Fachkraft für Holz- und Bautenschutzarbeiten

BEWAHREN – RETTEN – SANIEREN

Nachhaltige Hilfe für Mauern und Gebäude


Als Fachkraft für Holz- und Bautenschutzarbeiten beseitigst du Schäden, die zum Beispiel bei Insektenbefall oder Durchfeuchtung auftreten. Du heilst sozusagen Gebäudekrankheiten. Deine Gegner: Pilze, Insekten und Feuchtigkeit. Deine Schützlinge: Holz- und Bauwerksteile. Deine Instrumente: ein großes Arsenal an Streich-, Spritz- und Schaumverfahren. Du behandelst Mauerwerk mit Injektionen, wechselst beschädigte Bauteile aus und bringst Sanierputz an. Um Holzschädlinge zu bekämpfen, setzt du chemische und thermische Verfahren ein. Du kannst sogar durchfeuchtete Gebäude fast wie Wäschestücke austrocknen. Gefragt ist handwerkliches Können und kühler Sachverstand.

Voraussetzungen:
Hauptschulabschluss, Realschulabschluss oder Abitur.

Ausbildungszeit:
2 Jahre (24 Monate)

Ausbildungsinhalte:

  • Freilegen einer Kelleraußenwand
  • Teilerneuern eines Bauteiles aus Mauerwerk
  • Teilerneuern eines Bauteiles aus Stahlbeton
  • Erneuern eines Holzbauteiles
  • Bekämpfen von Holzschädlingen
  • Abdichten einer Kelleraußenwand
  • Sanieren eines Putzschadens
  • Ermitteln und Behandeln von Pilzbefall
  • welche Holzarten und Holzschädlinge, z. B. Pilze und Schwämme, es gibt und wie man die Bauteile für die Bearbeitung vorbereitet
  • wie man mit verschiedenen chemischen Verfahren, z. B. Streich-, Spritz- oder Schaumverfahren, dem Insekten- und Pilzbefall vorbeugen kann
  • von Pilzen befallene Bauteile zu behandeln
  • wie die zu behandelnden Untergründe vorbereitet und die entsprechenden Außenabdichtungsarbeiten durchgeführt werden
  • wie durchfeuchtete Bauwerke ausgetrocknet werden können
  • was man bei der Arbeitsplanung beachten muss und wie man die Werkzeuge und Maschinen handhabt
  • wie man sachgemäß mit den Werkstoffen, insbesondere chemischen Gefahrstoffen, umgeht
  • welche holzschädigenden Insekten, z. B. Käfer und Ameisen, es gibt, wie man sie erkennt und den Schädlingsbefall dokumentiert
  • wie man holzzerstörende Insekten durch verschiedene Verfahren, z. B. chemische Behandlungen, Heißluft oder Begasung, bekämpft und dabei die passenden Holzschutzmittel einsetzt
  • was bei Innenabdichtungsarbeiten zu beachten ist
  • welche Injektionstechniken eingesetzt werden können und wie man Mauerwerk mit Injektionen behandelt
  • wie man Untergründe für das Aufbringen von Sanierputz vorbereitet und die Sanierung durchführt
  • wie nicht befallene Bauteile gesichert und geschädigte Bauteile ausgewechselt werden
  • was bei Gesprächen mit Kunden wichtig ist
  • wie man Leitern und Arbeitsgerüste auf- und abbaut
  • wie man zur Qualitätssicherung beitragen kann
  • Einrichten eines Arbeitsplatzes
  • welche gegenseitigen Rechte und Pflichten aus dem Ausbildungsvertrag entstehen
  • wie der Ausbildungsbetrieb organisiert ist und wie Beschaffung, Fertigung, Absatz und Verwaltung funktionieren
  • wie die Arbeitsschutz- und Unfallverhütungsvorschriften angewendet werden
  • wie Umweltschutzmaßnahmen beachtet und angewendet werden

Gesellenprüfung:
Die Gesellenprüfung erfolgt am Ende des 2. Ausbildungsjahres.
 

Fachkraft für Lagerlogistik

ORDENTLICH – ABWECHSLUNGSREICH – EIGENVERANTWORTLICH

Immer was auf Lager

Die Logistik hat ihre eigenen Gesetze, sagt man. Du bist derjenige, der sie beherrscht. Ordentlich und genau solltest du sein, denn der Überblick und die Koordination sind bei diesem Beruf wichtig. Schließlich bist du für die angemessene Lagerung und Versendung von Gütern verschiedenster Art zuständig. Dabei helfen dir Transportgeräte und Lagerverwaltungssysteme. Du nimmst Ware entgegen, entlädst und erfasst diese. Neben nationalen sind auch internationale Speditionen deine möglichen Arbeitgeber. Aber auch in großen Autowerkstätten, in der Elektroindustrie oder im Einzelhandel werden Fachkräfte für Lagerlogistik gebraucht.

Voraussetzungen:
Hauptschulabschluss, Realschulabschluss oder Abitur.

Ausbildungszeit:
3 Jahre (36 Monate)

 

Fachkraft für Veranstaltungstechnik

ORGANISIEREN • KOMMUNIZIEREN • GESTALTEN

The show must go on.


