NÄHEN – ZUSCHNEIDEN – VERKLEIDEN
Perfekter Sitz – Gut gepolstert

Am 1. August 2005 wurde der Beruf Sattler/-in durch den Nachfolgeberuf Sattler/-in mit den drei Fachrichtungen Fahrzeugsattlerei, Reitsportsattlerei sowie Feintäschnerei abgelöst.
In der Fachrichtung Fahrzeugsattlerei stellst du Innenausstattungen, Polsterungen, Verdecke und Planen für alle Arten von Fahrzeugen her und reparierst sie. Du fertigst z. B. Sitze sowie Seiten- und Dachverkleidungen für Personen- und Lastkraftwagen, Straßenbahnen und Eisenbahnwaggons, Flugzeug- und Bootskabinen oder flexible Dächer für Sportwagen. Zu deinen Aufgaben gehört es auch, Kunden zu beraten.
Voraussetzungen:
Hauptschulabschluss, Realschulabschluss oder Abitur
Ausbildungszeit:
3 Jahre (36 Monate)
Ausbildungsinhalte:
In den ersten 18 Monaten lernen die Auszubildenden aller Fachrichtungen im Ausbildungsbetrieb beispielsweise:
- welche Arten von Leder es gibt, wie man sie nach Herkunft, Gerbarten und Eigenschaften unterscheidet und sie verschiedenen Verarbeitungsmöglichkeiten zuordnet
- welche Werk- und Hilfsstoffe es gibt, beispielsweise Textilien, Kunstleder, Kunststoffe, Metalle und Klebstoffe
- wie man Leder bearbeitet, besonders seine Kanten einschlägt, es färbt, klebt und reifelt
- wie man verschiedene Sticharten und Nahtbilder von Hand oder mit der Maschine ausführt, beispielsweise Kreuzstiche oder Steppnähte
- wie man Polstermaterialien, Bezugsmaterialien und Kunststoffe be- und verarbeitet
- wie man Zubehör oder Verschlusselemente anbringt, z. B. Nieten und Ösen oder Druckknöpfe bzw. Reiß- und Klettverschlüsse
- durch welche Merkmale sich Hand- und Maschinennähte unterscheiden und welche Nadelarten und Nähgarne es gibt
- wie Holz- und Metallteile bearbeitet werden
- wie man Werk- und Hilfsstoffe materialgerecht zuschneidet und ausstanzt
- wie man Werkzeuge, Geräte und Maschinen auswählt, einrichtet, pflegt und instand hält
- was man beim Prüfen und Anfertigen von Skizzen, Zeichnungen und Schablonen beachten muss
- wie man technische Unterlagen anwendet, z. B. Betriebsanleitungen, Merkblätter und Richtlinien
- wie man den Arbeitsablauf plant, Auftragsunterlagen bearbeitet und Liefertermine einhält
- was man bei Zwischenkontrollen beachten muss und wie man die Erzeugnisse lager- und verkaufsfähig macht
Während der zweiten 18 Monate werden den Auszubildenden aller Fachrichtungen im Ausbildungsbetrieb z. B. folgende Kenntnisse vermittelt:
- welche Polsterungstechniken es gibt und wie man Polsterteile aus Schaumstoffen oder durch Wattierung herstellt
- wie man Abschlussarbeiten durchführt, Werkstücke und Zubehörteile anpasst, einbaut und montiert
- welche Zurichtungs- und Veredelungstechniken es gibt
- wie man Endkontrollen anhand von Arbeitsaufträgen durchführt sowie Verarbeitung und Funktionalität prüft
- welche Ursachen Qualitätsabweichungen haben können und wie man die Arbeitsabläufe verbessern kann
- wie man Aufgaben im Team plant, Material- und Zeitaufwand abschätzt und Kunden berät
Die Auszubildenden der Fachrichtung Fahrzeugsattlerei lernen in der zweiten Hälfte ihrer betrieblichen Ausbildung unter anderem:
- wie Polsteraufbauten hergestellt werden, besonders mit Gurten und Schaumstoffen
- wie man Schaumstoffteile formt, klebt und wattiert
- welche Polsterungen es gibt: feste und lose Polster, Polster mit Federkern, Schaumstoffen und Füllungen
- welche Bezugstechniken es gibt und wie man Bezüge mit verschiedenen Nahtbildern herstellt
- wie man Bezugsflächen aufteilt und gestaltet und Bezugsstoffe nagelt, spannt, klebt und klammert
- wie man Bahnen für Verdecke und Planen zuschneidet, schweißt, näht und klebt
- wie man Verdecke und Planen nach technischen Vorgaben und Sicherheitsbestimmungen montiert
- wie Fahrzeugteile und elektrische Bauteile ein- und ausgebaut werden
- wie man Fahrzeuginnenverkleidungen nach funktionellen und optischen Gesichtspunkten gestaltet
- wie man Kunden berät und ihre Wünsche umsetzt
- wie man Bodenbeläge auswählt, sie zuschneidet, einfasst und verlegt
- wie man Innenverkleidungen und Innenausstattungsteile restauriert und erneuert
Zwischenprüfung:
Am Ende des zweiten Ausbildungsjahres wird eine praktische Zwischenprüfung durchgeführt.
