BREITGEFÄCHERT – HOCHTECHNISCH – KURZWEILIG
Karossen, Kranwagen und Karambolagen

Ob PKW oder Nutzfahrzeug, Karosserien werden von Karosserie- und Fahrzeugbaumechanikern/-innen hergestellt und repariert, die sich in drei Fachrichtungen spezialisieren können.
Wenn eine Beule entfernt oder das langweilige Serienauto „getunt“ werden soll, tritt die Karosserieinstandhaltungstechnik auf den Plan. In der Karosseriebautechnik wird z. B. ein Transporter in einen Rettungswagen verwandelt. Du bist dann für Auf- und Umbauten, Zusatzausstattung und Einzelteile, meist im Fahrzeuginneren, zuständig. In der Fachrichtung Fahrzeugbautechnik werden eigenständige Gefährte hergestellt, neben Anhängern auch Sonderfahrzeuge wie Müll- oder Kranwagen.
Alle drei Bereiche sind nicht nur in der Werkstatt zu Hause, sondern auch bei Herstellern und in Einrichtungen mit Fuhrpark.
Voraussetzungen:
Hauptschulabschluss, Realschulabschluss oder Abitur.
Interesse an modernster Technik, räumliches Vorstellungsvermögen und handwerkliches Geschick.
Ausbildungszeit:
3 1/2 Jahre (42 Monate)
Ausbildungsinhalte:
- Berufsbildung, Arbeits- und Tarifrecht,
- Aufbau und Organisation des Ausbildungsbetriebes,
- Sicherheit und Gesundheitsschutz bei der Arbeit,
- Umweltschutz,
- Planen und Vorbereiten von Arbeitsabläufen sowie Kontrollieren und Bewerten der Arbeitsergebnisse,
- Qualitätsmanagement,
- Messen und Prüfen an Systemen,
- Betriebliche und technische Kommunikation,
- Kommunikation mit internen und externen Kunden,
- Bedienen von Fahrzeugen und Systemen,
- Warten, Prüfen und Einstellen von Fahrzeugen und Systemen sowie von Betriebseinrichtungen,
- Montieren, Demontieren und Instandsetzen von Bauteilen, Baugruppen und Systemen,
- Messen, Prüfen und Einstellen,
- Handhaben von Werkzeugen und Maschinen, Be- und Verarbeitung von Halbzeugen und Bauteilen,
- Aufbereiten und Schützen von Oberflächen.
Fachrichtung Karosserieinstandhaltungstechnik: - Warten, Prüfen und Einstellen von Fahrzeugen und Systemen,
- Instandhalten von Karosserien, Fahrzeugrahmen, Aufbauten und Fahrgestellen,
- Schadensumfang beurteilen, Fehler, Mängel und deren Ursachen feststellen,
- Ausrüsten und Umrüsten mit Zubehör und Zusatzeinrichtungen,
- Herstellen, Prüfen und Schützen von Oberflächen,
- Kontrollieren und Dokumentieren, Fahrzeug übergeben.
Fachrichtung Karosseriebautechnik: - Konstruieren, Herstellen, Ein-, Auf- und Umbauen von Karosserien, Karosserieteilen und Aufbauten, sowie deren Instandhaltung,
- Prüf- und Einstellarbeiten an Karosserien, Karosserieteilen und Aufbauten,
- Demontieren und Montieren von Bauteilen und Baugruppen, Ausrüsten mit Zubehör und Zusatzeinrichtungen,
- Installieren und in Betrieb nehmen von Systemen und Anlagen,
- Beurteilen von Schäden, Feststellen der Ursachen,
- Herstellen, Prüfen und Schützen von Oberflächen,
- Kontrollieren und Dokumentieren, Fahrzeug übergeben.
Fachrichtung Fahrzeugbautechnik: - Konstruieren, Herstellen und Umbauen von Fahrzeugrahmen, Fahrzeugbauteilen und Fahrgestellen,
- Prüf- und Einstellarbeiten an Fahrzeugen, Fahrzeugteilen und Aufbauten,
- Aus- und Umrüsten mit Zubehör und Zusatzeinrichtungen,
- Fehler, Störungen, Schäden und deren Ursachen feststellen,
- Demontieren, Montieren und Instandhalten von Bauteilen und Baugruppen,
- Prüfen, Bearbeiten und Schützen von Oberflächen,
- Kontrollieren und Dokumentieren, Fahrzeuge übergeben.