Ohne Veranstaltungstechniker wären Events wie Messen, Kongresse, Ausstellungen oder Musikkonzerte nur halb so spannend. Denn Fachkräfte für Veranstaltungstechnik konzipieren, organisieren und planen unterschiedlichste Veranstaltungen. Natürlich sind sie auch vor Ort und sorgen dafür, dass keine Pannen passieren. Und wenn doch mal was schief geht, wissen sie, was zu tun ist, damit die Veranstaltung trotzdem ein Erfolg wird.

Technisches Know-how ist gefragt.

Veranstaltungstechniker bauen die technischen Einrichtungen wie Beleuchtungs-, Projektionsund Beschallungsanlagen auf und richten sie ein. Sie fahren die Veranstaltung, das heißt, sie bedienen die technische Anlage während eines Konzerts. Dazu gehört auch der Einsatz von Spezialeffekten wie Nebelmaschinen.

Open Air Feeling

Fachkräfte für Veranstaltungstechnik arbeiten z. B. bei Messeveranstaltern und Betreibern von Theatern oder Freilichtbühnen, bei Firmen für Bild-, Ton-, Licht- und Veranstaltungstechnik und Produktionsfirmen. Je nach Arbeitsauftrag

Fachverkäufer/-innen – Lebensmittelhandwerk (Bäckerei/Konditorei)

ÜBERZEUGEN – PRÄSENTIEREN – ARGUMENTIEREN

Verkaufen will gekonnt sein – Sympathisches Auftreten


Das Verkaufen beginnt, wenn ein Kunde das Bäckereifachgeschäft betritt. Als Fachkraft kannst du Kunden individuell beraten. Denn du kennst die Vielfalt des Angebots und weißt Bescheid über Bekömmlichkeit, Zusammensetzung und Geschmack. Zu deinen Aufgaben gehört nicht nur die Kundenberatung, du kümmerst dich auch um die ansprechende Dekoration, Geschenkverpackung sowie appetitliche Warenpräsentation. Ein Beruf für alle, die gern mit Menschen umgehen und die an einer abwechslungsreichen Tätigkeit interessiert sind.

Voraussetzungen:
Hauptschulabschluss, Realschulabschluss oder Abitur.
Ein Beruf für alle, die gern mit Menschen umgehen und an einer abwechslungsreichen Tätigkeit interessiert sind.

Ausbildungszeit:
3 Jahre (36 Monate)

Ausbildungsinhalte:

  • Berufsbildung
  • Aufbau und Organisation des Ausbildungsbetriebs
  • Arbeits- und Tarifrecht, Arbeitsschutz
  • Unfallverhütung, Umweltschutz und rationelle Energieverwertung
  • Ausführen von Hygienemaßnahmen
  • Anwenden lebensmittel- und gewerberechtlicher Vorschriften
  • Bedienen und Pflegen von Arbeitsgeräten, Maschinen und Anlagen im Verkaufsbereich
  • Lagern und Kontrollieren von Waren
  • Umgang mit Kunden
  • Präsentieren von Waren und Dekorieren
  • Werbung und Verkaufsförderung
  • Warenangebote, Preisbildung und Auszeichnung
  • Beraten und Bedienen von Kunden
  • Verpacken und Ausliefern von Waren
  • Geld- und Geschäftsverkehr
  • Umgang mit Waren

Zwischenprüfung:
Während der Berufsausbildung ist eine Zwischenprüfung durchzuführen. Sie soll nach dem zweiten Ausbildungsjahr stattfinden.

Gesellenprüfung:
Die Gesellenprüfung erfolgt am Ende des 3. Ausbildungs Jahres

 

Fachverkäufer/-innen – Lebensmittelhandwerk (Fleischerei)

OFFEN – SYMPATHISCH – QUALIFIZIERT

Die gute Verbindung zum Kunden – Qualifiziert beraten


„Wie bereite ich dieses Fleisch am besten zu?“ Als Fachverkäuferin oder Fachverkäufer kennst du dich aus. Du weißt, was alles in dieser oder jener Wurst drin ist. Denn Kunden fragen viel – du hast immer die richtige sachkundige Antwort parat. Und du kannst noch viel mehr. Du bereitest feine Salate zu, legst Aufschnittplatten, gestaltest Buffets, organisierst den Partyservice, sorgst für die dekorative, appetitliche Präsentation der Fleisch- und Wurstwaren. Arbeit im Team, Beratung der Kunden, vielseitige Aufgaben machen in diesem Beruf „echt“ was los.

Voraussetzungen:
Hauptschulabschluss, Realschulabschluss oder Abitur.
Spaß am Umgang mit Menschen und außergewöhnlichen Aufgaben, Freude am Beraten - kurz: der ideale Job für Menschen, die mitten im Leben stehen.

Ausbildungszeit:
3 Jahre (36 Monate)

Ausbildungsinhalte:

  • Berufsbildung
  • Aufbau und Organisation des Ausbildungsbetriebs
  • Arbeits- und Tarifrecht, Arbeitsschutz
  • Unfallverhütung, Umweltschutz und rationelle Energieverwertung
  • Ausführen von Hygienemaßnahmen
  • Anwenden lebensmittel- und gewerberechtlicher Vorschriften
  • Bedienen und Pflegen von Arbeitsgeräten, Maschinen und Anlagen im Verkaufsbereich
  • Lagern und Kontrollieren von Waren
  • Umgang mit Kunden
  • Präsentieren von Waren und Dekorieren
  • Werbung und Verkaufsförderung
  • Warenangebote, Preisbildung und Auszeichnung
  • Beraten und Bedienen von Kunden
  • Verpacken und Ausliefern von Waren
  • Geld- und Geschäftsverkehr
  • Umgang mit Waren

Zwischenprüfung:
Während der Berufsausbildung ist eine Zwischenprüfung durchzuführen. Sie soll nach dem zweiten Ausbildungsjahr stattfinden.