Gesellenprüfung:
Die Gesellenprüfung erfolgt am Ende des dritten Ausbildungsjahres.
Sie besteht aus einer praktischen Arbeitsaufgabe und drei schriftlichen Prüfungen in den Bereichen Fertigung, Planung und Entwurf sowie Wirtschafts- und Sozialkunde.
IDEEN – SKIZZEN – SCHABLONEN
Aus eigener Tasche

Am 1. August 2005 wurde der Beruf Sattler/-in durch den Nachfolgeberuf Sattler/-in mit den drei Fachrichtungen Fahrzeugsattlerei, Reitsportsattlerei sowie Feintäschnerei abgelöst.
In der Fachrichtung Feintäschner stellst du Handtaschen, Kleinlederwaren, Koffer und Mappen her. Deine wichtigsten Werkstoffe sind verschiedene Lederarten, Textilien und synthetische Stoffe. Du entwirfst Lederartikel, fertigst Skizzen und Schablonen an. Nach der Auswahl des Materials stellst du in mehreren Zwischenschritten dein Produkt her. Die notwendigen Näharbeiten werden entweder von Hand oder mit Maschinen ausgeführt. Je nach Betrieb übernimmst du auch Aufgaben in der Kundenberatung und im Verkauf.
Voraussetzungen:
Hauptschulabschluss, Realschulabschluss oder Abitur
Ausbildungszeit:
3 Jahre (36 Monate)
Ausbildungsinhalte:
In den ersten 18 Monaten lernen die Auszubildenden aller Fachrichtungen im Ausbildungsbetrieb beispielsweise:
- welche Arten von Leder es gibt, wie man sie nach Herkunft, Gerbarten und Eigenschaften unterscheidet und sie verschiedenen Verarbeitungsmöglichkeiten zuordnet
- welche Werk- und Hilfsstoffe es gibt, beispielsweise Textilien, Kunstleder, Kunststoffe, Metalle und Klebstoffe
- wie man Leder bearbeitet, besonders seine Kanten einschlägt, es färbt, klebt und reifelt
- wie man verschiedene Sticharten und Nahtbilder von Hand oder mit der Maschine ausführt, beispielsweise Kreuzstiche oder Steppnähte
- wie man Polstermaterialien, Bezugsmaterialien und Kunststoffe be- und verarbeitet
- wie man Zubehör oder Verschlusselemente anbringt, z. B. Nieten und Ösen oder Druckknöpfe bzw. Reiß- und Klettverschlüsse
- durch welche Merkmale sich Hand- und Maschinennähte unterscheiden und welche Nadelarten und Nähgarne es gibt
- wie Holz- und Metallteile bearbeitet werden
- wie man Werk- und Hilfsstoffe materialgerecht zuschneidet und ausstanzt
- wie man Werkzeuge, Geräte und Maschinen auswählt, einrichtet, pflegt und instand hält
- was man beim Prüfen und Anfertigen von Skizzen, Zeichnungen und Schablonen beachten muss
- wie man technische Unterlagen anwendet, z. B. Betriebsanleitungen, Merkblätter und Richtlinien
- wie man den Arbeitsablauf plant, Auftragsunterlagen bearbeitet und Liefertermine einhält
- was man bei Zwischenkontrollen beachten muss und wie man die Erzeugnisse lager- und verkaufsfähig macht
Während der zweiten 18 Monate werden den Auszubildenden aller Fachrichtungen im Ausbildungsbetrieb z. B. folgende Kenntnisse vermittelt:
- welche Polsterungstechniken es gibt und wie man Polsterteile aus Schaumstoffen oder durch Wattierung herstellt