Zwischenprüfung:
Während der Berufsausbildung ist eine Zwischenprüfung durchzuführen. Sie soll nach dem zweiten Ausbildungsjahr stattfinden.
Gesellenprüfung:
Die Gesellenprüfung erfolgt am Ende der 3 1/2-jährigen Ausbildung.
KOMMUNIZIEREN – PLANEN – ORGANISIEREN
Topfit in Wort und Schrift und Technik.
Du musst dich sprachlich exzellent ausdrücken können und darfst mit der Rechtschreibung nicht auf Kriegsfuß stehen. Immer wichtiger auch: ein Herz für Technik! Von wegen nur Papierkram: Im Büro geht nichts mehr ohne Computer, Fax, Diktiergerät oder Telefonanlage. Man muss diese modernen Kommunikationsmittel aber auch bedienen können. Täglich arbeitest du mit Texten und Tabellen - deshalb musst du fit im Umgang mit Computer, Internet und der dazugehörigen Software sein. Du führst den Terminkalender, bereitest Reisen und Besprechungen vor, organisierst Arbeitsabläufe oder erstellst, prüfst und begleichst Rechnungen. Weil du dich mit betriebs- wirtschaftlichen Vorgängen wie Personalverwaltung oder Personalbedarfsplanung auskennst und Statistiken auswertest, bist du ein echtes Multi-Talent und oft genug die rechte Hand des Chefs.
Den Überblick bewahren
Als Bürokaufmann/-frau hast du die organisatorischen Fäden bestens in der Hand. Denn die Verwaltung eines Unternehmens umfasst ein breites Spektrum an Aufgaben. Du empfängst zum Beispiel Besucher, bereitest Besprechungen vor oder betreust den Postein- und ausgang. Du hast den Überblick über Termine, die Urlaubszeiten der Mitarbeiter und verwaltest auch das gesamte Büromaterial. Und wenn Tagungen oder Seminare angesetzt sind, bist du auch die helfende Hand - wie du eben auch generell die "rechte Hand" des Managements bist.
Technik, die begeistert
Die Bürotechnik hat natürlich schon längst Einzug in den Alltag deines Berufs gehalten. Dass du hervorragend mit den verschiedenen Geräten und den Kommunikationsmitteln umgehen kannst, ist also unerlässlich. Am Rechner sind das beispielsweise Programme der Textverarbeitung und der Tabellenkalkulation. Telefonanlage, Fax, E-Mail und Internet kannst du sicher bedienen. Und auch das ins geschriebene Wort übertragen, was der Chef aufs Diktiergerät gesprochen hat. Nicht nur aus diesem Grund bist du sprachlich fit und glänzt in Rechtschreibung und Zeichensetzung.
Freie Auswahl
Wo ein Unternehmen ist, ist auch Verwaltung. Deshalb können sich Bürokaufmänner und -frauen quer durch alle Branchen ihren Arbeitsplatz suchen, etwa in Industrie, Handwerk, Verbänden, in der Verwaltung oder im Handel oder sogar in freien Berufen.
ENTWERFEN – FORMEN – ZUPACKEN
Künstlerische Form in Ton

Beim Töpfern gehen schöpferische Kraft und handwerkliches Können durch die Hände direkt in den Werkstoff Ton. Aus einer unförmigen Masse entstehen die schönsten Gegenstände: Vasen, Schalen, Tassen, Teller, Krüge, Ofenkacheln, Gartenkeramik, Reliefs, Wandverkleidungen und alles, was an persönlichen Ideen entwickelt oder nach Kundenwunsch kunstvoll gefertigt wird. Auch beim Glasieren oder bei der Keramikmalerei sind geschickte, sensible Hände erforderlich. In der modernen Technik wurde Keramik zu einem Hightech-Werkstoff entwickelt. In der Arbeit mit Keramik kann also jeder seine Fähigkeiten entfalten.
Voraussetzungen:
Hauptschulabschluss, Realschulabschluss oder Abitur.
Ausdauer, Geschicklichkeit, künstlerische Begabung, Sinn für Formen und Farben, gestalterische Fähigkeiten, Interesse an der beruflichen Weiterbildung.
