Maler und Lackierer/-in

FARBE UND GESTALTUNG – FASSADE, PUTZ UND STUCK – SANIERUNG UND SCHUTZ

Ästhetik und Atmosphäre durch Farbe


Alles weiß, schwarz, grau? Zum Glück gibt’s Farbe und dich, der einen bunten Beruf mit Zukunft und vielseitigen Aufgaben wählt. Einige Beispiele: Variationen in der Innenraumgestaltung durch ausgewählte Mal- und Oberflächentechniken bringen. Oder mal eine kleben – eine Tapete natürlich. Fassaden und Betonoberflächen sachverständig schützen und fachgerecht erhalten. Auch das werbewirksame Gestalten von Schrift und Schildern, Restaurierungs-, Renovierungs- und Sanierungsarbeiten gehören zu deinen Aufgaben. Oder der Umweltschutz: Mit einem Wärmedämm-Verbundsystem zum Energieeinsparen, mit Schutzbeschichtungen an Gebäuden und Stahlkonstruktionen, die vor Zerfall bewahren und dadurch den Rohstoffverbrauch senken. Bei allem, was du tust, darf der Draht zu den Kunden und zum Team nicht abreißen.

Voraussetzungen:
Hauptschulabschluss, Realschulabschluss oder Abitur.
Handwerkliches und gestalterisches Geschick. Der ideale Beruf für junge Leute, die gerne ein „buntes“ Leben führen.

Ausbildungszeit:
3 Jahre (36 Monate)

Ausbildungsinhalte:

  • Arbeitsschutz und Unfallverhütung
  • Grundkenntnisse der technischen Vorschriften
  • Grundkenntnisse der physikalischen und der chemischen Vorgänge bei Maler- und Lackiererarbeiten
  • Grundkenntnisse der Farben- und Formenlehre, einschließlich der Stilformen
  • Kenntnisse der gewerbeüblichen Werkzeuge, Geräte, Maschinen und Anlagen
  • Kenntnisse der Werkstoffe, Hilfsstoffe, Anstrichfilme und Untergründe sowie ihres physikalischen und chemischen Verhaltens
  • Ausführen von Vorarbe
  • Behandeln von Oberflächen
  • Entwerfen, Zeichnen, Malen und Kleben von Schriften, Zeichen, Schmuckformen und farbigen Darstellungen

Zwischenprüfung:
Während der Berufsausbildung ist eine Zwischenprüfung durchzuführen. Sie soll nach dem zweiten Ausbildungsjahr stattfinden.

Gesellenprüfung:
Die Gesellenprüfung erfolgt am Ende des 3. Ausbildungsjahres.

Weitere Infos zum Maler und Lackierer findest du unter:
www.liv-maler-lackierer-bw.dehttp://www.liv-maler-lackierer-bw.de/

 

Maskenbildner/-in

MASKIEREN – STYLEN – SCHMINKEN


Die Spezialisten für den perfekten Look


Den Darstellern in Oper, Theater, Musical, Film und Fernsehen das Aussehen zu geben ist die Aufgabe von Maskenbildnern. Sie fertigen in Absprache mit den Verantwortlichen für Regie, Bühnen- und Kostümbild den Stil, den „Look“ einer Produktion an. Zur Maske können auch Perücken, Haarteile, Bärte, Fantasie- oder Tiermasken gehören, die die Maskenbildner entwerfen, anfertigen und den Darstellern anpassen.
Darüber hinaus gestalten und  realisieren sie Spezialeffekte wie Hautveränderungen, Aktionsverletzungen und Deformationen. Rechtzeitig zum Start der jeweiligen Produktion bzw. der Dreharbeiten werden die Teile angefertigt. Die eigentliche „Maske“ für den Auftritt, das Schminken der Künstler/-innen in verschiedenen Techniken,
das Anpassen von Perücken erfolgt jeweils vor Beginn der Vorstellung bzw. der Dreharbeiten.

Eine Maske für jeden Auftritt.

Neben handwerklich-gestalterischen Fähigkeiten ist grundlegendes Wissen über die Geschichte
des Kostüms und der Frisuren erforderlich, denn häufig müssen Kostüme und Masken
nach historischen Vorlagen gefertigt werden. Maskenbildner geben Schauspielern an Schauspiel-,
Opern- und Operettenhäusern, Musical- und Balletttheatern das entsprechende Aussehen.
Sie zeichnen sich verantwortlich für das Entwerfen, Gestalten und Herstellen von Masken,
Perücken und weiteren Requisiten von Schauspielern.
 

Maßschneider/-in

ENTWERFEN – MODISCH UND MODERN – INDIVIDUELL

Klasse statt Masse


Ein offenes Ohr für die Wünsche Ihrer Kunden und einen sicheren Blick für das, was am besten zur Figur und Gesicht steht, brauchst du in diesem Beruf. Im Beratungsgespräch bringst du Ideen und Wünsche unter einen Hut. Denn schließlich wollen Kundinnen und Kunden ihren persönlichen Stil unterstreichen und sich von der Masse abheben. Dabei zeigst du Geschick bei der Wahl des Stoffes, dem passenden Design sowie den richtigen Schnitt. Du kennst die aktuelle Mode und die brandneuen Looks und fertigst nach eigenen Entwürfen an. In diesem Beruf hat Kreativität einen großen Freiraum, der verbunden mit den handwerklichen Fähigkeiten die besten Entwürfe zaubert.

Voraussetzungen:
Hauptschulabschluss, Realschulabschluss oder Abitur.