Gesellenprüfung:
Die Gesellenprüfung erfolgt am Ende des 3. Ausbildungsjahres.

Weitere Informationen unter:
http://www.fleischerhandwerk.de
 

Fahrradmonteur/-in

KOMPETENT – BERATUNG – UMWELTFREUNDLICH

Individuelle Arbeit


Fahrradmonteurinnen und Fahrradmonteure sind wahre Alleskönner am Rad. In diesem Beruf montierst du Fahrräder aus Bauteilen, Baugruppen und Systemen und hältst sie instand. Oder du änderst Fahrräder im Rahmen gegebener Einstellmöglichkeiten und durch Austausch von Komponenten nach Kundenwünschen. Bei deinen Arbeiten wendest du berufsfachliche Techniken an wie Prüfen, Messen, Montieren, Demontieren, Fügen, Trennen sowie manuelles und maschinelles Bearbeiten an. Alles in allem eine runde Sache.

Voraussetzungen:
Hauptschulabschluss, Realschulabschluss oder Abitur.

Ausbildungszeit:
2 Jahre (24 Monate)

Ausbildungsinhalte:

  • Berufsbildung, Arbeits- und Tarifrecht,
  • Aufbau und Organisation des Ausbildungsbetriebes,
  • Sicherheit und Gesundheitsschutz bei der Arbeit,
  • Umweltschutz,
  • Planen und Vorbereiten von Arbeitsabläufen sowie Kontrollieren von Arbeitsergebnissen,
  • Qualitätsmanagement,
  • Messen und Prüfen an Systemen,
  • betriebliche und technische Kommunikation,
  • Kommunikation mit internen und externen Kunden,
  • Bedienen von Fahrrädern und Systemen,
  • Warten, Prüfen und Einstellen von Fahrrädern sowie von Betriebseinrichtungen,
  • Montieren, Demontieren und Instandsetzen von Bauteilen, Baugruppen und Systemen,
  • manuelles und maschinelles Bearbeiten,
  • Herstellen und Instandhalten von Systemen und Anlagen der Fahrradtechnik,
  • Bereitstellen von Waren und Dienstleistungen
     
    Zwischenprüfung:
    Zu Beginn des 2. Lehrjahres


Abschlussprüfung:
Nach dem 2. Ausbildungsjahr
 

Fahrzeuglackierer/-in

LACK UND KAROSSERIE – DESIGN UND UMWELT – HIGH-TECH-PRÄZISION

Ein High-Tech-Beruf mit glänzenden Aussichten


Ein topaktueller, kreativer High-Tech-Beruf. Du schützt und veredelst Karosserien, vom Motorrad bis zum Truck. Unfallschäden werden beseitigt, Unterbodenschutz gespritzt, Lackoberflächen gepflegt. Cooles Design gefragt? Die Airbrush-Technik macht’s möglich. Da heißt es Farbe bekennen in puncto Ideen und fachmännischer Ausführung mit umweltverträglichen Farben und Lacken. Interessante und kreative Tätigkeiten für individuelle Fähigkeiten und Neigungen warten auf dich.

Voraussetzungen:
Hauptschulabschluss, Realschulabschluss oder Abitur.

Ausbildungszeit:
3 Jahre (36 Monate)

Ausbildungsinhalte:

  • Berufsbildung, Arbeitsrecht und Tarifrecht,
  • Aufbau und Organisation des Ausbildungsbetriebes,
  • Sicherheit und Gesundheitsschutz bei der Arbeit,
  • Umweltschutz,
  • Kundenorientierung,
  • Umgang mit Informations- und Kommunikationstechniken,
  • Auftragsübernahme, Planung, Vorbereitung und Organisation von Arbeitsaufgaben, Arbeiten im Team,
  • Einrichten von Arbeitsplätzen,
  • Bedienen und Instandhalten von Geräten, Werkzeugen, Maschinen und Anlagen,
  • Be- und Verarbeiten von Werk-, Hilfs- und Beschichtungsstoffen sowie von Bauteilen,
  • Prüfen, Bewerten und Vorbereiten von Untergründen,
  • Herstellen, Bearbeiten, Behandeln und Gestalten von Oberflächen,
  • Ausführen von Demontage- und Montagearbeiten,
  • Herstellen von Beschriftungen, Design- und Effektlackierungen,
  • Durchführen von qualitätssichernden Maßnahmen.

Zwischenprüfung:
Während der Berufsausbildung ist eine Zwischenprüfung durchzuführen. Sie soll nach dem zweiten Ausbildungsjahr stattfinden.

Gesellenprüfung:
Die Gesellenprüfung erfolgt am Ende des 3. Ausbildungsjahres.


