische Einrichtungen, Verfahrenstechnik
- mikrobiologische und technisch-analytische Grundlagen
- Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe beurteilen, lagern und einsetzen
- Malz herstellen
- Würze gewinnen, kühlen und klären
- Bier vergären, lagern und reifen
- Bier filtrieren
- Bier abfüllen und verpacken
- Ausschank und Produktpflege
Zwischenprüfung:
Während der Berufsausbildung ist eine Zwischenprüfung durchzuführen. Sie soll nach dem zweiten Ausbildungsjahr stattfinden.
Gesellenprüfung:
Die Gesellenprüfung erfolgt am Ende des 3. Ausbildungsjahres.
BOHREN – SCHÜTZEN – ERSCHLIESSEN
Wasser, marsch! – Reserven umweltfreundlich nutzen

Wasser ist das wichtigste Element für unser Leben. Zu deinen Aufgaben gehört in diesem Beruf das Anzapfen unserer Wasservorräte mit modernen Geräten. Dabei wird das Grundwasser durch spezielle Techniken vor Verschmutzung geschützt. Auch bei großen Bauprojekten bist du gefragt. Denn du baust nicht nur Brunnen zur Trinkwassergewinnung, sondern bohrst ebenso Schächte zum vorübergehenden Abpumpen von Grundwasser, damit Fundamente auf festen Boden stehen.
Wer seine handwerklichen Fähigkeiten für die Umwelt und für den Menschen einsetzen will, kann das in diesem Beruf tun.
Voraussetzungen:
Hauptschulabschluss, Realschulabschluss oder Abitur.
Ausbildungszeit:
3 Jahre (36 Monate)
Ausbildungsinhalte:
- Grundkenntnisse der Baustelleneinrichtung, des Baustellenablaufs und der Baustelleneinrichtungsmaßnahmen
- Arbeitsschutz und Unfallverhütung
- Grundfertigkeiten der Handhabung der Werkzeuge, Baugeräte und Baumaschinen
- Handhaben einfacher Vermessungsgeräte
- Grundkenntnisse der Bodenarten, Böschungen, Baugruben und Gräben, der Herstellung von Aushub und der einfachen Aus- und Absteifungen
- Grundkenntnisse der Hausentwässerung, Oberflächenentwässerung, Kanalisation und des Einbaus von Kanalisationsrohren
- Herstellen einfacher Holzverbindungen, Schalungen und Formen
- Herstellen einfacher Baukörper aus künstlichen Steinen und Bauplatten, von Leichtbauwänden und abgehängten Decken
- Herstellen von Mörteln- und Betonmischungen
- Herstellen einfacher Bewehrungen und Stahlbetonbauteile
- Herstellen von einfachem Wandputz und von Zementestrich
- Herstellen von Sperrungen und Dämmungen
- Einbauen und Verlegen von Formstählen, Verbindungs- und Befestigungsmitteln
- Schließen von Schlitzen, Aussparungen und Durchbrüchen
- Transportieren und Einbauen einfacher Fertigteile
- Grundfertigkeiten der Kunststoffbearbeitung und -verarbeitung
- Ansetzen von Fliesen und Platten
- Grundfertigkeiten des Tiefbaus, insbesondere des erdverlegten Rohrleitungs-, des Kanal-, Brunnen- und Straßenbaus
- Aufstellen einfacher Arbeits- und Schutzgerüste
- Lesen und Anfertigen einfacher Zeichnungen, Skizzen und Verlegepläne
- Lesen und Anfertigen einfacher Zeichnungen, Skizzen und Profilskizzen,
- Erstatten von Tagesleistungsberichten
- Grundkenntnisse der Leistungsbeschreibung und Arbeitsplanung sowie der Baustoffbedarfsermittlungen und Massenberechnungen
- Arbeitsschutz und Unfallverhütung
- Bedienen von Werkzeugen, Geräten und Maschinen
- Grundfertigkeiten der Metall- und Kunststoffbearbeitung
- Handhaben von Vermessungsgeräten
- Prüfen und Bezeichnen von Bodenproben
- Herstellen von Bohrungen und Verlegen von Rohrleitungen
- Herstellen und Einbauen von Fertigteilen im Brunnen- und Rohrleitungsbau
Zwischenprüfung:
Während der Berufsausbildung ist eine Zwischenprüfung durchzuführen. Sie soll nach dem zweiten Ausbildungsjahr stattfinden.
Gesellenprüfung:
Die Gesellenprüfung erfolgt am Ende des 3. Ausbildungsjahres.