Ausbildungszeit:
3 Jahre (36 Monate)

Ausbildungsinhalte:

  • Berufsbildung, Arbeits- und Tarifrecht,
  • Aufbau und Organisation des Ausbildungsbetriebes,
  • Sicherheit und Gesundheitsschutz bei der Arbeit,
  • Umweltschutz,
  • Kundenorientierung, Planen und Vorbereiten von Arbeitsabläufen,
    Anwenden von Informations- und Kommunikationstechniken,
  • Auswählen und Vorbereiten von Werk und Hilfsstoffen,
  • Handhaben und Warten von Maschinen, Arbeitsgeräten und Zusatzeinrichtungen,
  • Ausführen von gestalterischen Arbeiten,
  • Zuschneiden von Werk- und Hilfsstoffen sowie Grundkonstruktion von Schnitten,
  • Bügeln und Fixieren von Werk- und Hilfsstoffen,
  • Ausführen von Näh- und Teilarbeiten,
  • Fertigstellen von Bekleidung,
  • Verändern und Aufarbeiten von Bekleidung,
  • Durchführen von qualitätssichernden Maßnahmen.

Zwischenprüfung:
Zwischenprüfung vor Ende des 2. Ausbildungsjahres.

Gesellenprüfung:
Die Gesellenprüfung erfolgt am Ende des 3. Ausbildungsjahres.
 

Maurer/-in

STARK – KOLLEGIAL – ZEITGEMÄSS

Auf der Höhe der Zeit – Es gibt viel zu erleben


Bauwerke prägen Stadtbilder. So manche Fassade würde noch ganz schön alt aussehen, gäbe es nicht Fachleute am Bau, die umbauen, ausbauen, durch Altbausanierung ganzen Stadtteilen zu neuem Glanz verhelfen. Denn beim Errichten von Bauwerken und Bauwerksteilen baust du Wände, stellst Stützen, Unterzüge, Estriche und Decken her und übernimmst häufig die Außen- und Innenputze. Durch moderne Baumaschinen und zeitgemäße Materialien geht vieles wie am Schnürchen, aber nichts wie am Fließband. Von sturer, monotoner Arbeit kann also keine Rede sein. In diesem Beruf gibt es genug Chancen, um sich Stein für Stein seinen beruflichen Aufstieg aufzubauen.

Voraussetzungen:
Hauptschulabschluss, Realschulabschluss oder Abitur.

Ausbildungszeit:
3 Jahre (36 Monate)

Ausbildungsinhalte:

  • Berufsbildung, Arbeits- und Tarifrecht,
  • Aufbau und Organisation des Ausbildungsbetriebes,
  • Sicherheit und Gesundheitsschutz bei der Arbeit,
  • Umweltschutz,
  • Kundenorientierung, Planen und Vorbereiten von Arbeitsabläufen,
  • Anwenden von Informations- und Kommunikationstechniken,
  • Auswählen und Vorbereiten von Werk und Hilfsstoffen,
  • Handhaben und Warten von Maschinen, Arbeitsgeräten und Zusatzeinrichtungen,
  • Ausführen von gestalterischen Arbeiten,
  • Zuschneiden von Werk- und Hilfsstoffen sowie Grundkonstruktion von Schnitten,
  • Bügeln und Fixieren von Werk- und Hilfsstoffen,
  • Ausführen von Näh- und Teilarbeiten,
  • Fertigstellen von Bekleidung,
  • Verändern und Aufarbeiten von Bekleidung,
  • Durchführen von qualitätssichernden Maßnahmen.

Zwischenprüfung:
Zwischenprüfung vor Ende des 2. Ausbildungsjahres.

Gesellenprüfung:
Die Gesellenprüfung erfolgt am Ende des 3. Ausbildungsjahres.
 

Mechaniker/-in für Karosserieinstandhaltungstechnik

AUSGEBEULT – ANMONTIERT – AUFMERKSAM

Auto-Mobil


Schnell ist‘s passiert: Beule am Auto oder Außenspiegel abgefahren. Wenn’s heftiger gekracht hat, ist der Rahmen krumm, der ganze Wagen muss auf die Richtbank. Vielleicht soll es aber auch ein neues Styling sein, sportlicher, mit Spoiler und Seitenschweller, oder für den Sommer ein Schiebedach? Das alles ist für dich in diesem Beruf kein Problem. Du reparierst Fahrzeugkarosserien und Karosserieteile, rüstest sie mit Zubehör aus und montierst Aufbauten oder Sonderausstattungen. Auch im Prüfen und Einstellen von Fahrzeugsystemen bist du fit. Qualität geht vor, ebenso wie Teamwork in der Werkstatt. Dort ist dein Einsatzort, seltener auch bei Unternehmensfuhrparks oder Verkehrsbetrieben.

Voraussetzungen:

 

Hauptschulabschluss, Realschulabschluss oder Abitur.

 

 

Ausbildungszeit:

 

3 1/2 Jahre (42 Monate)

 

 

Ausbildungsinhalte:

 

 

·         Berufsbildung, Arbeits- und Tarifrecht,

 

·        

 

·         Aufbau und Organisation des Ausbildungsbetriebes,

 

·         Sicherheit und Gesundheitsschutz bei der Arbeit,

 

·         Umweltschutz,

 

·         Planen und Vorbereiten von Arbeitsabläufen sowie Kontrollieren und Bewerten der Arbeitsergebnisse,

 

·         Qualitätsmanagement,

 

·         Messen und Prüfen an Systemen,

 

·         Betriebliche und technische Kommunikation,

 

·         Kommunikation mit internen und externen Kunden,

 

·         Bedienen von Fahrzeugen und Systemen,

 

·         Warten, Prüfen und Einstellen von Fahrzeugen und Systemen sowie von Betriebseinrichtungen,

 

·         Montieren, Demontieren und Instandsetzen von Bauteilen, Baugruppen und Systemen,

 

·         Messen, Prüfen und Einstellen,

 

·         Handhaben von Werkzeugen und Maschinen, Be- und Verarbeiten von Halbzeugen und Bauteilen,

 

·         Aufbereiten und Schützen von Oberflächen,

 

·         Warten, Prüfen und Einstellen von Fahrzeugen und Systemen,

 

·         Instandhalten von Karosserien, Fahrzeugrahmen, Aufbauten und Fahrgestellen,

 

·         Schadensumfang beurteilen, Fehler, Mängel und deren Ursachen feststellen,

 

·         Ausrüsten und Umrüsten mit Zubehör und Zusatzeinrichtungen,

 

·         Herstellen, Prüfen und Schützen von Oberflächen,

 

·         Kontrollieren und dokumentieren, Fahrzeug übergeben.