- wie man Abschlussarbeiten durchführt, Werkstücke und Zubehörteile anpasst, einbaut und montiert
- welche Zurichtungs- und Veredelungstechniken es gibt
- wie man Endkontrollen anhand von Arbeitsaufträgen durchführt sowie Verarbeitung und Funktionalität prüft
- welche Ursachen Qualitätsabweichungen haben können und wie man die Arbeitsabläufe verbessern kann
- wie man Aufgaben im Team plant, Material- und Zeitaufwand abschätzt und Kunden berät
Die Auszubildenden der Fachrichtung Feintäschnerei lernen in der zweiten Hälfte ihrer betrieblichen Ausbildung unter anderem:
- wie man geeignete Verarbeitungstechniken bestimmt und nach welchen optischen und funktionellen Kriterien man Zubehörteile und Beschläge auswählt
- wie man Lederteile mit zwei Nadeln zusammennäht, Futterteile zuschneidet und zusammenfügt sowie Zubehör und Verschlüsse einarbeitet
- wie Lederwaren mit Korpus hergestellt werden: wie man ihre Innenaufteilung gestaltet, das Innenfutter anpasst, die Außenkanten näht, Beschläge anbringt und den Korpus bezieht bzw. bespannt
- wie Lederwaren ohne Korpus hergestellt werden: wie man Lederwaren mit aufgezogenem bzw. eingehängtem Futter herstellt, Falten einarbeitet, Verschlussteile, Beschläge und Bügel anbringt
- wie man Kleinlederwaren herstellt: wie man je nach Verwendungszweck Inneneinrichtungen anfertigt und sie mit Außendecken einschlägt, Verschlüsse herstellt sowie Kanten und Einschläge abstreicht
- wie man Entwurfsskizzen und Schablonen anfertigt sowie Schnitt- und Arbeitsmuster entwickelt
- wie Leder von Hand geschärft wird und wie man es spaltet
- wie man Einlegematerialien schärft, abstößt und mit den zugeschnittenen Lederteilen verbindet
- wie man Lederteile prägt und Verzierungen anbringt
Zwischenprüfung:
Am Ende des zweiten Ausbildungsjahres wird eine praktische Zwischenprüfung durchgeführt.
Gesellenprüfung:
Die Gesellenprüfung erfolgt am Ende des dritten Ausbildungsjahres.
Sie besteht aus einer praktischen Arbeitsaufgabe und drei schriftlichen Prüfungen in den Bereichen Fertigung, Planung und Entwurf sowie Wirtschafts- und Sozialkunde.
FLEXIBEL – GESTALTERISCH – INDIVIDUELL
Leder ohne Pferdefuß

Am 1. August 2005 wurde der Beruf Sattler/-in durch den Nachfolgeberuf Sattler/-in mit den drei Fachrichtungen Fahrzeugsattlerei, Reitsportsattlerei sowie Feintäschnerei abgelöst.
In der Fachrichtung Reitsportsattlerei hast du mit Sätteln, Zaumzeugen und Geschirren für Pferde zu tun. Nach Kundenwunsch fertigst du passende Reitsportausrüstungen oder andere Sportartikel aus Leder an. Grundlage dafür sind neben handwerklichen Fertigkeiten auch Kenntnisse von Anatomie und Bewegungsabläufen von Pferden. Neben der Herstellung sind auch Anpassungen, Ausbesserungen und Beratung gefragt. Wenn du das alles kannst, bist du in diesem Beruf immer um eine Pferdelänge voraus.