Weitere Infos zu Bauberufen findest du unter:
www.bauen-hat-zukunft.de
EXKLUSIV – KUNSTVOLL – ANSPRUCHSVOLL
Eingebunden in Vielfalt – Schmückende Gestaltung

Auch im Zeitalter der elektronischen Medien erfreuen sich viele Bücherfreunde an Werken mit exklusiver äußerer Aufmachung. Einbände aus Geweben oder kostbaren Ledern, außergewöhnlicher zeichnerischer Gestaltung zählen zu den Highlights des Buchbinderhandwerks. Weitere Aspekte der buchbinderischen Vielfalt: Alte Bücher wieder benutzbar machen, Bilder in den richtigen Rahmen zu bringen. Und in der Serienfertigung steht Vielfalt für angelieferte Druckbogen falzen, schneiden, heften oder kleben, bis sie schließlich als Hard- oder Softcover, Buch, Zeitschrift, Kalender oder Werbeprospekt auf den Markt kommen.
An diesem Beruf wirst du viele interessante Seiten entdecken, die bei genauem Hinsehen Abwechslung, Eigenständigkeit, Individualität und künstlerischen Touch zeigen.
Voraussetzungen:
Hauptschulabschluss, Realschulabschluss oder Abitur.
Zufriedenstellende Leistungen im Zeichen und Rechnen, Interesse für Mechanik, gutes technisches Verständnis, räumliches Vorstellungsvermögen, Farben- und Schönheitssinn, handwerkliches Geschick, Einteilungs- und Organisationstalent, Sauberkeit und Genauigkeit, gutes Augenmaß.
Ausbildungszeit:
3 Jahre (36 Monate)
Ausbildungsinhalte:
- Berufsbildung
- Aufbau und Organisation des Ausbildungsbetriebes
- Arbeits- und Tarifrecht, Arbeitsschutz
- Arbeitssicherheit, Umweltschutz und rationelle Energieverwendung
- Arbeitsabläufe planen und vorbereiten
- Schneiden, Falzen , Sammeln und Zusammentragen
- Heften und Binden
- Kleben
- Verpacken und Versandfertigmachen
- Transportieren und Lagern
Fertigkeiten und Kenntnisse in der Fachrichtung Einzel- und Sonderfertigung:
- Broschüren herstellen
- Bücher herstellen
- Prägen und Stanzen
- Ausstattungstechniken anwenden
- Bücher instandsetzen
- buchbinderische Sonderarbeiten durchführen
Fertigkeiten und Kenntnisse in der Fachrichtung Buchfertigung:
- Buchblock herstellen
- Decken fertigen
- Bücher als Endprodukt fertigen
- Qualitätssicherung
- Verpacken und Versandfertig machen
Fertigkeiten und Kenntnisse in der Fachrichtung Druckweiterverarbeitung:
- Akzidenzarbeiten durchführen
- Broschüren mit Sonderausstattung fertigen
- Sonderprodukte herstellen
- Qualitätssicherung
- Verpacken und Versandfertigmachen
Zwischenprüfung:
Während der Berufsausbildung ist eine Zwischenprüfung durchzuführen. Sie soll nach dem zweiten Ausbildungsjahr stattfinden.
Gesellenprüfung:
Die Gesellenprüfung erfolgt am Ende des 3. Ausbildungsjahres.
GENAU – AUSGEBUFFT – VERANTWORTUNGSVOLL
Spitzenleistung im Visier – Volltreffer

James Bond gehört nicht unbedingt zum Kundenkreis. Das Büchsenmacherhandwerk bedient mit seinen Erzeugnissen eher Jäger und Schieß-Sportler. Geht ein Schuss mal daneben, darf´s nicht an der Waffe liegen. Höchste Sorgfalt ist daher bei den Schusswaffen angesagt – der Qualität und der eigenen Sicherheit wegen. Du hältst dich nicht nur in der Werkstatt auf. In diesem Beruf berätst du auch Kunden, empfiehlst passendes Zubehör und montierst es.
Wer zielsicher seine Interessen und sein handwerkliches Talent prüft, kann mit diesem Beruf einen Volltreffer landen.
Voraussetzungen:
Hauptschulabschluss, Realschulabschluss oder Abitur.
Neigung zu Metall- und Holzbearbeitung, gutes Sehvermögen.