 

 

Zwischenprüfung:

 

Während der Berufsausbildung ist eine Zwischenprüfung durchzuführen. Sie soll nach dem zweiten Ausbildungsjahr stattfinden.

 

 

Gesellenprüfung:

 

Die Gesellenprüfung erfolgt zur Mitte des 4. Ausbildungsjahres.

 

 

Weitere Infos zu "Autoberufen" findest du unter:

 

http://www.autoberufe.de


Mechaniker/-in für Land- und Baumaschinentechnik

VERSIERT – FLEXIBEL – ALLROUNDTALENT

Auf Achse und auf Draht – Allrounder gefragt


In der Landwirtschaft werden riesige Fahrzeuge, Maschinen und Anlagen eingesetzt. Wenn so ein Mähdrescher, Traktor oder ein anderes Gerät seinen Geist aufgibt, musst du in schon mal in Wald und Flur arbeiten. Bei der Instandsetzung und Wartung brauchst du Allroundtalent und -wissen. Denn die unterschiedlichen Maschinen haben´s in sich: Hydraulik, Pneumatik, Elektronik und Elektrik. Der Reiz dieses Berufes liegt in der Vielfalt der Aufgaben und der zu betreuenden Geräte. Arbeit in Reparaturwerkstätten oder bei Herstellern von Fahrzeugen und Anlagen, an der frischen Luft und direkter Umgang mit Menschen, z. B. bei der Kundenberatung, sorgen für Abwechslung in Hülle und Fülle.

Voraussetzungen:
Hauptschulabschluss, Realschulabschluss oder Abitur.

Ausbildungszeit:
3 1/2 Jahre (42 Monate)

Ausbildungsinhalte:

  • Berufsbildung, Arbeits- und Tarifrecht,
  • Aufbau und Organisation des Ausbildungsbetriebes,
  • Sicherheit und Gesundheitsschutz bei der Arbeit,
  • Umweltschutz,
  • Planen und Vorbereiten von Arbeitsabläufen sowie Kontrollieren und Bewerten der Arbeitsergebnisse,
  • Qualitätsmanagement,
  • Messen und Prüfen an Systemen,
  • betriebliche und technische Kommunikation,
  • Kommunikation mit internen und externen Kunden,
  • Bedienen von Fahrzeugen und Systemen,
  • Warten, Prüfen und Einstellen von Fahrzeugen sowie von Betriebseinrichtungen,
  • Montieren, Demontieren und Instandsetzen von Bauteilen, Baugruppen und Systemen,
  • Messen und Prüfen,
  • Fügen, Trennen, Umformen
  • Manuelles und maschinelles Bearbeiten,
  • Warten, Prüfen und Einstellen von Fahrzeugen, Systemen und Betriebseinrichtungen,
  • Eingrenzen und Bestimmen von Fehlern, Störungen und deren Ursachen sowie Beurteilen von Schäden,
  • Instandsetzen von Fahrzeugen, Systemen und Betriebseinrichtungen,
  • Prüfen, Einstellen und Anschließen von mechanischen, hydraulischen, pneumatischen, elektrischen und elektronischen Anlagen und Systemen,
  • Prüfen von Abgasen und Einrichtungen zur Emissionsminderung,
  • Installieren von Maschinen und Anlagen,
  • Herstellen und Prüfen von elektrischen Stromanschlüssen,
  • Ausrüsten und Umrüsten mit Zubehör und Zusatzeinrichtungen,
  • In- und Außerbetriebnehmen von Fahrzeugen, Maschinen, Geräten und Anlagen,
  • Übergabe von Fahrzeugen, Maschinen, Geräten und Anlagen an Kunden

Zwischenprüfung:
Während der Berufsausbildung ist eine Zwischenprüfung durchzuführen. Sie soll nach dem zweiten Ausbildungsjahr stattfinden.

Gesellenprüfung:
Die Gesellenprüfung erfolgt zur Mitte des 4. Ausbildungsjahres.
 

Mechaniker/-in für Reifen- und Vulkanisationstechnik

PROFILIERT – GEWISSENHAFT – UMWELTVERTRÄGLICH

Reife Leistungen – Perfekte Arbeit


In diesem Beruf trägst du sowohl zur Betriebs- und Verkehrssicherheit von Fahrzeugen als auch zum Umweltschutz bei. Moderne Technik ermöglicht es, Reifen so perfekt zu reparieren oder zu erneuern, dass sie wieder sicher eingesetzt werden können. Zu deinen Tätigkeiten gehören unter anderem: Erneuern von Laufflächen, Reparieren von Reifen, Nachschneiden von Profilen, Spureinstellen, Auswuchten und Montieren von Reifen. Im Bereich der Fördertechnik fertigst und reparierst du z. B. Transportbänder für Förderanlagen und Gummiwalzen für Kalander.
Verantwortungsvolle Aufgaben, menschlicher Kontakt, moderne Technik eröffnen prima Chancen, um sich in diesem Beruf zu profilieren.

Voraussetzungen:
Hauptschulabschluss, Realschulabschluss oder Abitur.
Geistige Beweglichkeit, technisches Verständnis, gute körperliche Konstitution.

