FESCH – SOUNDSTARK – UNVERGLEICHBAR
Sounds, die Stimmung machen

Zünftig und gesellig geht´s zu, wenn Akkordeonspieler für Stimmung sorgen. Musiker und Publikum haben ihren Spaß. Den hast du in diesem Beruf auch. Metall- und Holzbearbeitung sollte dir schon liegen. Denn so ein Instrument besteht aus einem maßgeschneiderten Holzgehäuse, in das reges Innenleben eingesetzt wird. Ist alles komplett, wird das Instrument gestimmt. Da kommt es dann aufs gute, musikalische Gehör an. Zwar sind Akkordeon, Ziehharmonika, Mundharmonika oder Melodicas in der Pop-Musik nicht immer angesagt, doch es muss nicht alles modisch sein, was toll klingt.
Voraussetzungen:
Hauptschulabschluss, Realschulabschluss oder Abitur.
Ausbildungszeit:
3 Jahre (36 Monate)
Ausbildungsinhalte:
- Berufsbildung
- Aufbau und Organisation des Ausbildungsbetriebes
- Arbeits- und Tarifrecht, Arbeitsschutz
- Arbeitssicherheit, Umweltschutz und rationelle Energieverwendung
- Planen und Vorbereiten des Arbeitsablaufs sowie Kontrollieren und Bewerten des Arbeitsergebnisses, Qualitätssicherung
- Lesen, Anwenden und Erstellen von technischen Unterlagen
- Bestimmen und Zuordnen von Instrumenten
- Anwenden von Leimen und Klebern
- Unterscheiden, Zuordnen und Handhaben von Werk- und Hilfsstoffen
- Prüfen, Messen und Kennzeichnen
- Anfertigen und Instandhalten von Werkzeugen
- Ausrichten und Spannen von Werkzeugen und Werkstücken
- manuelles und maschinelles Bearbeiten von Metallen
- Fügen
- Auswählen, Bestimmen und Lagern von Hölzern und Holzwerkstoffen
- Be- und Verarbeiten von Hölzern und Holzwerkstoffe
- Warten und Pflegen von Betriebsmitteln
- Verarbeiten von Zelluloid
- Behandeln von Oberflächen
- Be- und Verarbeiten von Leder, Pappe, Stoff und Kunstleder zu Bälgen
- Montieren von Bassmechanik und Schaltgruppen
- Montieren und Einbauen der Klaviatur
- Einbauen der Stimmplatten
- Stimmen von Instrumenten
- Endmontage
- Endkontrolle
- Reparieren von Handzuginstrumenten
Zwischenprüfung:
Während der Berufsausbildung ist eine Zwischenprüfung durchzuführen. Sie soll nach dem zweiten Ausbildungsjahr stattfinden.
Gesellenprüfung:
Die Gesellenprüfung erfolgt am Ende des 3. Ausbildungsjahres.
VIELSEITIG – BEWAHREND – SCHARFSINNIG
Jetzt geht‘s an die Substanz

Gebäude und ihre Einzelteile können aus Holz bestehen, aus Beton oder aus Mauerwerk. All diese Materialien können beschädigt werden. Du bist der Spezialist, wenn bei Gebäuden Schäden oder starke Abnutzungserscheinungen festgestellt werden. Von Schädlingen, durch Witterungseinflüsse, durch chemische Substanzen oder durch Feuer. Als Profi erkennst du wie der Schaden entstanden ist und was man unternehmen muss. Du bist der Bewahrer alter Fachwerkhäuser und der Sanierer moderner Wohnbauten. Hoffentlich arbeitest du gerne auf dem Bau. Denn dort ist dein Einsatzgebiet. Von dir hängt es ab, wie lange noch ein Stein auf dem anderen stehen wird.
Voraussetzungen:
Hauptschulabschluss, Realschulabschluss oder Abitur.