Ausbildungszeit:
3 Jahre (36 Monate)
Ausbildungsinhalte:
- Arbeitsschutz, Unfallverhütung, Umweltschutz und rationelle Energieverwendung
- Kenntnisse des Ausbildungsbetriebes
- Handhaben, Pflegen und Instandhalten der Werkzeuge, Maschinen und Einrichtungen
- Anfertigen und Umsetzen von Entwürfen
- Aufbereiten keramischer Rohstoffe zu Massen
- Drehen und Formen einfacher Gipsarbeiten
- Ausführen einfacher Gipsarbeiten
- Garnieren und Nachbearbeiten von keramischen Rohlingen
- Zusammensetzen und Aufbereiten von Glasuren, Engoben und Farben
- handwerkliches Veredeln keramischer Oberflächen
- Trocknen und Brennen
- Handhaben und Prüfen von Halb- und Fertigwaren.
Fachrichtung Scheibentöpferei: - Freidrehen
- Ein- und Überdrehen
- Abdrehen
- Henkeln
- Garnieren und Nachbearbeiten
Fachrichtung Baukeramik: - Konstruieren von Baukeramik
- Formen vom Blätterstock
- Formen vom Massestrang
- Freidrehen von Baukeramik
- Modellieren von Baukeramik
- Herstellen von Modellen und Gipsformen
- Fertigmachen von Baukeramik
Fachrichtung Dekoration: - Entwickeln von Dekoren
- plastisches Dekorieren
- flächiges Dekorieren durch Engobieren, Glasieren und Malen
- Dekorieren mit Hilfsmitteln
Zwischenprüfung:
Während der Berufsausbildung ist eine Zwischenprüfung durchzuführen. Sie soll nach dem zweiten Ausbildungsjahr stattfinden.
Gesellenprüfung:
Die Gesellenprüfung erfolgt am Ende des 3. Ausbildungsjahres.
KOMMT AN – KLINGT SUPER – BRINGT`S VOLL
Große Resonanz – Eines der beliebtesten Instrumente

Es dauert seine Zeit, bis das Klavierspielen beherrscht wird. Man tastet sich pianissimo vor, steigert crescendo, um fortissimo einen Höhepunkt zu setzen. So ähnlich verhält es sich mit dem Bauen, Restaurieren und Reparieren von Klavieren, Flügeln, Cembali und Spinetts. Zwar genügen die Fertigkeiten der Holzbearbeitung für das Herstellen von Resonanzböden und Gehäusen. Aber das ist bei dieser Tätigkeit zunächst mal das Pianissimo. Ausdauer ist nötig, bis der innere Aufbau der Instrumente in Fleisch und Blut übergeht. In diesem Beruf kannst du dich auch auf die Bereiche Reparatur oder Restaurierung spezialisieren.
Voraussetzungen:
Hauptschulabschluss, Realschulabschluss oder Abitur.
Handwerkliches Geschick, Liebe zur Musik, strapazierfähiges Gehör, Interesse an Kulturgeschichte und Klavierspiel.
Ausbildungszeit:
3 1/2 Jahre (42 Monate)
Ausbildungsinhalte:
- Arbeitsschutz, Unfallverhütung, Umweltschutz und rationelle Energieverwendung
- Kenntnisse des Ausbildungsbetriebes, arbeits- und sozialrechtliche Regelungen
- Anfertigen und Lesen von Skizzen und Zeichnungen
- Vorstimmen des Instrumentes
- Pflegen und Instandhalten von Werkzeugen
- Umgehen mit Holz und Holzwerkstoffen
- Be- und Verarbeiten von Holz
- Bearbeiten von Metall
- Verwenden von Klebstoffen
- Warten und Bedienen von Maschinen und Einrichtungen
- Kenntnisse des Aufbaus und der Funktionsweise von Klavieren und Cembali
- Herstellen von bezogenen Rasten und Resonanzkörpern
- Behandeln von Oberflächen
Fachrichtung Klavierbau:
- Bearbeiten von Schaltungen in Klavierbau
- Bearbeiten der Klaviatur im Klavierbau
- Vorrichten und Einbauen der Klaviermechanik
- Regulieren des Spielwerks im Klavierbau
- Herstellen von bezogenen Rasten
- Vorintonieren des Instrumentes
Fachrichtung Cembalobau: - Bearbeiten von Schaltungen im Cembalobau
- Bearbeiten der Klaviatur im Cembalobau
- Vorrichten und Einbauen der Cembalomechanik
- Regulieren des Spielwerks im Cembalobau
- Herstellen von Resonanzkörpern
- Vorintonieren des Instrumentes
Zwischenprüfung:
Während der Berufsausbildung ist eine Zwischenprüfung durchzuführen. Sie soll nach dem zweiten Ausbildungsjahr stattfinden.