Ausbildungszeit:
3 Jahre (36 Monate)

Ausbildungsinhalte:

  • Berufsbildung, Arbeits- und Tarifrecht,
  • Aufbau und Organisation des Ausbildungsbetriebes,
  • Sicherheit und Gesundheitsschutz bei der Arbeit,
  • Umweltschutz,
  • Planen und Vorbereiten von Arbeitsabläufen sowie Kontrollieren und Bewerten von Arbeitsergebnissen,
  • Qualitätsmanagement,
  • Messen und Prüfen an Systemen,
  • Betriebliche und technische Kommunikation,
  • Kommunikation mit internen und externen Kunden,
  • Bedienen von Fahrzeugen und Systemen,
  • Warten, Prüfen und Einstellen von Fahrzeugen und Systemen sowie von Betriebseinrichtungen,
  • Montieren, Demontieren und Instandsetzen von Bauteilen, Baugruppen und Systemen,
  • Prüfen und Eingrenzen von Schäden und Störungen sowie deren Ursachen bestimmen,
  • Fügen,
  • Manuelles und maschinelles Be- und Verarbeiten von Werk- und Hilfsstoffen,
  • Bedienen und Instandhalten von Werkzeugen, Geräten, Maschinen und Anlagen,
  • Reparieren von Schläuchen und Reifenlaufflächen.
     
    Fachrichtung Reifen- und Fahrwerktechnik
  • Wartungs- und Instandsetzungsarbeiten am Fahrwerk, an Baugruppen und an Systemen,
  • Instandhalten von Reifen und Rädern,
  • Verändern der Fahrdynamik,
  • Verkaufen von Produkten.
     
    Fachrichtung Vulkanisationstechnik
  • Instandsetzen von Reifen und Schläuchen,
  • Erneuern von Reifen,
  • Warten und Instandsetzen von Fördergurten,
  • Herstellen und Instandsetzen von Gummiauskleidungen und -belägen.

Zwischenprüfung:
Während der Berufsausbildung ist eine Zwischenprüfung durchzuführen. Sie soll nach dem zweiten Ausbildungsjahr stattfinden.

Gesellenprüfung:
Die Gesellenprüfung erfolgt am Ende des 3. Ausbildungsjahres.
 

Mechatroniker/-in

VIELSEITIGKEIT IST PROGRAMM

Krokofant oder Eledil? ... Beides! – Vielfalt ganz speziell


Gleich mehrere Fliegen mit einer Klappe schlägst du mit diesem Beruf. Du bringst das Wissen aus verschiedenen Bereichen unter einen Hut: Mechanik und Elektronik, Elektronik und Steuerungstechnik. Moderne Maschinen und Anlagen, ob z. B. Werkzeugmaschine oder Abfüllanlage, sind gespickt mit diesen Technologien. Das macht dich zu einem vielgefragten, kompetenten Partner, der Betrieben mit Rat und Tat zur Seite steht. Ob beim Aufbau, der Einstellung, Inbetriebnahme oder Wartung von Maschinen und Anlagen.
Für Abwechslung sorgen die vielfältigen Aufgaben, die großes technisches Verständnis und handwerkliches Geschick erfordern – eine prima Verknüpfung für die Zukunft.

Voraussetzungen:
Hauptschulabschluss, Realschulabschluss oder Abitur.

Ausbildungszeit:
3 1/2 Jahre (42 Monate)

Ausbildungsinhalte:

  • Berufsbildung, Arbeits- und Tarifrecht
  • Aufbau und Organisation des Ausbildungsbetriebes
  • Sicherheit und Gesundheitsschutz bei der Arbeit
  • Umweltschutz
  • betriebliche und technische Kommunikation
  • Planen und Steuern von Arbeitsabläufen, Kontrollieren und Beurteilen der Arbeitsergebnisse
  • Qualitätsmanagement
  • Prüfen, Anreißen und Kennzeichnen
  • manuelles und maschinelles Spanen, Trennen und Umformen
  • Fügen
  • Installieren elektrischer Baugruppen und Komponenten
  • Messen und Prüfen elektrischer Größen
  • Installieren und Testen von Hard- und Softwarekomponenten
  • Aufbauen und Prüfen von elektrischen, pneumatischen und hydraulischen Steuerungen
  • Programmieren mechatronischer Systeme
  • Zusammenbauen von Baugruppen und Komponenten zu Maschinen und Systemen
  • Montieren und Demontieren von Maschinen, Systemen und Anlagen, Transportieren und Sichern
  • Prüfen und Einstellen von Funktionen an mechatronischen Systemen
  • Inbetriebnehmen und Bedienen mechatronischer Systeme
  • Instandhalten mechatronischer Systeme

Zwischenprüfung:
Während der Berufsausbildung ist eine Zwischenprüfung durchzuführen. Sie soll nach dem zweiten Ausbildungsjahr stattfinden.

Gesellenprüfung:
Die Gesellenprüfung erfolgt am Ende des 4. Ausbildungsjahres.

 

 

Mechatroniker/in für Kältetechnik

KÜHLEN • KLIMATISIEREN • FRISCHE ERHALTEN

Cool zur Sache


Zuverlässige Kälte und das richtige Klima, das sind die Aufgaben des Kälteanlagenbauers. Unter anderem kümmert er sich um staubfreie und klimatisch optimale Arbeitsbedingungen bei der Computerchipproduktion, um ein ausgewogenes Klima in Gebäuden und um Energieeinsparung
durch Umwelttechnologien: damit Bananen rechtzeitig in Kühlhäusern reifen, Bäckereien, Metzgereien und Supermärkte frische Ware anbieten können und in Operationssälen die Luft gekühlt und keimfrei ist.

Kurz gesagt, das Aufgabengebiet umfasst die komplette Planung, Berechnung, Montage,Wartung und Instandhaltung von Kälte- und Klimaanlagen.

Dabei wirst Du in der Elektro-, Schallschutz- und Isoliertechnik fit gemacht.
Der Kälteanlagenbau ist was für coole Köpfe mit geschickten Händen, Verständnis für Technik und Interesse, auch „heiße Eisen“ mit der richtigen Lösung anzupacken.