Weitere Infos zu "Autoberufen" findest du unter:
www.autoberufe.de 

Feinoptiker/-in

GENAU – SICHER – GEWISSENHAFT

Glas mit Feinschliff – Vom Rohling zum Präzisionsglas


Du beginnst mit der Arbeit, wenn das Glas noch im „Urzustand“ ist. Du sägst aus Glasblöcken Rohlinge, schneidest sie in Form, schleifst und polierst sie mit absoluter Genauigkeit zu optischen Gläsern: Speziallinsen, Prismen, Brillengläser. Deine Erzeugnisse dienen der menschlichen Gesundheit, der Forschung und kommen selbst in der Luft- und Raumfahrt zum Einsatz. Klar, dass bei dieser Tätigkeit handwerkliches Feingefühl durch mathematische und physikalische Kenntnisse ergänzt werden muss. Wer diese Voraussetzungen mitbringt, kann diesen Beruf genauer unter die „Lupe“ nehmen.

Voraussetzungen:
Hauptschulabschluss, Realschulabschluss oder Abitur.

Ausbildungszeit:
3 1/2 Jahre (42 Monate)

Ausbildungsinhalte:

  • Berufsbildung, Arbeits- und Tarifrecht
  • Gesundheitsschutz, Arbeitssicherheit,
  • Aufbau und Organisation des Ausbildungsbetriebes
  • Umweltschutz
  • Planen und Steuern von Arbeitsabläufen, Kontrollieren und Beurteilen von Ergebnissen
  • Betriebliche und technische Kommunikation
  • Qualitätsmanagement
  • Bereitstellen von Werkzeugen sowie von Werk-, Betriebs- und Hilfsstoffen
  • Warten und Pflegen von Betriebsmitteln
  • Messen und Prüfen, Endkontrolle
  • Grundlagen der Metallbearbeitung
  • Fügen
  • Reinigen von optischen Bauelementen und Baugruppen
  • Herstellen von plan- und rundoptischen Bauelementen
  • Bedienen der Produktionsanlagen, Überwachen des Produktionsablaufes
  • Vertiefen der Kenntnisse und Fertigkeiten aus den ersten beiden Ausbildungsjahren
  • Oberflächenveredelung
  • Montieren und Justieren von optischen und feinmechanischen Bauteilen zu Baugruppen
  • Aufbau und Prüfen von pneumatischen Steuerungen
  • Herstellen von Einzel- und Serienteilen
  • Kundenorientiertes Handeln

Zwischenprüfung:
Während der Berufsausbildung ist eine Zwischenprüfung durchzuführen. Sie soll nach dem zweiten Ausbildungsjahr stattfinden.

Gesellenprüfung:
Die Gesellenprüfung erfolgt am Ende der 3 1/2-jährigen Ausbildung.
 

Feinwerkmechaniker/-in

PRÄZISION – MAßARBEIT – PASST GENAU

Technische Raffinessen – Vom Feinsten


Bei diesem Beruf kommt es auf Genauigkeit, Geduld und Feingefühl an. Du fertigst feine Bauteile aller Art und montierst sie zusammen mit elektronischer Mess- und Regeltechnik zu funktionsfähigen Einheiten. So entstehen pfiffige Maschinen und Geräte für die Fertigung und Messung. Auch auf IT-Erfahrung kommt es an, denn neben der klassischen Metallbearbeitung durch Drehen, Fräsen, Bohren, Schleifen und Stanzen wird an computergesteuerten Werkzeugmaschinen gearbeitet. Das ‚feine Werk’ gibt`s in Werkstätten oder bei Kunden des Werkzeug-, Maschinen- und Formenbaus sowie in feinmechanischen oder feinoptischen Werkstätten.

Voraussetzungen:
Hauptschulabschluss, Realschulabschluss oder Abitur.

Ausbildungszeit:
3 1/2 Jahre (42 Monate)

Ausbildungsinhalte:

  • Berufsbildung, Arbeits- und Tarifrecht
  • Gesundheitsschutz, Arbeitssicherheit
  • Aufbau und Organisation des Ausbildungsbetriebes
  • Umweltschutz
  • Betriebliche, technische und kundenorientierte Kommunikation
  • Planen und Steuern von Arbeitsabläufen; Kontrollieren und Beurteilen der Arbeitsergebnisse
  • Qualitätsmanagement
  • Prüfen und Messen
  • Fügen
  • Manuelles Spanen und Umformen
  • Maschinelles Bearbeiten
  • Instandhalten und Warten von Betriebsmitteln
  • Unterscheiden, Zuordnen und Handhaben von Werk- und Hilfsstoffen; Wärmebehandlung
  • Programmieren von numerisch gesteuerten Geräten, Maschinen oder Anlagen
  • Maschinelles Bearbeiten auf Werkzeugmaschinen unter Anwendung verschiedener Fertigungsverfahren
  • Aufbauen und Prüfen von hydraulischen, pneumatischen und elektropneumatischen Steuerungen
  • Montieren und Inbetriebnehmen
  • Instandhalten von technischen Systemen

Zwischenprüfung:
Während der Berufsausbildung ist eine Zwischenprüfung durchzuführen. Sie soll vor Ende des 2. Ausbildungsjahrs stattfinden.

Gesellenprüfung:
Die Gesellenprüfung erfolgt in der Mitte des 4. Ausbildungsjahres.
 