Ausbildungszeit:
3 Jahre (36 Monate)
NATÜRLICH – SCHÖPFERISCH – AUSDRUCKSSTARK
Vom Klotz zur künstlerischen Form

„Nehme einen Holzklotz und mache was daraus“. Einfach gesagt und kreativ getan, wenn handwerkliches und künstlerisches Talent ans Werk gehen. In diesem Beruf brauchst du beides. Du suchst das Holz aus, das sich am besten für die Umsetzung deiner Ideen eignet – und für die jeweils auszuführende Arbeit. Es kommt darauf an, ob Plastiken, Reliefs, Schalen oder Möbelauflagen etc. gestaltet werden. Du arbeitest nach eigenen Ideen und Skizzen oder nach Entwürfen der Auftraggeber. In diesem Beruf musst du dich ständig neuen Herausforderungen stellen – bei der eigenen schöpferischen Verwirklichung ebenso wie bei aufwendigen Restaurierungsarbeiten bei der Denkmalspflege.
Voraussetzungen:
Hauptschulabschluss, Realschulabschluss oder Abitur.
Gute Leistungen im Freihandzeichen, ausgeprägtes räumliches Vorstellungsvermögen, Formen- und Farbensinn, handwerkliches Geschick.
Ausbildungszeit:
3 Jahre (36 Monate)
Ausbildungsinhalte:
- Berufsbildung
- Aufbau und Organisation des Ausbildungsbetriebes
- Arbeits- und Tarifrecht, Arbeitsschutz
- Lesen und Anfertigen von Skizzen, Zeichnungen und technischen Unterlagen
- Gestalten und Vorbereiten von Bildhauerarbeiten und Schnitzarbeiten
- Erstellen von Modellen, Anwenden von Abformverfahren
- Be- und Verarbeiten von Hölzern
- Handhaben und Instandhalten von Messzeugen, Handwerkzeugen und Hilfsmitteln
- Bedienen und Warten von Maschinen
- Ausführen von Bildhauerarbeiten und Schnitzarbeiten in verschiedenen Materialien
- Behandeln von Oberflächen
- Fundamentieren, Versetzen und Verankern von Werkstücken
- Restaurieren von Bildhauerarbeiten und Schnitzarbeiten
Zwischenprüfung:
Während der Berufsausbildung ist eine Zwischenprüfung durchzuführen. Sie soll nach dem zweiten Ausbildungsjahr stattfinden.
Gesellenprüfung:
Die Gesellenprüfung erfolgt am Ende des 3. Ausbildungsjahres.
TYPISCH – KLANGVOLL – MUSIKALISCH
Swing in Holz – Für jede Musikrichtung

Glenn Miller brachte die Klarinette zum Swingen, Ian Anderson brachte der Rockmusik die Querflötentöne bei – beides sind bekannte Holzblasinstrumente mit einem hohen Anteil an Metallen und Edelmetallen. Auch das Saxophon ist ein Beispiel für die Mischbauweise Holz/Metall. Erst durch die handwerklichen Feinheiten der Holz- und Metallverarbeitung erhalten die Instrumente ihr typisches Aussehen. Wenn du dich für beide Bearbeitungsformen gleichermaßen interessierst, kannst du in diesem Beruf deine persönliche Note ausspielen. Vorausgesetzt du hast eine Ahnung von Musik und weißt, wie die Instrumente zu klingen haben.
Voraussetzungen:
Hauptschulabschluss, Realschulabschluss oder Abitur.
Musikalisches Gehör, gute Augen, Formsinn, manuelles Geschick, Interesse an Akustik und Musiklehre, Beherrschung der Holzblasinstrumente.