Mediengestalter/-in Digital und Print

UP TO DATE – MULTIMEDIAL – INFORMATIV

Am Puls des Medienzeitalters


Information gibt es heute viel. Deshalb kommt es darauf an, die richtige auszuwählen und sie in die passende Form zu bringen. Je nach Fachrichtung kann dabei der Schwerpunkt zum Beispiel mehr auf der technischen Umsetzung oder mehr auf Gestaltung und Layout liegen. Wählen kannst du zwischen den Fachrichtungen Beratung und Planung, Konzeption und Visualisierung sowie Gestaltung und Technik. Arbeiten kannst du beispielsweise bei Marketingkommunikationsagenturen, Unternehmen der Druck- und Medienwirtschaft, Mediendienstleistern, Verlagen sowie in Marketing- und Kommunikationsabteilungen von Unternehmen und öffentlichen Institutionen.

 

Metall und Glockengießer/-in

KUNST – KULTUR – TECHNIK

Alles aus einem Guss


Metall in formvollendete, anwendungsgerechte Teile zu gießen geht nur mit Spezialwissen. Trotz großer Unterschiede bei den Erzeugnissen gleichen sich viele Arbeitsabläufe: Für jeden Metallguss wird eine Form gebraucht. In der Fachrichtung Kunst- und Glockengusstechnik musst du sie für die Herstellung von großen, schweren Glocken mauern.
Höchste Präzision ist in der Fachrichtung Metallgusstechnik angesagt, denn die gegossenen Maschinenteile müssen haargenau zusammenpassen.
Kreativität und gestalterisches Gefühl benötigst du in der Fachrichtung Zinngusstechnik, wenn du z. B. einen attraktiven Kerzenleuchter oder einen schmucken Deckel für einen Bierkrug fertigst.
Wie „angegossen“ passt dieser Beruf auf alle, die in der Verbindung Technik, handwerkliches Geschick, gestalterisches Arbeiten ihre Talente entdecken und fördern können.

Voraussetzungen:
Hauptschulabschluss, Realschulabschluss oder Abitur.

Ausbildungszeit:
3 Jahre (36 Monate)

Ausbildungsinhalte:

  • Berufsbildung, Arbeits- und Tarifrecht
  • Aufbau und Organisation des Ausbildungsbetriebes
  • Sicherheit und Gesundheitsschutz bei der Arbeit
  • Umweltschutz
  • Planen von Arbeitsabläufen sowie Kontrollieren und Beurteilen der Arbeitsergebnisse
  • Lesen, Anwenden und Erstellen von Arbeitsunterlagen
  • Unterscheiden, Zuordnen und Handhaben von Werk- und Hilfsstoffen
  • Prüfen und Messen
  • Instandhalten von Betriebsmitteln
  • manuelles Spanen
  • maschinelles Spanen
  • Trennen und Umformen
  • Fügen
  • Anfertigen von Skizzen, Zeichnungen und Modellen
  • Vorbereiten von Modellen zum Einbetten
  • Anbringen von Speiser- und Entlüftungssystemen
  • Legieren, Schmelzen und Gießen von Metallen
  • Freilegen, Prüfen und Bearbeiten von Gussstücken
  • Aufbereiten und Prüfen von Formmassen

Fachrichtung Zinngusstechnik:

  • Umsetzen von Entwürfen und Vorlagen
  • Gestalten von Zinngegenständen
  • Anfertigen von Gießformen
  • spanendes Bearbeiten von Zinngussstücken
  • Gestalten und Bearbeiten von Oberflächen
  • Aufarbeiten und Reparieren von Zinngegenständen
  • Montieren von Zinngegenständen

Fachrichtung Kunst- und Glockengusstechnik:

  • Anfertigen von Formen für künstlerische Modelle im SandGussverfahren
  • Abformen von Modellen für das Wachsausschmelzverfahren
  • Herstellen von Wachsmodellen
  • Einformen von Modellen im Blockverfahren
  • Einformen von Modellen im keramischen Schalenformverfahren
  • Anfertigen von Glocken im Lehmform- oder Sandformverfahren

Fachrichtung Metallgusstechnik:

  • Einformen von Modellen im Sandgussverfahren
  • Einformen von Kunststoffmodellen im Vollverfahren
  • Herstellen von Feingussmodellen
  • Einformen und Gießen von Feingussmodellen

Zwischenprüfung:
Während der Berufsausbildung ist eine Zwischenprüfung durchzuführen. Sie soll nach dem zweiten Ausbildungsjahr stattfinden.

Gesellenprüfung:
Die Gesellenprüfung erfolgt am Ende des 3. Ausbildungsjahres.
 

Metallbauer/-in

EISERN – PRODUKTIV – KONSTRUKTIV

„Heavy Metal“ aller Art


Ein vielseitiger Beruf, dessen Produkte für viele Wirtschaftsbereiche megawichtig sind. Du kannst zwischen drei Fachrichtungen wählen. Bei der Konstruktionstechnik lernst du Türen, Fenster und Fassaden aus Stahl oder Aluminium herzustellen und zu montieren – auch modernste Alarmanlagen. Im Bereich Nutzfahrzeugbau fertigst du Fahrwerke, Rahmen und Bremssysteme für Spezialfahrzeuge individuell nach Kundenwünschen an.
Künstlerischen Anspruch erheben die kreativ geschmiedeten Teile aus Eisen und Kupfer, die als dekorative Elemente wie z. B. als Geländer oder Leuchten eingesetzt werden.
Alle drei Fachrichtungen des Metallbauers haben eins gemeinsam: Arbeit mit modernster Technik in den Werkstätten der Metallbaubetriebe oder direkt auf den Baustellen.

Voraussetzungen:
Hauptschulabschluss, Realschulabschluss oder Abitur.
Der ideale Beruf für junge Leute, die sowohl auf einem fortschrittlich-technischen Gebiet, als auch in kreativen und gestalterischen Bereichen arbeiten möchten.