Gesellenprüfung:
Die Gesellenprüfung erfolgt am Ende der 3 1/2-jährigen Ausbildung.
DECKEN – DÄMMEN – DICHTEN
Glänzende Leistung – Glanzstücke

Wer mit offenen Augen durch Städte geht, kennt die mit Kupferblechen gedeckten Dächer. Sie sind z. B. bei Kirchen oder anderen Bauwerken zu sehen. Diese Glanzpunkte im Stadtbild müssen natürlich auch dicht sein. Dafür und für die fachgerechte Montage sorgen Klempnerinnen und Klempner. Klar, dass du über Metalle, Kunststoffe und deren jeweiligen Verwendungszweck genau im Bilde sein musst. Ebenso über die entsprechenden Verbindungstechniken wie das Falzen, Nieten, Kleben. Worauf´s in diesem Beruf noch ankommt: Spaß an der Arbeit auf Baustellen, Schwindelfreiheit in luftigen Höhen, Lust auf Teamwork, Aufgeschlossenheit gegenüber Umweltschutzmaßnahmen.
Je nach Region wird der Beruf auch als „Spengler“, „Flaschner“, „Blechner“ bezeichnet.
Voraussetzungen:
Hauptschulabschluss, Realschulabschluss oder Abitur.
Handwerkliches Geschick, zeichnerische Fähigkeiten und gutes Raumvorstellungsvermögen.
Ausbildungszeit:
3 1/2 Jahre (42 Monate)
Ausbildungsinhalte:
- Berufsbildung
- Aufbau und Organisation des Ausbildungsbetriebes
- Arbeits- und Tarifrecht, Arbeitsschutz
- Arbeitssicherheit, Umweltschutz und rationelle Energieverwendung
- Planen und Vorbereiten des Arbeitsablaufes sowie Kontrollieren und Bewerten der Arbeitsergebnisse
- Lesen, Anwenden und Erstellen von technischen Unterlagen
- Prüfen, Messen, Lehren
- Fügen
- manuelles Spanen und Umformen
- maschinelles Bearbeiten
- Instandhalten
- manuelles und maschinelles Umformen von Blechen und Profilen
- Schweißen und Löten
- Elektrotechnik
- Konstruieren von Abwicklungen; Entwerfen und Fertigen von Schablonen und Zuschnitten
- Prüfen, Behandeln und Schützen von Oberfläche
- Befestigen von Bauteilen und Baugruppen in Mauerwerk, Beton und Holz
- Anfertigen von Trage- und Befestigungskonstruktionen an Bauwerken
- Eindecken von Flächen an Bauten
- Anfertigen und Montieren von Anlagen zur Abteilung von Niederschlagwasser
- Anfertigen und Montieren von Kanälen für lufttechnische Anlagen
- Eingrenzen, Bestimmen und Beheben von Fehlern und Störungen
- Transportieren von Bauteilen und Baugruppen
- Durchführen von Dämm- und Dichtungsmaßnahmen
- Einrichten von Arbeits- und Schutzgerüsten
Zwischenprüfung:
Während der Berufsausbildung ist eine Zwischenprüfung durchzuführen. Sie soll nach dem zweiten Ausbildungsjahr stattfinden.
Gesellenprüfung:
Die Gesellenprüfung erfolgt am Ende des 4. Ausbildungsjahres.
Weitere Infos findest du unter:
www.klempnerzukunft.dehttp://www.klempnerzukunft.de
GENUSS – PHANTASIE – VERANTWORTUNG
Naschkatzen verwöhnen – Süße Träume erfüllen

Erlesene Vielfalt für den feinen Geschmack – phantasievoll entworfen, mit Raffinesse und Engagement zubereitet. Wer künstlerisch begabt ist und die vielen Techniken und Rezepte zur Herstellung beherrscht, kann individuelle Kundenwünsche erfüllen. In diesem Beruf bedienst du moderne Maschinen und hast Spaß daran, in einem netten Team hygienisch zu arbeiten. Damit sich Gäste wohlfühlen, musst du auch das persönliche Beratungsgespräch lernen.