Ausbildungszeit:
3 1/2 Jahre (42 Monate)
Ausbildungsinhalte:
- Berufsbildung
- Aufbau und Organisation des Ausbildungsbetriebes
- Arbeits- und Tarifrecht, Arbeitsschutz
- Arbeitssicherheit, Umweltschutz und rationelle Energieverwendung
- Planen und Vorbereiten des Arbeitsablaufes sowie Kontrollieren und Bewerten der Arbeitsergebnisse
- Lesen, Anwenden und Erstellen von technischen Unterlagen
- Prüfen, Messen, Lehren
- Fügen
- manuelles Spanen und Umformen
- maschinelles Bearbeiten
- Instandhalten
- Drehen und Fräsen
- Unterscheiden, Zuordnen und Handhaben von Werk- und Hilfsstoffen; Wärmebehandeln, Härteprüfen
- Behandeln und Schützen von Oberflächen
- Hartlöten, Eingießen
- Montieren von Bauteilen zu Baugruppen
- Bearbeiten von Werkstücken durch Spanen von Hand und mit handgeführten Maschinen
- Bearbeiten von Werkstücken durch Spanen auf Werkzeugmaschinen
- Montieren und Demontieren von Jagd- und Sportwaffen
- Prüfen und Einstellen von Funktionen; Inbetriebnehmen von Jagd- und Sportwaffen
- Fertigen von Ersatzteilen; Instandsetzen von Jagd- und Sportwaffen
Zwischenprüfung:
Während der Berufsausbildung ist eine Zwischenprüfung durchzuführen. Sie soll nach dem zweiten Ausbildungsjahr stattfinden.
Gesellenprüfung:
Die Gesellenprüfung erfolgt am Ende der 3 1/2-jährigen Ausbildung.
KALKULIEREN – ORIENTIEREN – ORGANISIEREN
Durchblick für betrieblichen Überblick – Auf richtigem Kurs

Während sich in einem Handwerksbetrieb der/die Meister/-in mit seinem Team um die fachlichen Belange des Betriebs kümmert, übernimmt das Büro sozusagen die „Navigation“. Zahlen und Fakten über den aktuellen Stand der Dinge müssen immer griffbereit sein: Einnahmen, Ausgaben, Produktionskosten, Löhne und Gehälter. Dazu kommen Terminüberwachung, Kostenrechnung, Kalkulation und eben die ganze Buchführung.
Wer sich für die wirtschaftlichen Belange eines Betriebs interessiert, kann durch sein Engagement zur „rechten Hand“ der Betriebsleitung aufsteigen und dafür sorgen, dass Verwaltungsaufgaben nicht aus dem Ruder laufen.
Voraussetzungen:
Hauptschulabschluss, Realschulabschluss oder Abitur.
Der ideale Beruf für junge Leute, die Spaß an kaufmännischen Aufgaben haben.
Ausbildungszeit:
3 Jahre (36 Monate)
Ausbildungsinhalte:
- Der Ausbildungsbetrieb:
- Stellung des Ausbildungsbetriebs in der Gesamtwirtschaft,
- Berufsbildung, - Arbeitssicherheit, Umweltschutz und rationelle Energieverwendung
- Organisation und Leistungen:
-Leistungserstellung und Leistungsverwertung,
- betriebliche Organisation und Funktionszusammenhänge - Bürowirtschaft und Statistik:
-Organisation des Arbeitsplatzes,
- Arbeits- und Organisationsmittel,
- bürowirtschaftliche Abläufe,
- Statistik - Informationsverarbeitung:
- Textverarbeitung,
- Bürokommunikationstechniken,
- Datenverarbeitung für kaufmännische Anwendungen - betriebliches Rechnungswesen:
- kaufmännische Steuerung und Kontrolle,
- Buchführung,
- Kostenrechnung - Personalwesen:
- Grundlagen des betrieblichen Personalwesens,
- Personalverwaltung,
- Entgeltabrechnung - Büroorganisation
- Auftrags- und Rechnungsbearbeitung, Lagerhaltung
Zwischenprüfung:
Während der Berufsausbildung ist eine Zwischenprüfung durchzuführen. Sie soll nach dem zweiten Ausbildungsjahr stattfinden.
Gesellenprüfung:
Die Gesellenprüfung erfolgt am Ende des 3. Ausbildungsjahres.
