STILBEWUSST – TRENDBEWUSST – UMWELTBEWUSST
Tolle Optik fürs ganze Haus – Bestens eingedeckt

Vorgehängte Fassaden, nichtdrückendes Wasser? Das hat mit dekorativer, wärmedämmender Wandbekleidung und Bauwerksabdichtung zu tun. Und mit den vielseitigen Aufgaben des Dachdeckers. In diesem Beruf führst du eine Vielzahl von Arbeiten am Haus aus – vom Fundament bis zum Dach. Zu deinen Aufgaben zählen auch die Außenwandbekleidung als wärmedämmende und energiesparende Maßnahme, das Abdichten von Bauwerken gegen Grund- und Oberflächenwasser und – potz Blitz – die Montage von Blitzschutzanlagen.
Von Eintönigkeit ist in diesem Beruf keine Spur. Genau richtig für Leute, die hoch hinaus wollen, eigenverantwortlich und gern im Team arbeiten.
Voraussetzungen:
Hauptschulabschluss, Realschulabschluss oder Abitur und Schwindelfreiheit.
Ausbildungszeit:
3 Jahre (36 Monate)
Ausbildungsinhalte:
- Berufsbildung, Arbeits- und Tarifrecht
- Aufbau und Organisation des Ausbildungsbetriebes
- Sicherheit und Gesundheitsschutz bei der Arbeit
- Umweltschutz
- Auftragsübernehme, Leistungserfassung, Arbeitsplan und Ablaufplan
- Einrichten, Sichern und Räumen von Baustellen
- Prüfen, Lagern und Auswählen von Bau- und Bauhilfsstoffen
- Lesen und Anwenden von Zeichnungen und Plänen, Anfertigen von Skizzen
- Durchführen von Messungen
- Herstellen von Mauerwerk, Putz und Beton
- Verarbeiten von Holz und Herstellen von Holzbauteilen
- Verarbeiten von Kunststoffen und bituminösen Werkstoffen
- Herstellen von Wärmedämmungen, Durchführen zusätzlicher Maßnahmen bei Dachdeckungen
- Verarbeiten von Schiefer, Dachplatten und Schindeln
- Verarbeiten von Dachziegeln und Dachsteinen
- Verarbeiten von Metallen
- Montieren und Einbauen von Einbauteilen
- Herstellen von Unterkonstruktionen für Außenwandbekleidung
- Einbauen von Vorrichtungen zur Abteilung von Oberflächenwasser
- Verarbeiten von Wellplatten
- Einbauen von Energiesammlern und Energieumsetzern
Fachrichtung Dach-, Wand- und Abdichtungstechnik:
- Decken von Dach- und Wandflächen mit Schiefer Dachplatten, Schindeln, Wellplatten, Dachziegeln und Dachsteinen
- Abdichten mit Kunststoffen und bituminösen Werkstoffen
- Ausführen von Deckungen mit Blechen
- Bekleiden von Außenwänden
- Errichten von Blitzschutzanlagen für den äußeren Blitzschutz
- Reparieren von Dach- und Wandflächen sowie von Holzkonstruktionen
- Berichtswesen, Aufmaß, qualitätssichernde Maßnahmen
Fachrichtung Reetdachtechnik: - Vorbereiten von Deckungen mit Reet
- Decken von ebenen Dachflächen mit Reet
- Herstellen von Anschlüssen und Abschlüssen
- Decken von gewölbten und geschweiften Dachflächen mit Reet
- Errichten von Blitzschutzanlagen für den äußeren Blitzschutz
- Reparieren von Dachflächen und von Holzkonstruktionen
- Berichtswesen, Aufmaß, qualitätssichernde Maßnahmen
Zwischenprüfung:
Während der Berufsausbildung ist eine Zwischenprüfung durchzuführen. Sie soll nach dem zweiten Ausbildungsjahr stattfinden.
Gesellenprüfung:
Die Gesellenprüfung erfolgt am Ende des 3. Ausbildungsjahres.
WENDIG – UNIVERSELL – KUNSTFERTIG
1000 und 1 Produkt – Allroundtalent

Es gibt Leute, die kommen ins Rotieren, wenn sie erfahren, wie viele Produkte gedrechselt werden. Eine Kostprobe: Spielzeug aus Holz, Stuhl- und Tischbeine, Schachfiguren, Treppengeländer, Sportgeräte ... – und darf´s noch mehr sein? Und ob! Denn außer Holz kannst du z. B. auch Meerschaum, Horn, Bernstein kunstfertig bearbeiten. Mit Röhre und Meißel arbeitest du auf der Drehbank die Formen aus den rotierenden Werkstoffen heraus. In der Serienproduktion bedienst du Drehautomaten.
Du kannst dich entscheiden, ob du lieber Gebrauchsgegenstände herstellst oder eher künstlerische Arbeiten ausführst.
Voraussetzungen:
Hauptschulabschluss, Realschulabschluss oder Abitur.
Gute körperliche Konstitution, gesunde Atmungsorgane, gutes Augenmaß, räumliches Vorstellungsvermögen, Gefühl für Formen und Gestaltung, Gleichmaß, Sauberkeit, Exaktheit, gute zeichnerische Fähigkeiten.