Ausbildungszeit:
3 1/2 Jahre (42 Monate)

Ausbildungsinhalte:

  • Aufbau und Organisation des Ausbildungsbetriebes
  • Arbeits- und Tarifrecht, Arbeitsschutz
  • Arbeitssicherheit, Umweltschutz und rationelle Energieverwendung
  • Planen und Vorbereiten des Arbeitsablaufes sowie Kontrollieren und Bewerten der Arbeitsergebnisse
  • Lesen, Anwenden und Erstellen von technischen Unterlagen
  • Prüfen, Messen, Lehren
  • Fügen
  • manuelles Spanen und Umformen
  • maschinelles Bearbeiten
  • Instandhalten
  • manuelles und maschinelles Umformen von Blechen und Profilen
  • Schweißen, thermisches Trennen
  • Elektrotechnik
  • Prüfen, Behandeln und Schützen von Oberflächen
  • Transportieren von Bauteilen und Baugruppen
  • Demontieren und Montieren von Bauteilen und Baugruppen

Fachrichtung Konstruktionstechnik:

  • Einrichten von Arbeitsplätzen an Baustellen
  • Befestigen von Bauteilen und Bauelementen an Bauwerken
  • Herstellen von Bauteilen und Bauelementen für Metallbau- oder Stahlbaukonstruktionen
  • Herstellen und Montieren von Unterkonstruktionen für Verkleidungen und Fassaden
  • Montieren und Demontieren von Metallbau- oder Stahlbaukonstruktionen
  • Instandhalten von Metallbau- und Stahlbaukonstruktionen
  • Montieren, Prüfen und Einstellen von Schließ- und Sicherheitseinrichtungen

Fachrichtung Metallgestaltung:

  • Herstellen von Flächen und Körpern durch Treiben
  • Handhaben von Schmiedefeuern und schmiedbaren Werkstoffen
  • Herstellen von Werkstücken und Bauteilen durch manuelles Schmieden
  • Herstellen von Werkstücken und Bauteilen durch maschinelles Schmieden
  • Herstellen und Instandhalten von Werkzeugen und Hilfswerkzeugen zum Schmieden
  • Herstellen und Montieren von Bauelementen und Gebrauchsgegenständen
  • Befestigen von Bauteilen und Bauelementen in Beton, Mauerwerk und Naturstein

Fachrichtung Anlagen- und Fördertechnik:

  • Elektrotechnik, Elektronik
  • Hydraulik, Pneumatik
  • Herstellen von Bauteilen und Baugruppen für Maschinen, Systeme und Anlagen
  • Einrichten von Arbeitsplätzen an Baustellen
  • Befestigen von Bauteilen und Baugruppen an Bauwerken
  • Montieren und Demontieren von Maschinen, Systemen und Anlagen
  • Eingrenzen und Bestimmen von Fehlern, Störungen und deren Ursachen
  • Instandsetzen von Maschinen, Systemen und Anlagen
  • Prüfen von Funktionen; Inbetriebnehmen und Einstellen von Anlagen, Systemen oder ihrer Baugruppen

Fachrichtung Landtechnik:

  • Elektrotechnik, Elektronik
  • Hydraulik, Pneumatik
  • Warten von Fahrzeugen, Maschinen, Geräten und Anlagen der Land-, Forst-, Garten-, Bau- oder Kommunalwirtschaft
  • Prüfen, Einstellen und Anschließen von mechanischen, hydraulischen, pneumatischen sowie elektrischen und elektronischen Systemen und Anlagen.
  • Prüfen von Abgasen und Einrichtungen zur Emissionsminderung
  • Eingrenzen und Bestimmen von Fehlern, Störungen und deren Ursachen
  • Instandsetzen von Bauteilen, Baugruppen und Systemen an Fahrzeugen, Maschinen, Geräten und Anlagen der Land-, Forst., Garten-, Bau- oder Kommunalwirtschaft.
  • Installieren von Anlagen der Feld-, Hof oder Innenwirtschaft
  • Prüfen von Kleinspannungsbereichen an Fahrzeugen, Maschinen und Geräten
  • Ausrüsten und Umrüsten mit Zubehör- und Zusatzeinrichtungen
  • Beurteilen von Schäden an Fahrzeugen, Maschinen, Geräten und Anlagen der Land-, Forst-, Garten-, Bau- oder Kommunalwirtschaft
  • Kontrollieren der durchgeführten Arbeiten unter Einbeziehung angrenzender Bereiche

Fachrichtung Fahrzeugbau:

  • Elektrotechnik, Elektronik
  • Hydraulik, Pneumatik
  • Prüfen und Instandsetzen von Fahrzeugrahmen, Karosserien und Aufbauten
  • Warten und Instandsetzen von Systemen und Anlagen an Kraftfahrzeugen
  • Prüfen, Einstellen und Anschließen von mechanischen, hydraulischen, pneumatischen sowie elektrischen und elektronischen Systemen und Anlagen
  • Eingrenzen und Bestimmen von Fehlern, Störungen und deren Ursachen
  • Herstellen und Umbauen von Fahrzeugrahmen und Aufbauten
  • Ausrüsten und Umrüsten mit Zubehör und Zusatzeinrichtungen
  • Beurteilen von Schäden an Fahrzeugen
  • Kontrollieren der durchgeführten Arbeiten unter Einbeziehung angrenzender Bereiche.

Zwischenprüfung:
Während der Berufsausbildung ist eine Zwischenprüfung durchzuführen. Sie soll nach dem zweiten Ausbildungsjahr stattfinden.

Gesellenprüfung:
Die Gesellenprüfung erfolgt am Ende des 4. Ausbildungsjahres.
 