Feuerungs- und Schornsteinbauer/-in

GEFRAGT – TECHNISIERT – SPEZIALIST

Hohe Ziele – Hoch hinaus


Die hochgestreckten Ziele liegen zum einen in der respektablen Höhe moderner Schornsteine. Zum anderen müssen wirkungsvolle Maßnahmen zum Schutz der Umwelt berücksichtigt und mit eingebaut werden. Das gilt natürlich auch für den Bau von Industrie- und Spezialöfen, Rauchkanalanlagen und Staubkammern. Du bist ein Spezialist, der sowohl mauern kann als auch den Stahlbetonbau beherrschst. Denn die bis zu 300 Meter hohen Schornsteine bestehen außen aus Stahlbeton und innen aus einem Schamotte-Mauerwerk.
In diesem Beruf weht ein frischer Wind: Wegen der interessanten Tätigkeiten im Freien und der ständig fortschreitenden Technologie für den Umweltschutz.

Voraussetzungen:
Hauptschulabschluss, Realschulabschluss oder Abitur.

Ausbildungszeit:
3 Jahre (36 Monate)

Ausbildungsinhalte:

  • Grundkenntnisse der Baustelleneinrichtung, des Baustellenablaufs und der Baustelleneinrichtungsmaßnahmen
  • Arbeitsschutz und Unfallverhütung
  • Grundfertigkeiten der Handhabung der Werkzeuge, Baugeräte und Baumaschinen
  • Handhaben einfacher Vermessungsgeräte
  • Grundkenntnisse der Bodenarten, Böschungen, Baugruben und Gräben, der Herstellung von Aushub und der einfachen Aus- und Absteifungen
  • Grundkenntnisse der Hausentwässerung, Oberflächenentwässerung, Kanalisation und des Einbaus von Kanalisationsrohren
  • Herstellen einfacher Holzverbindungen, Schalungen und Formen
  • Herstellen einfacher Baukörper aus künstlichen Steinen und Bauplatten, von Leichtbauwänden und abgehängten Decken
  • Herstellen von Mörteln- und Betonmischungen
  • Herstellen einfacher Bewehrungen und Stahlbetonbauteile
  • Herstellen von einfachem Wandputz und von Zementestrich
  • Herstellen von Sperrungen und Dämmungen
  • Einbauen und Verlegen von Formstählen, Verbindungs- und Befestigungsmitteln
  • Schließen von Schlitzen, Aussparungen und Durchbrüchen
  • Transportieren und Einbauen einfacher Fertigteile
  • Grundfertigkeiten der Kunststoffbearbeitung und -verarbeitung
  • Ansetzen von Fliesen und Platten
  • Grundfertigkeiten des Tiefbaus, insbesondere des erdverlegten Rohrleitungs-, des Kanal-, Brunnen- und Straßenbaus
  • Aufstellen einfacher Arbeits- und Schutzgerüste
  • Lesen und Anfertigen einfacher Zeichnungen, Skizzen und Verlegepläne
  • Grundkenntnisse der Leistungsbeschreibung und Arbeitsplanung sowie der Baustoffbedarfsermittlungen und Massenberechnungen
  • Arbeitsschutz und Unfallverhütung
  • Bedienen von Werkzeugen, Geräten und Maschinen
  • Aufstellen von Arbeits- und Schutzgerüsten
  • Herstellen von Mauerwerkskörpern aus Normal- und Formsteinen
  • Herstellen von Betonschalungen, Beton- und Stahlbetonbauteilen sowie Ablängen, Biegen und Einbauen von Bewehrungen
  • Einbauen vorgefertigter Teile
  • Herstellen von Putzen und Estrichen

Zwischenprüfung:
Während der Berufsausbildung ist eine Zwischenprüfung durchzuführen. Sie soll nach dem zweiten Ausbildungsjahr stattfinden.

Gesellenprüfung:
Die Gesellenprüfung erfolgt am Ende des 3. Ausbildungsjahres.

Weitere Infos zu Bauberufen findest du unter:
www.bauen-hat-zukunft.de

Flechtwerkgestalter/-in

ZEITLOS – DEKORATIV – PRAKTISCH

Durch Ideen Hahn im Korb


Es gibt Strandkörbe, Einkaufskörbe, Geschenkkörbe und Körbe beim Tanzen. Wenn dir aber in diesem Beruf mal etwas in die Binsen geht, entsteht Brauchbares oder Dekoratives dabei. Du gestaltest auch mit Rattan, Bast, Schilf und vielen anderen natürlichen Werkstoffen. Deine Produktpalette beschränkt sich nicht allein auf Körbe. Du stellst ebenso Möbel her, gemütliche Schaukelstühle, Tische Garderoben und weitere Gebrauchsgegenstände. Sogar im Innenausbau bist du mit Trennwänden, Verkleidungen und vielem mehr dabei. Mit entsprechender Fingerfertigkeit können Ideen die verschiedensten Formen annehmen. Wer Phantasie hat, wird von Kunden keinen „Korb“ kriegen.

Voraussetzungen:
Hauptschulabschluss, Realschulabschluss oder Abitur.
Formensinn, handwerkliche Geschicklichkeit, Ausdauer, gestalterische Fähigkeiten.