Voraussetzungen:
Hauptschulabschluss, Realschulabschluss oder Abitur
Ausbildungszeit:
3 Jahre (36 Monate)
Ausbildungsinhalte:
In den ersten 18 Monaten lernen die Auszubildenden aller Fachrichtungen im Ausbildungsbetrieb beispielsweise:
- welche Arten von Leder es gibt, wie man sie nach Herkunft, Gerbarten und Eigenschaften unterscheidet und sie verschiedenen Verarbeitungsmöglichkeiten zuordnet
- welche Werk- und Hilfsstoffe es gibt, beispielsweise Textilien, Kunstleder, Kunststoffe, Metalle und Klebstoffe
- wie man Leder bearbeitet, besonders seine Kanten einschlägt, es färbt, klebt und reifelt
- wie man verschiedene Sticharten und Nahtbilder von Hand oder mit der Maschine ausführt, beispielsweise Kreuzstiche oder Steppnähte
- wie man Polstermaterialien, Bezugsmaterialien und Kunststoffe be- und verarbeitet
- wie man Zubehör oder Verschlusselemente anbringt, z. B. Nieten und Ösen oder Druckknöpfe bzw. Reiß- und Klettverschlüsse
- durch welche Merkmale sich Hand- und Maschinennähte unterscheiden und welche Nadelarten und Nähgarne es gibt
- wie Holz- und Metallteile bearbeitet werden
- wie man Werk- und Hilfsstoffe materialgerecht zuschneidet und ausstanzt
- wie man Werkzeuge, Geräte und Maschinen auswählt, einrichtet, pflegt und instand hält
- was man beim Prüfen und Anfertigen von Skizzen, Zeichnungen und Schablonen beachten muss
- wie man technische Unterlagen anwendet, z. B. Betriebsanleitungen, Merkblätter und Richtlinien
- wie man den Arbeitsablauf plant, Auftragsunterlagen bearbeitet und Liefertermine einhält
- was man bei Zwischenkontrollen beachten muss und wie man die Erzeugnisse lager- und verkaufsfähig macht
Während der zweiten 18 Monate werden den Auszubildenden aller Fachrichtungen im Ausbildungsbetrieb z. B. folgende Kenntnisse vermittelt:
- welche Polsterungstechniken es gibt und wie man Polsterteile aus Schaumstoffen oder durch Wattierung herstellt
- wie man Abschlussarbeiten durchführt, Werkstücke und Zubehörteile anpasst, einbaut und montiert
- welche Zurichtungs- und Veredelungstechniken es gibt
- wie man Endkontrollen anhand von Arbeitsaufträgen durchführt sowie Verarbeitung und Funktionalität prüft
- welche Ursachen Qualitätsabweichungen haben können und wie man die Arbeitsabläufe verbessern kann
- wie man Aufgaben im Team plant, Material- und Zeitaufwand abschätzt und Kunden berät
Die Auszubildenden der Fachrichtung Reitsportsattlerei lernen in der zweiten Hälfte ihrer betrieblichen Ausbildung unter anderem:
- welche anatomischen Merkmale und Bewegungsabläufe zu berücksichtigen sind
- wie man Sattelteile misst und zuschneidet, die Näharbeiten ausführt und Ziernähte anbringt
- was bei der Herstellung der Polsterungen zu beachten ist
- wie man Reitsportzubehör kundenbezogen anpasst
- wie Sättel restauriert werden können
- wie man andere Sportartikel aus Leder herstellt und repariert
Zwischenprüfung:
Am Ende des zweiten Ausbildungsjahres wird eine praktische Zwischenprüfung durchgeführt.
Gesellenprüfung:
Die Gesellenprüfung erfolgt am Ende des dritten Ausbildungsjahres.
Sie besteht aus einer praktischen Arbeitsaufgabe und drei schriftlichen Prüfungen. Der schriftliche Teil umfasst die Prüfungsbereiche Planung und Fertigung, anatomisches Anpassen sowie Wirtschafts- und Sozialkunde.