Ausbildungszeit:
3 Jahre (36 Monate)
Ausbildungsinhalte:
- Berufsbildung
- Aufbau und Organisation des Ausbildungsbetriebes
- Arbeits- und Tarifrecht, Arbeitsschutz
- Arbeitssicherheit, Umweltschutz und rationelle Energieverwendung
- Anfertigen und Lesen von Skizzen und Zeichnungen, Grundlagen der Gestaltung
- Instandhalten von Handwerkzeugen
- Warten von Drehmaschinen
- Einrichten, Bedienen und Warten von Maschinen und Vorrichtungen
- Beschaffenheit und Eigenschaften von Holz und Holzwerkstoffen
- Be- und Verarbeiten von Holz- und Holzwerkstoffen
- Drehen und Drechseln
- Beschaffenheit und Eigenschaften von Edelwerkstoffen
- Be- und Verarbeiten von Kunststoffen
- Be- und Verarbeiten von Metallen
- Überprüfen und Verpacken von Erzeugnissen
Fertigkeiten und Kenntnisse in der Fachrichtung Drechseln:
- Entwerfen und Entwickeln von Erzeugnissen
- Herstellen von Teilen und Erzeugnissen
- Herstellen und Behandeln von Oberflächen
Fertigkeiten und Kenntnisse in der Fachrichtung Elfenbeinschnitzen:
- Gestalten und Entwickeln von Erzeugnissen aus Edelwerkstoffen
- Herstellen von Erzeugnissen aus Edelwerkstoffen
- Herstellen von Oberflächen
Zwischenprüfung:
Während der Berufsausbildung ist eine Zwischenprüfung durchzuführen. Sie soll nach dem zweiten Ausbildungsjahr stattfinden.
Gesellenprüfung:
Die Gesellenprüfung erfolgt am Ende des 3. Ausbildungsjahres.
GRAFIK – TECHNIK – ELEKTRONIK
Kommunikation in Druck – Kommunikation wie gedruckt
Kommunikation wie gedruckt
Diese Berufe gehören zum Druckgewerbe, sind aber verschiedene paar Stiefel. Doch sie ergänzen sich. Ohne Drucker gäbe es keine Printmedien, also Zeitschriften, Bücher, Comics etc. – ohne Schriftsetzer und Mediengestalter hätte der Drucker nichts zu drucken. Trotz Rundfunk und Fernsehen, kann niemand auf Papier gedruckte Informationen, auf diese Art der Kommunikation verzichten.
Technik gegen Termindruck
Drucker bedienen u.a. hochleistungsfähige Rotationsmaschinen, deren enormer output fasziniert. Die Maschinen müssen eingerichtet, d.h. die Druckplatten befestigt werden. Dazu kommen Drucküberwachung, Farbabstimmung, Korrekturen.
Klartext – Desktop statt Satzkasten
Schriftsetzer bringen Texte eines Manuskriptes in druckreife Form. Mediengestalter geben Bildern und Texten Form und Gestalt. Durch die Anwendung elektronischer Geräte ist die moderne Satzherstellung hochleistungsfähig. Doch Desktop und sonstige moderne Technik können menschliche Kreativität nur unterstützen und nicht ersetzen.
Kontakte zu Verlagen und Agenturen erfordern in diesen Berufen gute gestalterische und
sprachliche Fähigkeiten.
Top News
„Wir in der Welt“: Drei Tage lang Medien und Handwerk
Auch das Handwerk zeigte sich bei den diesjährigen Jugendmedientagen Ende November unter dem Motto „Wir in der Welt“. Der Baden-Württembergische Handwerkstag und die Handwerkskammer Stuttgart unterstützten die Jugendpresse Baden-Württemberg – die selbst schon ein umfangreiches Programm auf die Beine gestellt hatte – sowohl gastronomisch als auch inhaltlich: mit Besuchen bei Handwerkern, verschiedenen Workshops und einer Exkursion in die Stuttgarter Staatsoper. Dadurch boten sie den jungen Medienmachern einen kleinen Einblick in die Welt des Handwerks.
Leistungswettbewerb: Deutschlands bester Jungstuckateur
Beim Leistungswettbewerb des deutschen Handwerks im Dezember haben insgesamt 24 Gesellinnen und Gesellen aus Baden-Württemberg den ersten Platz in ihren Wettbewerbsberufen belegt. Einer davon ist Kadir Unzunsakagoglus. Ursprünglich eher an Metallberufen interessiert, überredete ihn sein Bruder zu einer Stuckateurlehre. Diese schloss der 21-Jährige im Sommer mit der Note 1,6 ab und qualifizierte sich so für den Leistungswettbewerb der Handwerksjugend. Nach Siegen auf Kammer- und Landesebene setzte sich Kadir auch beim Bundesentscheid gegen seine Konkurrenten durch und schaffte es auf die oberste Stufe des Siegertreppchens.
Mit dem Handwerk in die Milchstraße: Berufe in der Luft- und Raumfahrttechnik
Du interessierst dich für den Weltraum, träumst vom Mond, Raumfahrzeugen und Sternenstaub? Auch in der Raumfahrt sind Handwerker gefragt! Denn die moderne Raumfahrttechnik ist ohne handwerkliche Dienstleistungen nicht denkbar. Was in der Forschung theoretisch entsteht, wird von spezialisierten Handwerkern in Qualitätsarbeit praktisch umgesetzt.
Die beliebtesten Ausbildungsberufe
Kraftfahrzeug- mechatroniker und Friseurin sind die beliebtesten Jobs der baden-württembergischen Azubis! In Baden-Württemberg gibt es mehr als 100 anerkannte Ausbildungsberufe im Handwerk.