Ausbildungszeit:
3 Jahre (36 Monate)

Ausbildungsinhalte:

  • Berufsbildung
  • Aufbau und Organisation des Ausbildungsbetriebes
  • Arbeits- und Tarifrecht, Arbeitsschutz
  • Unfallverhütung, Umweltschutz und rationelle Energieverwendung
  • Anfertigen und Lesen von Skizzen und Zeichnungen
  • Handhaben und Instandhalten von Werkzeugen, Bedienen und Warten von Geräten und Maschinen
  • Auswahl der Werk- und Hilfsstoff
  • Zubereiten der Werkstoffe
  • Herstellen von Korbgeflechten
  • Herstellen von Bodengeflechten
  • Herstellen von Randabschlüssen
  • Herstellen von Stuhl- und Rahmengeflechten
  • Ausführen von Rohrbiegearbeiten
  • Herstellen von Wicklungen
  • Herstellen von Verbänden und Befestigungen
  • Herstellen von einfachen Korbgestellen
  • Behandeln von Oberflächen

Fachrichtung Korbwarenherstellung:

  • Herstellen von Körben, Truhen und Baugeflechten

Fachrichtung Korbmöbelbau:

  • Anfertigen von Korb- und Rattanmöbeln

Zwischenprüfung:
Während der Berufsausbildung ist eine Zwischenprüfung durchzuführen. Sie soll nach dem zweiten Ausbildungsjahr stattfinden.

Gesellenprüfung:
Die Gesellenprüfung erfolgt am Ende des 3. Ausbildungsjahres.
 

Fleischer/-in

GESUND – APPETITLICH – SCHMACKHAFT

Es geht nicht nur um die Wurst – Feiner Geschmack


Ist das Steak gut abgehangen und in der Pfanne zart, hast du einen guten Job gemacht. Denn in diesem Beruf suchst du mit geübtem Blick die Schlachttiere aus. Über die verschiedenen Fleischqualitäten und -eigenschaften weißt du genau Bescheid. Und wenn's um die Wurst geht, macht dir niemand etwas vor. Schließlich kannst du mit neuen Rezepten die große Auswahl an Wurstsorten bereichern.
Dieser Beruf bietet dir die Gelegenheit, sich auf bestimmte Aufgaben zu spezialisieren: auf das Schlachten, auf die Herstellung von Feinkost und Konserven oder auf das qualifizierte Verkaufen. In einigen Regionen ist die Berufsbezeichnung Metzger/-in.

Voraussetzungen:
Hauptschulabschluss, Realschulabschluss oder Abitur.
Freude am Gestalten und Zubereiten von Nahrungsmitteln - kurz: der ideale Job für Menschen, die mitten im Leben stehen.

Ausbildungszeit:
3 Jahre (36 Monate).
Die Ausbildung gliedert sich in eine für alle Fachrichtungen gemeinsame Ausbildung von 30 Monaten und eine Ausbildung in den jeweiligen Fachrichtungen von 6 Monaten. Im dritten Ausbildungsjahr kann zwischen sechs Qualifikationsbausteinen gewählt werden:

  • Schlachten
  • Herstellen besonderer Fleisch- und Wurstwaren
  • Herstellen von Gerichten
  • Veranstaltungsservice
  • Kundenberatung und Verkauf
  • Verpacken von Produkten

Ausbildungsinhalte:

  • Arbeitsschutz, Unfallverhütung, Umweltschutz und rationelle Energieverwendung
  • Ausführen von Hygienemaßnahme
  • Anwenden berufsbezogener gewerbe- und lebensmittelrechtlicher Vorschriften
  • Kenntnisse des Ausbildungsbetriebes
  • Bedienen und Pflegen von Anlagen, Maschinen und Arbeitsgeräten
  • Lagern von Zutaten wie Gewürze und Zusatzstoffe sowie Wursthüllen und Verpackungsmaterialien
  • Beurteilen von Schlachttierkörpern, -hälften, -vierteln und Fleischstücken
  • Zerlegen und Herrichten von Schlachttierkörpern, -hälften und -vierteln
  • Verwerten und Verwenden von Fleisch unter Berücksichtigung seiner Beschaffenheit, Zusammensetzung und Reifung
  • Herstellen von Koch-, Brüh- und Rohwurst
  • Herstellen von Koch- und Rohpökelwaren
  • Herstellen von Hackfleisch und Hackfleischerzeugnissen
  • Beurteilen von Fleischerzeugnissen
  • Lagern von Fleisch und Fleischerzeugnissen

Zwischenprüfung:
Während der Berufsausbildung ist eine Zwischenprüfung durchzuführen. Sie soll nach dem zweiten Ausbildungsjahr stattfinden.

Gesellenprüfung:
Die Gesellenprüfung erfolgt am Ende des 3. Ausbildungsjahres.

Weitere Informationen unter:
www.fleischerhandwerk.de

Flexograf/-in

FLEXIBEL – GRAFISCH – GESTALTERISCH

Alles zum Abstempeln – Stempel für jeden


In diesem Beruf stellst du Stempel für Behörden, Firmen und Privatleute her. In jeder Form und mit allen möglichen Schriftarten, Verzierungen und Firmenzeichen. Du berechnest Textumfänge und bringst sie in eine optisch ansprechende Form. Mit Prägepressen, Matern und mit Vulkanisierpressen stellst du Flexklischees aus Gummimischungen her. Auch die Anfertigung von Kunststoff-Druckplatten für das Bedrucken von z. B. Pappe gehört zu deinen Aufgaben. Dazu hast du verstärkt mit elektronisch gesteuerten Maschinen zu tun, die komplette Arbeitsabläufe übernehmen.
Wer gestalterisch und mit modernen Technologien arbeiten will, findet in diesem Beruf ein vielfältiges Tätigkeitsfeld.