Du kannst in Konditoreien, Cafés, aber auch Restaurants oder Hotels arbeiten. Das Tätigkeitsfeld ist so breit gefächert, dass du selbst bei einer Spezialisierung nicht auf Abwechslung verzichten musst.
Voraussetzungen:
Hauptschulabschluss, Realschulabschluss oder Abitur.
Ein Beruf für junge Leute, die einen guten Gaumen und ein künstlerisches Auge haben.
Ausbildungszeit:
3 Jahre (36 Monate)
Ausbildungsinhalte:
- Berufsbildung, Arbeits- und Tarifrecht,
- Aufbau und Organisation des Ausbildungsbetriebes,
- Sicherheit und Gesundheitsschutz am Arbeitsplatz,
- Umweltschutz,
- Umgehen mit Informations- und Kommunikationstechnik,
- Vorbereiten von Arbeitsabläufen, Arbeiten im Team,
- Qualitätssichernde Maßnahmen,
- Umsetzen von Hygienevorschriften,
- Handhaben von Anlagen, Maschinen und Geräten,
- Lagern und Kontrollieren von Lebensmitteln und Verpackungsmaterialien,
- Herstellen und Weiterverarbeiten von Massen,
- Herstellen von Feinen Backwaren aus Teigen,
- Herstellen von Füllungen und Cremes,
- Überziehen von Konditoreierzeugnissen,
- Herstellen von Salz-, Käse- und Partygebäck,
- Kundenberatung und Verkauf,
- Gestalten von Torten und Konditoreierzeugnissen,
- Herstellen von Spezial- und Dauergebäck,
- Herstellen von Marzipan-, Schokoladen- und Nougaterzeugnissen,
- Entwerfen und Herstellen von Zuckererzeugnissen,
- Herstellen von Pralinen,
- Herstellen von Speiseeis und Speiseeiserzeugnissen,
- Herstellen von Süßspeisen,
- Herstellen von kleinen Gerichten unter Verwendung frischer Rohstoffe
Zwischenprüfung:
Während der Berufsausbildung ist eine Zwischenprüfung durchzuführen. Sie soll nach dem zweiten Ausbildungsjahr stattfinden.
Gesellenprüfung:
Die Gesellenprüfung erfolgt am Ende des 3. Ausbildungsjahres.
SCHÖNHEIT – PFLEGE – ENTSPANNUNG
Kreativ und trendy mit Fingerspitzengefühl

Der Alltagsstress belastet Seele und Körper. Wie gut, dass es Kosmetikerinnen und Kosmetiker gibt, die Entspannung schenken und in eine Wohlfühlwelt entführen. Schönheit kommt wesentlich von innen – ganzheitliche Beratung gibt’s auch zu Ernährung und Gesundheit. In diesem Beruf pflegst du Haut und Nägel, reinigst die Haut, entfernst unerwünschte Haare, gibst Dampfbäder, Masken, Massagen und das passende Make-up. Daneben kannst du auch fachgerecht mit kosmetischen Produkten handeln.
Außer im Kosmetikstudio kannst du in Friseursalons, Parfümerien, in Hotels, im Wellness-Bereich und in hautärztlichen Praxen und Kureinrichtungen arbeiten. Doch ohne guten Draht zu den Menschen läuft nichts!
Voraussetzungen:
Hauptschule, Realschule oder Abitur
Ausbildungszeit:
3 Jahre (36 Monate)
Ausbildungsinhalte:
- Berufsbildung, Arbeits- und Tarifrecht,
- Aufbau und Organisation des Ausbildungsbetriebes,
- Sicherheit und Gesundheitsschutz bei der Arbeit,
- Umweltschutz,
- Bedienen von Apparaten und Instrumenten,
- Verkauf und Warenwirtschaft,
- Kundengespräche und Kundenbetreuung,
- Beurteilen und Reinigen der Haut,
- Pflegende Kosmetik,
- Dekorative Kosmetik,
- Kosmetische Massagen,
- Ernährungsberatung und Gesundheitsförderung
- Wahlqualifikationseinheiten im Umfang von 12 Wochen aus der Auswahlliste
Die Auswahlliste umfasst folgende Wahlqualifikationseinheiten:
- Permanente Haarentfernung,
- Hydrotherapie,
- Visagismus,
- Permanentes Make-up,
- Nagelmodellage,
- Spezielle Fußpflege,
- Manuelle Lymphdrainage im kosmetischen Bereich
Zwischenprüfung:
Während der Berufsausbildung ist eine Zwischenprüfung durchzuführen. Sie soll nach dem zweiten Ausbildungsjahr stattfinden.