Metallbildner/-in

DEKORATIV – FUNKTIONELL – AUSDRUCKSSTARK

Riesige Produktvielfalt


Vielseitig ist das Einsatzgebiet des Werkstoffes Metall. In diesem Beruf kannst du dich je nach Interesse und Neigung zwischen drei Fachrichtungen entscheiden.
Mit der Gürtler- und Metalldrücktechnik werden beispielsweise Möbelbeschläge, Einrichtungsgegenstände, sakraler Schmuck und Pokale gefertigt. Zu den Spezialitäten in der Fachrichtung Goldschlagtechnik gehört es, Edel- oder Leichtmetall zu hauchdünnen Blättern zu schlagen. Mit Blattgold werden z. B. Bilderrahmen vergoldet. In der Fachrichtung Ziseliertechnik wird jede Art von Metall mit künstlerischem Verständnis z.B. für Reliefs, Ornamente und Plastiken bearbeitet.
Kommen zum handwerklichen Geschick noch Ideen und zeichnerisches Talent hinzu, spiegelt sich das umfangreiche Können in zahlreichen dekorativen wie funktionellen Produkten wider.

Voraussetzungen:
Hauptschulabschluss, Realschulabschluss oder Abitur.

Ausbildungszeit:
3 Jahre (36 Monate)

Ausbildungsinhalte:

  • Berufsbildung, Arbeits- und Tarifrecht
  • Aufbau und Organisation des Ausbildungsbetriebes
  • Sicherheit und Gesundheitsschutz bei der Arbeit
  • Umweltschutz
  • Planen von Arbeitsabläufen sowie Kontrollieren und Beurteilen der Arbeitsergebnisse
  • Lesen, Anwenden und Erstellen von Arbeitsunterlagen
  • Unterscheiden, Zuordnen und Handhaben von Werk- und Hilfsstoffen
  • Prüfen und Messen
  • Instandhalten von Betriebsmitteln
  • manuelles Spanen
  • maschinelles Spanen
  • Trennen und Umformen
  • Fügen
  • Anfertigen von Skizzen, Zeichnungen und Modellen
  • Umsetzen von Entwürfen und Vorlagen
  • Schmelzen, Legieren und Gießen von Metallen
  • Anfertigen und Bearbeiten von Werkzeugen
  • Zurichten und Verformen von Blechen; Anfertigen von Reliefs und Blechkörpern
  • Anfertigen und Bearbeiten von Guss- und Formteilen
  • Fügen von Form- und Gussteilen sowie Halbzeugen und Konstruktionsteilen
  • gestaltendes Bearbeiten von Guss- und Formteilen

Fachrichtung Gürtler- und Metalldrücktechnik:

  • Anfertigen von Hohlkörpern
  • Verbinden und Montieren von Form- und Gussteilen sowie Halbzeugen und Konstruktionsteilen
  • Bearbeiten von Guss- und Formteilen
  • Metalldrücken und Verformen
  • Anfertigen von Drückfuttern
  • Drehen und Fräsen
  • maschinelles Bearbeiten
  • Schieden

Fachrichtung Ziseliertechnik:

  • Anfertigen von Skizzen, Zeichnungen und Reliefentwürfen nach gestalterischen Prinzipien
  • Anfertigen von Modellen
  • Anfertigen und Bearbeiten von Kleinwerkzeugen
  • Anfertigen von Blechteilen und Körpern
  • Anfertigen von Reliefs
  • Anfertigen von Guss- und Formteilen
  • Verbinden und Montieren von Guss- und Formteilen sowie Halbzeugen und Konstruktionsteilen
  • Bearbeiten von Guss- und Formteilen nach Formvorgaben
  • gestaltendes Bearbeiten von metallischen Oberflächen
  • Bearbeiten und Montieren nichtmetallischer Werkstoffe

Fachrichtung Goldschlagtechnik:

  • Zurichten von Schlagformen
  • Einfüllen von Schlaggut
  • manuelles Schlagen
  • maschinelles Schlagen
  • Auslegen und Reißen
  • versandgerechtes Bearbeiten
  • Wartung

Zwischenprüfung:
Während der Berufsausbildung ist eine Zwischenprüfung durchzuführen. Sie soll nach dem zweiten Ausbildungsjahr stattfinden.

Gesellenprüfung:
Die Gesellenprüfung erfolgt am Ende des 3. Ausbildungsjahres.
 

Metallblasinstrumentmacher/-in

SOUND – FEELING – RHYTHMUS

Erfolg mit Posaunen und Trompeten – Namen mit Klang


Bekannte Musikergrößen aus Jazz, Rock, Blues und Klassik haben Blasinstrumente populär gemacht. Instrumente, wie z. B. das Saxophon, Tenorhorn, die Tuba, Trompete oder Posaune zu bauen, setzt ein gutes Gehör, Musikalität voraus. Und Kenntnisse der Akustik und der allgemeinen Musiklehre. Wer das Talent zur Metallverarbeitung in sich verspürt und dazu noch sehr mit Musik verbunden ist, wird sich in diesem Beruf gut einspielen.

Voraussetzungen:
Hauptschulabschluss, Realschulabschluss oder Abitur.
Manuelle Geschicklichkeit, gutes Augenmaß und Gehör, Gefühl für Genauigkeit, Konzentrationsfähigkeit, Musikalität.

Ausbildungszeit:
3 Jahre (36 Monate)

Ausbildungsinhalte:

  • Berufsbildung
  • Aufbau und Organisation des Ausbildungsbetriebes
  • Arbeits- und Tarifrecht, Arbeitsschutz
  • Arbeitssicherheit, Umweltschutz und rationelle Energieverwendung
  • Warten und Pflegen von Betriebsmitteln
  • Prüfen, Messen und Kennzeichnen
  • Planen und Vorbereiten des Arbeitsablaufes sowie Kontrollieren und Bewerten der Arbeitsergebnisse
  • Lesen, Anwenden und Erstellen von technischen Unterlagen
  • Bestimmen und Zuordnen von Instrumenten
  • Auswählen und Lagern von Werk- und Hilfsstoffen
  • Ausrichten und Spannen von Werkzeugen und Werkstücken
  • manuelles und maschinelles Spanen
  • Trennen
  • Umformen
  • Fügen
  • Anfertigen von Bauteilen
  • Zusammenfügen von Instrumententeilen
  • Behandeln von Oberflächen
  • Endmontage und Spielfertigmachen von Metallblasinstrumenten
  • Endkontrolle und Qualitätssicherung
  • Instandsetzen von Instrumenten

Zwischenprüfung:
Während der Berufsausbildung ist eine Zwischenprüfung durchzuführen. Sie soll nach dem zweiten Ausbildungsjahr stattfinden.