WERBEN – VERKAUFEN – GESTALTEN
Werbung in gutem Licht – Werbewirksam

Schilder- und Lichtreklame beleben das Straßenbild. Und sie machen vor allem auf die ansässigen Geschäfte und Betriebe aufmerksam. Von den Wünschen und Zielen eines Betriebes hängt es ab, welche Gestaltung für ihn die optimale ist – und von der sachkundigen Beratung. Gefragt ist also mehr als handwerkliches und gestalterisches Können. Dennoch gehört das Entwerfen von Schriften und Zeichen ebenso dazu, wie die Montage von energiesparenden Lichtröhren und Leuchtkästen. Dieser Beruf führt dich mit vielen Leuten zusammen, an interessante gestalterische Aufgaben und zur abwechslungsreichen Montage vor Ort.
Voraussetzungen:
Hauptschulabschluss, Realschulabschluss oder Abitur.
Gute Sprach- und Rechtschreibkenntnisse, Aufnahmefähigkeit, Wendigkeit, handwerklich-technisches Geschick, Freude am Zeichnen und Malen, Sinn für Farben und Formen, Exaktheit in der Arbeitsweise, belastungsfähige Gesundheit sowie Farbtüchtigkeit und normales Sehvermögen.
Ausbildungszeit:
3 Jahre (36 Monate)
Ausbildungsinhalte:
- Berufsbildung
- Aufbau und Organisation des Ausbildungsbetriebes
- Arbeits- und Tarifrecht, Arbeitsschutz
- Unfallverhütung, Umweltschutz und rationelle Energieverwendung
- Auswählen, Vorbereiten, Ordnen und Lagern von Werkstoffen
- Auswählen, Handhaben, Pflegen und Instandhalten von Werkzeugen, Geräten und Maschinen
- Be- und Verarbeiten von Werkstoffen
- Vorbereiten und Beschichten von Untergründen
Zeichnen und Entwerfen:
- Gestalten und Anfertigen von Schrift, Zeichen und bildliche Darstellungen
- Gestalten und Anfertigen von Skizzen und Entwürfen
- Anfertigen von Fertigungs- und Lesen von Genehmigungszeichnungen
- Beschriften und Bemalen von Werbeflächen mit deckenden Werkstoffen
- Beschriften und Bemalen von Werbeflächen mit transparentem Werkstoff
- Beschriften und Bemalen von Großflächen
- Verarbeiten von Blattmetallen
- Anfertigen von Siebdruckern
- Zurichten von Schildern zum Beschriften und Anfertigen plastischer Buchstaben und Zeichen
- Einrichten, Einbauen und anschlussfertiges Herstellen elektrischer Baugruppen von Werbeanlagen
- Montieren beleuchteter und unbeleuchteter Werbeanlagen
Zwischenprüfung:
Während der Berufsausbildung ist eine Zwischenprüfung durchzuführen. Sie soll nach dem zweiten Ausbildungsjahr stattfinden.
Gesellenprüfung:
Die Gesellenprüfung erfolgt am Ende des 3. Ausbildungsjahres.
SICHERER ALS JEDER WETTERBERICHT
...lässt niemanden im Regen stehen – Gut beschirmt

Ob Regen oder Sonne – in diesem handwerkähnlichen Gewerbe ist dir jedes Wetter recht. Du fertigst einen Gegenstand, der wohl am häufigsten irgendwo vergessen wird – im Lokal, in der Bahn, im Auto oder sonst wo. Doch du stellst auch Sonnenschirme jeder Größenordnung und Schirme für Garten, Balkon, Marktstände her. Dazu verarbeitest du Metall, Holz und Kunststoffe. Muster und Farbtöne der Bespannung richten sich nach aktuellen Modetrends.
Wer andere nicht im Regen stehen – oder in der Sonne schmoren lassen will und weiß, was bei Schirm-Herrschaften modisch gang und gäbe ist, geht mit Spaß ans Werk.
Voraussetzungen:
Hauptschulabschluss, Realschulabschluss oder Abitur.
Handwerkliches Geschick, Sinn für Formen und Farben.