Ausbildungszeit:
3 1/2 Jahre (42 Monate)
Ausbildungsinhalte:
- Berufsbildung
- Aufbau und Organisation des Ausbildungsbetriebes
- Arbeits- und Tarifrecht, Arbeitsschutz
- Arbeitssicherheit, Umweltschutz und rationelle Energieverwendung
- Planen und Vorbereiten des Arbeitsablaufs sowie Kontrollieren und Bewerten des Arbeitsergebnisses;
- Qualitätssicherung
- Prüfen, Anreißen und Kennzeichnen
- Lesen, Anwenden und Erstellen von technischen Unterlagen
- Bestimmen und Zuordnen von Instrumenten
- Auswählen der Werk- und Hilfsstoffe und deren Lagerung
- Ausrichten und Spannen von Werkzeugen und Werkstücken
- manuelles und maschinelles Bearbeiten von Werkstoffen
- Warten und Pflegen von Betriebsmitteln
- Anfertigen von Klappenmechanikteilen
- Fügen
- Anfertigen und Zurichten von Kleinwerkzeugen
- Herstellen von Korpussen aus Holz oder Metall
- Behandeln von Oberflächen
- Bohren von Ton- und Säulchenlöchern
- Anbringen und Bearbeiten von Säulchen
- Zusammenbauen und Einpassen der Klappenmechanik
- Spielfertigmachen von Instrumenten
- Reparieren von Instrumenten
Zwischenprüfung:
Während der Berufsausbildung ist eine Zwischenprüfung durchzuführen. Sie soll nach dem zweiten Ausbildungsjahr stattfinden.
Gesellenprüfung:
Die Gesellenprüfung erfolgt am Ende der 3 1/2-jährigen Ausbildung.
spaßig – spannend – spielerisch
Mit Phantasie Schönes schaffen
Ausbildungsdauer: 3 Jahre
Hier ist alles aus Holz, du solltest es also mögen und gerne mit ihm umgehen. Ansonsten brauchst du handwerkliches Geschick und Ideen solltest du auch haben. Aber da muss man ja nur kurz an die eigene Kindheit zurück denken...
Hier werden Kinderträume wahr! Denn Holzspielzeug ist immer noch beliebter als Playmobil und Barbie zusammen. In diesem Beruf drechselst und schnitzt du die Welt der Kinder: Von der Ritterburg bis zum Raumschiff, vom kleinen Baustein bis zum Tretroller - und alles aus Holz! Und eigene Ideen sind hier immer gerne gesehen. Die Kinder werden dich lieben!
Vom Nussknacker zum Sammlerstück
Wer sie besitzt, gibt sie nicht wieder her: Spielzeuge aus Holz. Kinder und Erwachsene unterscheiden sich da kaum. Die Kleinen spielen gern damit. Die Großen sammeln sie. Und weil es nichts gibt, was man nicht aus Holz herstellen könnte, haben Holzspielzeugmacher und Holzspielzeugmacherinnen alle nur erdenklichen Freiheiten. Die aus Holz geschnitzten und gedrechselten Formen sind aus der Welt von Kindern und Erwachsenen nicht wegzudenken. Autos, Flugzeuge, Lokomotiven, Tiere, Häuser und Bäume, Spielmöbel Puppenhäuser, Puppen oder komplette Baukästen, Steck- und Legespiele sind nur einige Beispiele aus der reichhaltigen Palette dessen, was in diesem Handwerksberuf
hergestellt wird.
Man muss schon mitdenken
Wer Spaß daran hat, fast ausschließlich mit natürlichen Materialien zu arbeiten und Lust hat, diese mit Einsatz modernster Technologien zu bearbeiten, für den ist dieser Beruf genau das Richtige. Kreative Qualitätsarbeit nach Ideen und Skizzen zu fertigen, bedarf handwerklicher Fertigkeiten. Drechseln, Schnitzen, Späneziehen oder Malen gehört ebenso dazu wie der Umgang mit Kunststoffen, Papier, Leder und Lacken. Holzspielzeugmacherinnen und Holzspielzeugmacher machen Kinderträume wahr. Auch ihre eigenen.
HÖR-VERMÖGENSWIRKSAME-LEISTUNGEN
Ganz gehörig motiviert – Für moderne Technik ganz Ohr

Dank Elektronik und feinen Messmethoden können Schäden bzw. Schwächen an dem empfindlichen Sinnesorgan Ohr wettgemacht werden. Hörgeräte werden elektroakustisch individuell angepasst. Mit dem Ton- und Sprachaudiometer ermittelst du die Hörgrenzen. Beim Anfertigen des Ohrpassstücks ist deine manuelle Geschicklichkeit gefragt, denn dessen Form entscheidet wesentlich über die neue Hörqualität beim Kunden.