HAARGENAU – HANDGERECHT – MASCHINENERECHT
Für Mensch und Technik – Nichts gegen feine Pinsel

Jede Menge Leute brauchen Bürsten, Pinsel, Besen – Gebäudereiniger, Maler, private Haushalte und viele mehr. Die Produktpalette reicht vom feinen Spezialpinsel für den Kunstmaler über robuste Schleif- und Walzbürsten für Staubsauger und Teppichkehrmaschinen bis zum hochwertigen Rasierpinsel. Die sprichwörtlich hohe handwerkliche Qualität erreichst du mit Fingerfertigkeit, zum Beispiel beim Einziehen von Borsten und Fasern in das entsprechende Gehäuse. Die Erzeugnisse werden verschiedenen Anforderungen gerecht: Sie müssen zum einen gut in der Hand liegen und zum andern bei maschinellem Dauerlauf funktionieren.
Voraussetzungen:
Hauptschulabschluss, Realschulabschluss oder Abitur.
Ausbildungszeit:
3 Jahre (36 Monate)
Ausbildungsinhalte:
- Berufsbildung
- Aufbau und Organisation des Ausbildungsbetriebes
- Arbeits- und Tarifrecht, Arbeitsschutz
- Unfallverhütung, Umweltschutz und rationelle Energieverwendung
- Lesen einfacher Zeichnungen und Anfertigen von Skizzen
- Verarbeiten von Bestückungsmaterialien
- Verarbeiten von Holz- und Kunststoffzubehör
- Verarbeiten von Metallen
- Verarbeiten von Hilfsstoffen
- Herstellen einfacher Bürsten und Pinsel
- Instandhalten von Handwerkszeugen
- Kenntnisse mechanischer, pneumatischer, hydraulischer und elektrischer Vorrichtungen an Maschinen
- Einrichten, Bedienen und Warten von Anlagen und Maschinen
- Überwachen des Produktionsablaufs, Produktionskontrolle
Fachrichtung Bürstenherstellung:
- Arten, Eigenschaften und Lagern des Roh- und Bestücksmaterials
- Herstellen von Bürsten
Zwischenprüfung:
Während der Berufsausbildung ist eine Zwischenprüfung durchzuführen. Sie soll nach dem zweiten Ausbildungsjahr stattfinden.
Gesellenprüfung:
Die Gesellenprüfung erfolgt am Ende des 3. Ausbildungsjahres.
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„Wir in der Welt“: Drei Tage lang Medien und Handwerk
Auch das Handwerk zeigte sich bei den diesjährigen Jugendmedientagen Ende November unter dem Motto „Wir in der Welt“. Der Baden-Württembergische Handwerkstag und die Handwerkskammer Stuttgart unterstützten die Jugendpresse Baden-Württemberg – die selbst schon ein umfangreiches Programm auf die Beine gestellt hatte – sowohl gastronomisch als auch inhaltlich: mit Besuchen bei Handwerkern, verschiedenen Workshops und einer Exkursion in die Stuttgarter Staatsoper. Dadurch boten sie den jungen Medienmachern einen kleinen Einblick in die Welt des Handwerks.
Leistungswettbewerb: Deutschlands bester Jungstuckateur
Beim Leistungswettbewerb des deutschen Handwerks im Dezember haben insgesamt 24 Gesellinnen und Gesellen aus Baden-Württemberg den ersten Platz in ihren Wettbewerbsberufen belegt. Einer davon ist Kadir Unzunsakagoglus. Ursprünglich eher an Metallberufen interessiert, überredete ihn sein Bruder zu einer Stuckateurlehre. Diese schloss der 21-Jährige im Sommer mit der Note 1,6 ab und qualifizierte sich so für den Leistungswettbewerb der Handwerksjugend. Nach Siegen auf Kammer- und Landesebene setzte sich Kadir auch beim Bundesentscheid gegen seine Konkurrenten durch und schaffte es auf die oberste Stufe des Siegertreppchens.
Mit dem Handwerk in die Milchstraße: Berufe in der Luft- und Raumfahrttechnik
Du interessierst dich für den Weltraum, träumst vom Mond, Raumfahrzeugen und Sternenstaub? Auch in der Raumfahrt sind Handwerker gefragt! Denn die moderne Raumfahrttechnik ist ohne handwerkliche Dienstleistungen nicht denkbar. Was in der Forschung theoretisch entsteht, wird von spezialisierten Handwerkern in Qualitätsarbeit praktisch umgesetzt.
Die beliebtesten Ausbildungsberufe
Kraftfahrzeug- mechatroniker und Friseurin sind die beliebtesten Jobs der baden-württembergischen Azubis! In Baden-Württemberg gibt es mehr als 100 anerkannte Ausbildungsberufe im Handwerk.