Gesellenprüfung:
Die Gesellenprüfung erfolgt am Ende des 3. Ausbildungsjahres.
MOBIL – ELEKTRONISCH – INTERESSANT
Bits, Bytes und Bremstrommeln

Wenn der Motor rund läuft, ist alles in Ordnung. Tut er’s nicht, bist du gefragt – das gilt auch für Fahrwerk, Bremsen oder die Abgasanlage. Um bei Wartung und Reparatur moderner – mit Elektronik vollgepackter Fahrzeuge – durchzusteigen, sind hochwertige Geräte erforderlich. Von der Diagnose und Behebung der Fehler bis zur Probefahrt, ob PKW, LKW oder Motorrad, in diesem Beruf wird es dir bestimmt nicht langweilig. Einsatzorte gibt es nicht nur in Werkstätten, sondern auch bei Herstellern oder Unternehmen mit eigenem Fuhrpark. Stets musst du mit handwerklicher Sorgfalt und guter Abstimmung mit den Kunden im Team arbeiten, – damit die Kiste wieder läuft.
Voraussetzungen:
Hauptschule, Realschule oder Abitur
Ausbildungszeit:
3 1/2 Jahre (42 Monate)
Ausbildungszeit:
- Berufsbildung, Arbeits- und Tarifrecht, Aufbau und Organisation des Ausbildungsbetriebes,
- Sicherheit und Gesundheitsschutz bei der Arbeit,
- Umweltschutz,
- Planen und Vorbereiten von Arbeitsabläufen sowie Kontrollieren und Bewerten der Arbeitsergebnisse,
- Qualitätsmanagement,
- Messen und Prüfen an Systemen,
- betriebliche und technische Kommunikation,
- Kommunikation mit internen und externen Kunden,
- Bedienen von Fahrzeugen und Systemen,
- Warten, Prüfen und Einstellen von Fahrzeugen sowie von Betriebseinrichtungen,
- Montieren, Demontieren und Instandsetzen von Bauteilen, Baugruppen und Systemen,
- Bedienen und Inbetriebnehmen von Kraftfahrzeugen und deren Systeme,
- Warten, Prüfen und Einstellen von Kraftfahrzeugen und Systemen,
- Diagnostizieren von Fehlern, Störungen und deren Ursachen sowie Beurteilen der Ergebnisse,
- Montieren, Demontieren und Instandsetzen von Kraftfahrzeugen, deren Systeme, Baugruppen und Bauteilen,
- Aus-, Um- und Nachrüsten,
- Untersuchen von Kraftfahrzeugen nach straßenverkehrsrechtlichen Vorschriften,
- Diagnostizieren, Instandhalten, Aus-, Um- und Nachrüsten.
Zwischenprüfung:
Während der Berufsausbildung ist eine Zwischenprüfung durchzuführen. Sie soll nach dem zweiten Ausbildungsjahr stattfinden.
Gesellenprüfung:
Die Gesellenprüfung erfolgt zur Mitte des 4. Ausbildungsjahres.
Weitere Infos zu "Autoberufen" findest du unter:
www.autoberufe.dehttp://www.autoberufe.de/
ECHT – EDEL – EXKLUSIV
Modisches Design in Pelz – Artenschutz ist großgeschrieben

Aus Fellen von Zuchttieren Pelzbekleidung von hoher Qualität fertigen: In diesem Beruf verarbeitest du weder Felle von Robbenbabys noch von geschützten Arten. Mit geübtem Blick kaufst du die pelzigen Werkstoffe, die dann nach Optik und Beschaffenheit sortiert werden. Die Felle müssen zusammenpassen, bevor sie zu schicken Mänteln, Capes oder Jacken millimetergenau zusammengenäht werden. Neben Kreativität darf Dienst am Kunden nicht zu kurz kommen. Hier passt du mal ein nobles Stück der Mode an und da besserst du mal etwas aus. Wer Design-Ideen hat und handwerkliche Fähigkeiten, darf sich auf Teamwork im Kürschner-Atelier freuen.