Gesellenprüfung:
Die Gesellenprüfung erfolgt am Ende des 3. Ausbildungsjahres.
 

Modellbauer/-in

KOMBINIEREN – KONSTRUIEREN – PERFEKTIONIEREN

Maßarbeit in vorbildlicher Form – Originale und Miniaturen


Bevor für ein Produkt die Fertigung anläuft, wird ein Modell hergestellt. In Originalgröße oder maßstabsgerecht verkleinert. Das können Modelle sein von Schiffen, Flugzeugen, Bügeleisen, Armaturenbrettern und Autositzen oder ganzen Wohnanlagen. Doch es geht im Modellbau nicht nur darum, kleine Vorbilder zu schaffen, sondern auch um Formen, aus denen komplizierte Teile, z. B. für Motoren und Maschinen gegossen werden. Du benutzt auch CNC-gesteuerte Maschinen, um die heute verlangte Präzision liefern zu können.
Alles in allem ein vielseitiger und reizvoller Beruf, in dem du eng mit Ingenieuren und Konstrukteuren zusammenarbeitest.

Voraussetzungen:
Hauptschulabschluss, Realschulabschluss oder Abitur.
Gute Leistung in den Unterrichtsfächern Mathematik, Deutsch, Zeichnen und Werken, gutes räumliches Vorstellungsvermögen.

Ausbildungszeit:
3 1/2 Jahre (42 Monate)

Ausbildungsinhalte:

  • Berufsbildung
  • Aufbau und Organisation des Ausbildungsbetriebes
  • Arbeits- und Tarifrecht, Arbeitsschutz
  • Arbeitssicherheit, Umweltschutz und rationelle Energieverwendung
  • Lesen und Anfertigen von Skizzen und Zeichnungen
  • Handhaben von Werkzeugen, Bedienen und Warten von Geräten und Maschinen
  • Be- und Verarbeiten von Holz und Holzwerkstoffen
  • Be- und Verarbeiten von Metallen
  • Bearbeiten von Kunststoffen
  • Verarbeiten von Kunstharzen
  • Verwenden von Hilfsstoffen
  • Anwenden von Messtechniken
  • Herstellen und Instandhalten von Modellen
  • Herstellen und Behandeln von Oberflächen

Fachrichtung Produktionsmodellbau:

  • Herstellen von Gießereimodellen
  • Herstellen von Dauerformen
  • Herstellen von Karosseriemodellen
  • Entwickeln von Produktionsmodellen

Fachrichtung Anschauungsmodellbau:

  • Lesen und Anfertigen von Plänen
  • Be- und Verarbeiten von spezifischen Werkstoffen
  • Herstellen von Anschauungsmodellen
  • Gestalten von Anschauungsmodellen

Zwischenprüfung:
Während der Berufsausbildung ist eine Zwischenprüfung durchzuführen. Sie soll nach dem zweiten Ausbildungsjahr stattfinden.

Gesellenprüfung:
Die Gesellenprüfung erfolgt am Ende des 4. Ausbildungsjahres.
 

Modist/-in

KLASSE – DESIGN – EN VOGUE

Kesse Behauptungen – Modische Formen, individuelle Wünsche – alles unter einem Hut


Hut ab – vor den Kreationen der Modistin/des Modisten. Du entwirfst und fertigst phantasievolle Kopfbedeckungen für die Damenwelt. Die Mode lässt dir dabei viel kreativen Spielraum und die Wünsche der Kundinnen liefern zusätzliche Impulse. Die Gestaltung berücksichtigt die Persönlichkeit, das Aussehen, die bevorzugte Kleidung der jeweiligen Kundinnen. Es soll alles zusammenpassen und die Individualität unterstreichen – mal frech, poppig, flippig oder mal klassisch elegant. Dieser Beruf bietet viele Möglichkeiten, selbstständig zu arbeiten – und es darf phantasiert werden auf „Hut komm raus“.

Voraussetzungen:
Hauptschulabschluss, Realschulabschluss oder Abitur.
Handwerkliche und schöpferische Begabung, Neigung zu handwerklicher Präzisionsarbeit, Sinn für Formen und Farben, Aufgeschlossenheit für modische Entwicklungen, keine Hautempfindlichkeit, volle Sehfähigkeit.

Ausbildungszeit:
3 Jahre (36 Monate)

Ausbildungsinhalte:

  • Berufsbildung, Arbeits- und Tarifrecht,
  • Aufbau und Organisation des Ausbildungsbetriebes,
  • Sicherheit und Gesundheitsschutz bei der Arbeit,
  • Umweltschutz,
  • Planen und Vorbereiten von Arbeitsabläufen,
  • Umgang mit Informations- und Kommunikationstechniken,
  • Umgang mit Kunden,
  • Handhaben und Warten von Arbeitsgeräten, Werkzeugen und Maschinen,
  • Entwickeln und Gestalten von Modellentwürfen,
  • Herstellen von Filz- und Strohhüten,
  • Herstellen von Kopfbedeckungen aus anderen Materialien,
  • Ausgestalten von Kopfbedeckungen,
  • Herstellen von Unterformen,
  • Kopieren von Kopfbedeckungen,
  • Aufarbeiten und Ändern von Kopfbedeckungen,
  • Durchführen von qualitätssichernden Maßnahmen.

Zwischenprüfung:
Während der Berufsausbildung ist eine Zwischenprüfung durchzuführen. Sie soll nach dem zweiten Ausbildungsjahr stattfinden.

Gesellenprüfung:
Die Gesellenprüfung erfolgt am Ende des 3. Ausbildungsjahres.