Ausbildungszeit:
3 Jahre (36 Monate)
Ausbildungsinhalte:
- Entwerfen und Zeichnen
- Messen, Bohren, Feilen, Raspeln, Schleifen, Drehen und Fräsen
- Einschneiden, Nachstechen, Einsetzen und Verstiften von Federn
- Schrauben, Vernieten, Verzapfen, Verleimen, Verkleben, Beizen und Polieren
- Zusammenbauen von Gestellen einschließlich Aufsetzen von Griffen und Tops
- Anfertigung von Schnitten
- Zuschneiden von Bezügen
- Nähen von Hand und mit Maschine
- Benähen des Gestells und Aufbringen der Schirmdecke
- Dämpfen
- Anbringen von Verschlüssen wie Druckknöpfe und Reißverschlüsse
- Prüfen der Schirmstoffe auf Wasserdurchlässigkeit und Schiebefestigkeit
- Nachimprägnieren von Schirmstoffen
- Arten, Eigenschaften, Verwendung und Verarbeitung der Werk- und Hilfsstoffe
- Schirmarten, modische Schirmformen
- Unfallverhütungsvorschriften
Zwischenprüfung:
Während der Berufsausbildung ist eine Zwischenprüfung durchzuführen. Sie soll nach dem zweiten Ausbildungsjahr stattfinden.
Gesellenprüfung:
Die Gesellenprüfung erfolgt am Ende des 3. Ausbildungsjahres.
ENTWICKELT – PRODUZIERT – KONSTRUIERT
Messerscharf – Messer in jeder Form

Es gibt eine Vielzahl von Schneidewerkzeugen in spezieller Form für bestimmte Einsatzzwecke. Im Bereich der Schneidwerkzeug- und Schleiftechnik werden beispielsweise Langscheren- und Kreisscherenmesser für die Bearbeitung von Papier und Metall hergestellt. Um harten Stahl in perfekte Form zu bringen, nutzt du Schleif-, Fräs- und Bohrmaschine sowie andere Spezialmaschinen.
Wenn du im Bereich Schneidemaschine und Messerschmiedetechnik arbeitest, stellst du z. B. Werkzeuge für Gartenbaugeräte, für die Fleischverarbeitung und für Sport her. Natürlich kümmerst du dich auch um die Instandhaltung. Wer auf selbstständiges Arbeiten scharf ist, findet in diesem Beruf ein weites Bestätigungsfeld.
Voraussetzungen:
Hauptschulabschluss, Realschulabschluss oder Abitur.
Gutes handwerkliches Geschick, ruhige Hand.
Ausbildungszeit:
3 1/2 Jahre (42 Monate)
Ausbildungsinhalte:
- Berufsbildung
- Aufbau und Organisation des Ausbildungsbetriebes
- Arbeits- und Tarifrecht, Arbeitsschutz
- Arbeitssicherheit, Umweltschutz und rationelle Energieverwendung
- Planen und Vorbereiten des Arbeitsablaufes sowie Kontrollieren und Bewerten der Arbeitsergebnisse
- Lesen, Anwenden und Erstellen von technischen Unterlagen
- Prüfen, Messen, Lehren
- Fügen
- manuelles Spanen und Umformen
- maschinelles Bearbeiten
- Instandhalten
- Drehen und Fräsen
- Unterscheiden, Zuordnen und Handhaben von Werk- und Hilfsstoffen
- Löten, Nieten, Kleben, Schweißen, Eingießen
- Freiformschneide; Wärmebehandeln, Härteprüfen
- Montieren von Bauteilen zu Baugruppen
- Aufbauen und Prüfen von hydraulischen und pneumatischen Steuerungen
- Bearbeiten von Werkstücken durch Spanen von Hand und mit handgeführten Maschinen
- Programmieren von numerisch gesteuerten Werkzeugmaschinen
- Bearbeiten von Werkstücken durch Spanen auf Werkzeugmaschinen
- Bearbeiten von Werkstücken durch Freiformschleifen, -pließten und -polieren
- Bearbeiten von Werkstücken durch Verknüpfung verschiedener
- Schleifverfahren
- Demontieren und Montieren von Schneidwerkzeugen, Schneidermaschinen oder Schneidgeräten
- Feststellen und Eingrenzen von Fehlern und Störungen; Instandsetzen von Schneidwerkzeugen, Schneidemaschinen, Schneidgeräten oder Schneidinstrumenten
- Fertigen von manuellen oder maschinellen Schneidwerkzeugen, Schneidgeräten oder Schneidinstrumenten
- Prüfen und Einstellen der Funktion und Inbetriebnehmen von Schneidwerkzeugen, Schneidemaschinen oder Schneidgeräten
Zwischenprüfung:
Während der Berufsausbildung ist eine Zwischenprüfung durchzuführen. Sie soll nach dem zweiten Ausbildungsjahr stattfinden.