Voraussetzungen:
Hauptschulabschluss, Realschulabschluss oder Abitur.
Genaues Arbeiten mit der Hand, grundsätzliche Kenntnisse der Proportionslehre, Verständnis für modische Varianten.
Ausbildungszeit:
3 Jahre (36 Monate)
Ausbildungsinhalte:
- Berufsbildung
- Aufbau und Organisation des Ausbildungsbetriebes
- Arbeits- und Tarifrecht, Arbeitsschutz
- Arbeitssicherheit, Umweltschutz und rationelle Energieverwendung
- Beurteilen von Pelzfellen und Leder unter Beachtung der Artenschutzbestimmungen
- Entwerfen und Entwickeln von Arbeitsmustern
- Planen und Vorbereiten von Arbeitsabläufen
- Bereitstellen und Kombinieren von Werk- und Hilfsstoffen
- Vorbereiten und Nachbehandeln von Werkstoffen
- Schneiden und Zuschneiden von Werk- und Hilfsstoffen
- Nähen von Werkstücken
- Fertigen von Werkstücken
- Pflegen und Instandhalten von Arbeitsgeräten und Maschinen
- Qualitätssicherung
Zwischenprüfung:
Während der Berufsausbildung ist eine Zwischenprüfung durchzuführen. Sie soll nach dem zweiten Ausbildungsjahr stattfinden.
Gesellenprüfung:
Die Gesellenprüfung erfolgt am Ende des 3. Ausbildungsjahres.
KÜHLEN – KLIMATISIEREN – FRISCHE ERHALTEN
Cool zur Sache – Optimale Energienutzung

Zuverlässige Kälte und das richtige Klima, das sind deine Aufgaben im Kälteanlagenbau. Unter anderem kümmerst du dich um ein ausgewogenes Klima in Gebäuden und Energieeinsparung durch Umwelttechnologien. Du sorgst z. B. dafür, dass Bananen rechtzeitig in Kühlhäusern reifen und dass Bäckereien, Metzgereien und Supermärkte frische Ware anbieten. Kurz gesagt, das Aufgabengebiet umfasst die komplette Planung, Berechnung, Montage, Wartung und Instandhaltung von Kälte- und Klimaanlagen. Der Kälteanlagenbau ist was für coole Köpfe mit geschickten Händen, Verständnis für Technik und Interesse, auch „heiße Eisen“ mit der richtigen Lösung anzupacken.
Voraussetzungen:
Hauptschulabschluss, Realschulabschluss oder Abitur.
Technisches Verständnis und handwerkliches Geschick.
Ausbildungszeit:
3 1/2 Jahre (42 Monate)
Ausbildungsinhalte:
- Arbeitsschutz, Unfallverhütung, Brandschutz, Umweltschutz und rationelle Energieverwendung
- Kenntnisse des Ausbildungsbetriebs und Mitwirken an Arbeitsabläufen
- Kenntnisse der arbeits- und sozialrechtlichen Regelungen
- Umgehen mit Werk-, Hilfs- und Betriebsstoffen
- Lesen technischer Zeichnungen, Anfertigen von Skizzen sowie Anwenden von Handbüchern und Tabellen
- Instandhalten von Werk- und Messzeugen, Maschinen und Geräten
- Überwachen der Betriebssicherheit von elektrisch angetriebenen Maschinen und Geräten sowie von Schweißanlagen
- Kenntnisse elektrischer Einrichtungen, Messen elektrischer Größen
- Zusammenbauen und Montieren von Kälteanlagen und kältetechnischen Einrichtungen:
- a) Zusammenbauen von verschiedenen Komponenten
- b) Verlegen und Anschließen von Rohrleitungen, Anfertigen und Montieren von Konsolen, Halterungen und Gestellen
- c) Anschließen von vorgefertigten Kälte- und Elektroeinheiten
- d) Ausführen von Maßnahmen des Schall- und Korrosionsschutzes und der Isoliertechnik
- Inbetriebnehmen von Kälteanlagen und kältetechnischen Einrichtungen
- Warten und Instandsetzten von Kälteanlagen und kältetechnischen Einrichtungen
- Messen und Prüfen an Kälteanlagen und kältetechnischen Einrichtungen
- Regeln, Steuern und Justieren
Zwischenprüfung:
Während der Berufsausbildung ist eine Zwischenprüfung durchzuführen. Sie soll nach dem zweiten Ausbildungsjahr stattfinden.