Neben technischer Perfektion und handwerklichen Fertigkeiten ist die menschliche Seite wichtig. Du baust Vertrauen auf, indem du auf die Probleme der Kunden eingehst, Verständnis zeigst, zuhörst und kompetente Beratung bietest.
Voraussetzungen:
Hauptschulabschluss, Realschulabschluss oder Abitur.
Gutes Sehen, ausgeprägte manuelle Geschicklichkeit für Feinstarbeit. Der Umgang mit Hörbehinderten erfordert ein Höchstmaß an Einfühlungsvermögen und Kontaktfähigkeit. Wichtig ist eine deutliche Aussprache.
Ausbildungszeit:
3 Jahre (36 Monate)
Ausbildungsinhalte:
- Berufsbildung
- Aufbau und Organisation des Ausbildungsbetriebes
- Arbeits- und Tarifrecht, Arbeitsschutz
- Arbeitssicherheit, Hygiene, Umweltschutz und rationelle Energieverwendung
- Lesen und Anwenden von Fachunterlagen, Einsatz der EDV und Datenschutz
- Planen und Organisieren der Arbeit, Bewerten der Arbeitsergebnisse
- Verkaufen von Dienstleistungen, Waren und Produkten
- Ausführen von Geschäftsvorgängen
- Anatomie, Physiologie und Pathologie der Hör- und Sprechorgane
- Psychoakustik
- Akustik
- Beraten und Betreuen von Patienten
- Ermitteln und Beurteilen der akustischen Kenndaten des Gehörs
- Anfertigen von Abformungen des äußeren Organs
- Herstellen und Bearbeiten von Otoplastiken
- Montieren und Modifizieren von Hörsystemen
- Messen der akustischen Kenndaten von Hörsystemen
- Auswählen und Anpassen von Hörsystemen und Zubehör sowie Durchführen vergleichender Hörerfolgsmessungen
- pädaudiologische Beratung
- Anleitung der Patienten bei der Benutzung von Hörsystemen und Zubehör
- Warten und Instandsetzen von Hörsystemen und Zubehör
- Nachsorge
- vorbeugender Gehörschutz
Zwischenprüfung:
Während der Berufsausbildung ist eine Zwischenprüfung durchzuführen. Sie soll nach dem zweiten Ausbildungsjahr stattfinden.
Gesellenprüfung:
Die Gesellenprüfung erfolgt am Ende des 3. Ausbildungsjahres.
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„Wir in der Welt“: Drei Tage lang Medien und Handwerk
Auch das Handwerk zeigte sich bei den diesjährigen Jugendmedientagen Ende November unter dem Motto „Wir in der Welt“. Der Baden-Württembergische Handwerkstag und die Handwerkskammer Stuttgart unterstützten die Jugendpresse Baden-Württemberg – die selbst schon ein umfangreiches Programm auf die Beine gestellt hatte – sowohl gastronomisch als auch inhaltlich: mit Besuchen bei Handwerkern, verschiedenen Workshops und einer Exkursion in die Stuttgarter Staatsoper. Dadurch boten sie den jungen Medienmachern einen kleinen Einblick in die Welt des Handwerks.
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Beim Leistungswettbewerb des deutschen Handwerks im Dezember haben insgesamt 24 Gesellinnen und Gesellen aus Baden-Württemberg den ersten Platz in ihren Wettbewerbsberufen belegt. Einer davon ist Kadir Unzunsakagoglus. Ursprünglich eher an Metallberufen interessiert, überredete ihn sein Bruder zu einer Stuckateurlehre. Diese schloss der 21-Jährige im Sommer mit der Note 1,6 ab und qualifizierte sich so für den Leistungswettbewerb der Handwerksjugend. Nach Siegen auf Kammer- und Landesebene setzte sich Kadir auch beim Bundesentscheid gegen seine Konkurrenten durch und schaffte es auf die oberste Stufe des Siegertreppchens.
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Die beliebtesten Ausbildungsberufe
Kraftfahrzeug- mechatroniker und Friseurin sind die beliebtesten Jobs der baden-württembergischen Azubis! In Baden-Württemberg gibt es mehr als 100 anerkannte Ausbildungsberufe im Handwerk.