Gesellenprüfung:
Die Gesellenprüfung erfolgt am Ende des 4. Ausbildungsjahres.
SICHERHEIT – UMWELTSCHUTZ – ENERGIEEINSPARUNG
Aktiv für die Umwelt – Schadstoffe reduzieren

Das Bild vom rußverschmierten, schwarzen Mann geistert immer noch durch viele Köpfe. Diese Vorstellung ist schon lange überholt. Zu deinen zentralen Aufgaben in diesem Beruf gehören Messungen der Schadstoffemissionen. Oder du checkst, ob Brennstoffe optimal genutzt werden. Bei überhöhten Werten kennst du geeignete Maßnahmen, um die Feuerung energiesparend und umweltfreundlich zu regulieren. Du bist Prüfer und Berater zugleich. Daher kommst du viel herum, lernst Menschen kennen und setzt dich aktiv für die Luftreinhaltung ein. Ein brandaktueller Beruf mit interessanten Aufgaben und fortschrittlichen Technologien.
Voraussetzungen:
Hauptschulabschluss, Realschulabschluss oder Abitur.
Ausbildungszeit:
3 Jahre (36 Monate)
Ausbildungsinhalte:
- Berufsbildung
- Aufbau und Organisation des Ausbildungsbetriebes
- Arbeits- und Tarifrecht, Arbeitsschutz
- Arbeitssicherheit und rationelle Energieverwendung
- Anwenden berufsspezifischer Rechtsgrundlagen
- Anwenden von Vorschriften des Baurechts und des Brandschutzes
- Anwenden von Vorschriften des Umweltschutzes, umweltgerechter Umgang mit Stoffen
- Lesen, Anwenden und Erstellen von technischen Unterlagen
- Planen, Vorbereiten und Dokumentieren von Arbeitsabläufen
- Instandhalten von Reinigungs-, Kehr-, Mess-, und Prüfgeräten
- Prüfen der Funktionen sowie der Betriebs- und Brandsicherheit von technischen Anlagen und Einrichtungen
- Prüfen von technischen Anlagen und Einrichtungen in Hinsicht auf Energieeinsparung
- Feststellen und Dokumentieren von Mängeln und Funktionsstörungen, Einleiten von Maßnahmen zur Gefahrenabwehr
- Messen und Feststellen von Werten zum Immissionsschutz und zur Energieeinsparung
- Beurteilen der Ergebnisse
- Kehren, Reinigen und Überprüfen von Feuerungsanlagen und ähnlichen Einrichtungen sowie ZusatzeinrichtungenÜberprüfen und Reinigen von Lüftungsanlagen und ähnlichen Einrichtungen
- Führen von Kundengesprächen, Durchführen von Beratungen
Zwischenprüfung:
Während der Berufsausbildung ist eine Zwischenprüfung durchzuführen. Sie soll nach dem zweiten Ausbildungsjahr stattfinden.
Gesellenprüfung:
Die Gesellenprüfung erfolgt am Ende des 3. Ausbildungsjahres.
AKTUELL – KORREKT – FORTSCHRITTLICH
Oh Sohle mio

Wenn die Zeit für Schuhe „abgelaufen“ scheint, steht entweder eine neue Mode an oder den Schuhen sind Strapazen vom meilenweiten Gehen anzusehen. Du bringst sie wieder auf Vordermann durch neue Absätze, Sohlen oder Färben. Zudem kannst du Änderungen ausführen, z. B. Fußstützen oder Verstärkungen einarbeiten, damit Schuhe auf Schritt und Tritt bequem sitzen.