Gesellenprüfung:
Die Gesellenprüfung erfolgt am Ende der 3 1/2-jährigen Ausbildung.
Top News
Handwerk im WM-Fieber: Imagekampagne des deutschen Handwerks mehrfach ausgezeichnet
Das deutsche Handwerk steckt mitten im Fußball-WM-Fieber. Im Rahmen der aktuellen Imagekampagne haben die Verantwortlichen neue Plakat- und Anzeigenmotive entwickelt – passend zur derzeit laufenden Weltmeisterschaft. „Selbst bei einem 0:0 haben wir zwei Tore gemacht“, lautet der Slogan zu einem der Motive. Zu sehen sind darauf zwei Handwerker, die ein Fußballtor durch ein Stadion tragen. „Unser Team hat 5 Millionen Profis. Und alle kommen aus der eigenen Jugend“, so ein weiterer Werbespruch, der ebenfalls die aktuelle Fußballweltmeisterschaft aufgreift.
Für die Imagekampagne ist das deutsche Handwerk vom Art Directors Club für Deutschland (ADC) gleich mehrfach ausgezeichnet worden. Auf dem Jahrestreffen des ADC am 15. Mai in Frankfurt am Main erhielt die Kampagne zwei silberne und zwei bronzene ADC-Nägel. In den Kategorien Text sowie Musik und Sound wurde die auf fünf Jahre angelegte Kommunikationsoffensive mit Silber ausgezeichnet. In der Kategorie TV und Kino Einzelspot ergatterte „Die Wirtschaftsmacht. Von nebenan.“ außerdem den ADC-Nagel in Bronze. Damit zählt sie zu den zehn erfolgreichsten Kampagnen des diesjährigen Awards.
Energetika 2010: Jugendliche erforschen den Energiemix der Zukunft
Möchtest du zum Umweltschutz beitragen und die Energieversorgung eines Landes einmal selbst gestalten? Dann mach mit beim Online-Spiel Energetika 2010. Dabei stehen Jugendliche ab 14 Jahren vor der Herausforderung, die Stromversorgung in dem fiktiven Land Energetika bis zum Jahr 2050 sicherzustellen. Dafür gilt es, Kraftwerke zu bauen, Speicheranlagen zu planen und neue Technologien zu entwickeln. Doch nicht nur technisches Know-how, auch strategisches Geschick und nachhaltiges Denken sind gefragt, um die Bürger zufriedenzustellen, die Umwelt zu schonen und die wirtschaftliche Kraft des Landes zu erhalten.
Das Spiel ist unter www.energiespiel.de zu finden und in ein Online-Portal eingebettet, das Wissenswertes über technische, gesellschaftliche und wirtschaftliche Zusammenhänge der Energieversorgung bereitstellt. Außerdem können sich die Jugendlichen über die vielfältigen Berufsperspektiven, Ausbildungsmöglichkeiten und Forschungsaktivitäten in der Energiebranche informieren.
Video-Wettbewerb: Gebäudereiniger suchen Filme von Azubis
Ob es um einen Arbeitseinsatz in schwindelerregender Höhe, einen mutigen Kampf zwischen Mensch und Insekt oder um filigrane Tätigkeiten bei der Denkmalpflege geht – Azubis, die solche oder ähnliche Arbeitssituationen gefilmt haben, können ihre Beiträge noch bis zum 31. August 2010 an den Bundesinnungsverband des Gebäudereiniger-Handwerks (BIV) schicken. Unter dem Motto „Clean Up: Video Clip Casting“ sucht der Verband lustige, spannende und interessante Videos aus dem Gebäudereiniger-Alltag. Die besten Beiträge zeichnet der BIV mit Preisen im Gesamtwert von rund 1.300 Euro aus.
Kraftfahrzeug- mechatroniker und Friseurin sind die beliebtesten Jobs der baden-württembergischen Azubis! In Baden-Württemberg gibt es mehr als 100 anerkannte Ausbildungsberufe im Handwerk.
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