Voraussetzungen:
Hauptschulabschluss, Realschulabschluss oder Abitur.

Ausbildungszeit:
3 Jahre (36 Monate)

Ausbildungsinhalte:

  • Flexograf berechnet Textumfänge und bringt sie in eine optisch ansprechende Form.
  • Er stellt mit Prägepressen, Matern und mit Vulkanisierpressen Flexklischees aus Gummimischungen her.
  • Auch die Anfertigung von Kunststoff-Druckplatten für das Bedrucken von z. B. Pappe gehört zu seinen Aufgaben.
  • Dazu muss er Fotosatzmaschinen, Reprokameras und weitere moderne Geräte bedienen können.
  • Vor allem muss er sich verstärkt mit elektronisch gesteuerten Maschinen beschäftigen.
  • Die Technik ist so weit entwickelt, dass diese Geräte komplette Arbeitsabläufe übernehmen.
  • Wer gestalterisch und mit modernen Technologien arbeiten will, findet in diesem Beruf ein vielfältiges Tätigkeitsfeld.

Zwischenprüfung:
Während der Berufsausbildung ist eine Zwischenprüfung durchzuführen. Sie soll nach dem zweiten Ausbildungsjahr stattfinden.

Gesellenprüfung:
Die Gesellenprüfung erfolgt am Ende des 3. Ausbildungsjahres.
 

Fliesen, Platten und Mosaikleger/-in

AUSBAUEN – GESTALTEN – VERSCHÖNERN

Mehr Ideen für Fassaden, Wand und Boden


In diesem kreativen Beruf bist du Berater, Planer und Gestalter in einer Person. Für die Gestaltung brauchst du ein gutes Augenmaß und viel Geschick, dazu ein sicheres Gespür für Formen und Raumaufteilung. Mit keramischen Fließen und Natursteinen werden aus simplen Bahnhöfen, Laden-Galerien oder Hotelhallen verlegerische Schmuckstücke, die Generationen überdauern. Auch überall dort, wo schnelle und einfache Reinigung erforderlich ist, wie in Schwimmbädern und Krankenhäusern, schaffen sie eine freundliche, individuelle Umgebung.
Voraussetzung sind handwerkliches und technisches Geschick sowie sicheres Gefühl für Formen und Farben.

Voraussetzungen:
Hauptschulabschluss, Realschulabschluss oder Abitur.
Technisches Verständnis, Handgeschicklichkeit, Genauigkeit, Sinn für Farben.

Ausbildungszeit:
3 Jahre (36 Monate)

Ausbildungsinhalte:

  • Lesen und Anfertigen einfacher Zeichnungen, Skizzen und Verlegepläne
  • Grundkenntnisse der Leistungsbeschreibung und Arbeitsplanung sowie der Baustoffbedarfsermittlung und Massenberechnung
  • Arbeitsschutz und Unfallverhütung
  • Aufstellen einfacher Arbeits- und Schutzgerüste
  • Ausführen von Fliesen-, Platten- und Mosaikarbeiten
  • Herstellen von Trennwänden aus Mauersteinen und Platten
  • Einbauen vorgefertigter Trennwände und Fassadenelemente
  • Herstellen von dauerplastischen und dauerelastischen Fugendichtungen.

Zwischenprüfung:
Während der Berufsausbildung ist eine Zwischenprüfung durchzuführen. Sie soll nach dem zweiten Ausbildungsjahr stattfinden.

Gesellenprüfung:
Die Gesellenprüfung erfolgt am Ende des 3. Ausbildungsjahres.

Weitere Infos zu Bauberufen findest du unter:
www.bauen-hat-zukunft.de

Fotograf/-in

GEKONNT LABORIEREN – FÄHIG EXPERIMENTIEREN – PHANTASIEVOLL GESTALTEN

Kreativität als auslösendes Moment – Bestens im Bilde


Hinter jedem „Klick“ steckt eine Menge Erfahrung und Vorbereitungsarbeit. Alles muss stimmen: Die Kamera, der Film, das Objektiv und natürlich das Motiv. Der abwechslungsreiche Beruf, der einen Menschen unterschiedlichster Natur zusammenbringt, umfasst auch Laborarbeiten, wie Entwickeln, Retuschieren, Vergrößern, Fotos montieren. Davon wird heute vieles von elektronisch gesteuerten Maschinen übernommen. Künstlerische Begabung verbunden mit handwerklichem Können ermöglicht einen eigenen Stil zu prägen, der viele Betätigungschancen in der Werbung und weiteren Wirtschaftszweigen eröffnet.

Voraussetzungen:
Hauptschulabschluss, Realschulabschluss oder Abitur.
Handwerkliche Geschicklichkeit, künstlerische Begabung und Spaß am Umgang mit Menschen.

Ausbildungszeit:
3 Jahre (36 Monate)

Ausbildungsinhalte:

  • Kenntnisse des Ausbildungsbetriebes und des Wirtschaftsbereichs Fotografie
  • Arbeitsschutz, Unfallverhütung, Umweltschutz, Arbeitshygiene
  • Einsetzen, Pflegen und Instandhalten von Maschinen, Arbeitsgeräten und Einrichtungen
  • Ansetzen fotochemischer Bäder und Lösungen
  • Koordinieren von Arbeitsabläufen in Atelier, Labor und Archiv
  • Fertigmachen der Bilder und Diapositive
  • Entwickeln in Schwarzweiß und in Farbe
  • Kopieren und Vergrößern in Schwarzweiß und in Farbe
  • Korrigieren von Negativen und Positiven
  • Anwenden der Beleuchtungs- und Lichtmesstechnik
  • Anwenden der Filtertechnik bei Aufnahmen in Schwarzweiß und in Farbe
  • Reproduzieren in Schwarzweiß und in Farbe
  • Anwenden fotografischer Aufnahmetechniken
  • Gestalten von Bild und Objekt
  • Fotografieren in Schwarzweiß und in Farbe im Studio
  • Fotografieren in Schwarzweiß und in Farbe außerhalb des Studios

Zwischenprüfung:
Während der Berufsausbildung ist eine Zwischenprüfung durchzuführen. Sie soll nach dem zweiten Ausbildungsjahr stattfinden.

Gesellenprüfung:
Die Gesellenprüfung erfolgt am Ende des 3. Ausbildungsjahres.
 

Fotomedienlaborant/-in

DOKUMENTIEREN – INFORMIEREN – KOMMUNIZIEREN

Bild macht´s möglich


Die Medienwelt ist voll von Bildern. Das „schöne Mädchen von Seite 1“ würde vielleicht vor einem weniger attraktiven Hintergrund charmant von der Titelseite lächeln, gäbe es da nicht die Fotomontage oder Retusche. Fotos für den professionellen Medieneinsatz bearbeiten, Kunden beraten, alle Facetten der elektronischen Bildverarbeitung beherrschen, konventionelle Geräte bedienen – all dies gehört zu deinen möglichen Tätigkeiten. Die Welt der Medien, interessante Menschen kennenlernen, vielfältige Aufgaben lösen, z. B. Bildkonzeptionen entwerfen, machen diesen Beruf zu einer guten Basis, karrieremäßig voranzukommen.

Voraussetzungen:
Hauptschule, Realschule oder Abitur

Ausbildungszeit:
3 Jahre (36 Monate)

Ausbildungsinhalte:

  • Berufsbildung
  • Aufbau und Organisation des Ausbildungsbetriebes
  • Sicherheit und Gesundheitsschutz bei der Arbeit
  • Umweltschutz
  • Arbeitsabläufe planen und vorbereiten
  • Lichtempfindliche Materialien bearbeiten
  • Bild- und Textinformationen in Standardfertigung bearbeiten und ausgeben
  • Bild- und Textinformationen gestalten und ausgeben
  • Reproduktionsarbeiten ausführen
  • Endprodukte konfektionieren
  • Qualitätsmanagement

Zwischenprüfung:
Während der Berufsausbildung ist eine Zwischenprüfung vor Ende des 2. Ausbildungsjahres durchzuführen.

Gesellenprüfung:
Die Gesellenprüfung erfolgt am Ende des 3. Ausbildungsjahres.
 

Friseur/-in

STYLEN – BERATEN – PFLEGEN

Top-Styling statt alter Zöpfe – Alles über einen Kamm scheren ist out


Heute genügt es nicht mehr, die Haare kurz zu schneiden, damit sie gepflegt aussehen. Die Frisur soll vielmehr zum persönlichen Erscheinungsbild passen. In diesem Beruf kennst du Trends und weißt, was en vogue ist. Deine Kunden erwarten: Geschick beim Schneiden, Färben, bei der Dauerwelle, Maniküre; individuelle Beratung, wenn´s z. B. um die Anwendung von Perücken und Toupets geht oder um fachgerechte Tipps für Make-up und kosmetische Artikel. Wer gern mit Menschen umgeht, Kreativität und Fingerspitzengefühl besitzt, hat gute Chancen einen eigenen Salon zu eröffnen – oder als Frisuren- und Modeberater bei Film, Fernsehen oder Theater engagiert zu werden.

Voraussetzungen:
Hauptschulabschluss, Realschulabschluss oder Abitur.
Junge Leute, die Interesse an der Mode und an kreativer Arbeit mit Menschen haben, sollten diesen krisenfesten Beruf ergreifen, denn das Friseurhandwerk ist weder durch Maschinen noch durch Computer zu ersetzen. Gekennzeichnet ist der Beruf des Friseurs auch durch Abwechslung und Vielseitigkeit.

Ausbildungszeit:
3 Jahre (36 Monate)

Ausbildungsinhalte:

  • Berufsbildung
  • Aufbau und Organisation des Ausbildungsbetriebes
  • Arbeits- und Tarifrecht, Arbeitsschutz
  • Arbeitssicherheit, Umweltschutz und rationelle Energieverwendung
  • Gesundheitszustand
  • Bedienen von Maschinen, Geräten und Werkzeugen
  • Kundenberatung und -betreuung
  • Beurteilen, Reinigen und Pflegen des Haares und der Kopfhaut
  • Haarschneiden
  • Gestalten von Frisuren
  • Ausführen von Dauerwellen
  • Ausführen farbverändernder Haarbehandlungen
  • pflegende und dekorative Kosmetik der Haut
  • Maniküre

Zwischenprüfung:
Während der Berufsausbildung ist eine Zwischenprüfung durchzuführen. Sie soll nach dem zweiten Ausbildungsjahr stattfinden.

Gesellenprüfung:
Die Gesellenprüfung erfolgt am Ende des 3. Ausbildungsjahres.