Auch wenn Kunden maßgeschneiderte Schuhe wünschen, bist du die richtige Anlaufstelle. Dabei kannst du Kreativität und umfangreiches Können zeigen. Wenn du auf deine Kunden eingehst und weißt, wo der Schuh drückt, baust du dir durch freundliche Beratung und sachkundige Empfehlung einen zufriedenen Kundenkreis auf.
Voraussetzungen:
Hauptschulabschluss, Realschulabschluss oder Abitur.
Körperliches Stehvermögen und Ausdauer, handwerkliche Geschicklichkeit und Maßgenauigkeit.
Ausbildungszeit:
3 Jahre (36 Monate)
Ausbildungsinhalte:
- Berufsbildung, Arbeits- und Tarifrecht,
- Aufbau und Organisation des Ausbildungsbetriebes,
- Sicherheit und Gesundheitsschutz bei der Arbeit,
- Umweltschutz,
- Planen, Vorbereiten und Durchführen von Arbeitsabläufen,
- Umgang mit Informations- und Kommunikationstechniken,
- Handhaben und Warten von Werkzeugen, Geräten, Maschinen und technischen Einrichtungen,
- Kundenbetreuung und -beratung,
- Beurteilen und Einsetzen von Materialien, Werk- und Hilfsstoffen,
- Herstellen und Bearbeiten von Schuhböden,
- Herstellen und Bearbeiten von Schaftteilen,
- Zusammenfügen von Schuhböden und Schäften zu Maßschuhen,
- Anatomie, Physiologie und Pathologie der Bewegungs- und Stützorgane,
- Anfertigen von Fußumrisszeichnungen, Trittspuren, fußgerechten Zurichtungen sowie Fußbettungen,
- Qualitätssichernde Maßnahmen.
Zwischenprüfung:
Während der Berufsausbildung ist eine Zwischenprüfung durchzuführen. Sie soll nach dem zweiten Ausbildungsjahr stattfinden.
Gesellenprüfung:
Die Gesellenprüfung erfolgt am Ende des 3. Ausbildungsjahres.
JUNG – FLOTT – EIGENSTÄNDIG
Gut betucht – Für steife Brisen

Segel setzen und Kurs nehmen auf eine abwechslungsreiche Tätigkeit. In diesem Beruf berechnest du die Maße der Segel, zeichnest die Schnittmuster, wählst das geeignete Segeltuch aus und schneidest die Segel aus Tuchbahnen zu, die dann maschinell zusammengenäht werden. Darüber hinaus kannst du auch Planen für Lastwagen, Markisen und Überdachungen fertigen. Zu deinen Aufgaben gehört ebenso die Herstellung von Zelten, wobei du deine Ideen sehr gut „einarbeiten“ kann. Wer gern im Team arbeitet und Spaß an großflächigen Tuchkonstruktionen hat, wird mit diesem Beruf einen guten „Törn“ machen.
Voraussetzungen:
Hauptschulabschluss, Realschulabschluss oder Abitur.
Gutes Handgeschick, Interesse im Bereich der Geometrie und Mathematik, Bereitschaft zur Teamarbeit.
Ausbildungszeit:
3 Jahre (36 Monate)
Ausbildungsinhalte:
- Messen
- Aufschnüren (Aufzeichnen)
- Zuschneiden, Vorrichten
- Nähen von Hand und mit Maschinen
- Knoten, Spleißen, Licken, Takeln (Taklings aufsetzen)
- Anbringen der Zubehörteile (z.B. einspleißen von Leinen, aufsetzen von Gaten)
- Anschlagen von Segeln
- Anbringen von Markisen und Planen
- Aufbauen von Zelten
- Kenntnisse über Segel- und Takelungsarten sowie über Zeltarten
- Kenntnisse über Arten, Eigenschaften, Verwendung und Verarbeitung der Werk- und Hilfsstoffe
- Kenntnisse der einschlägigen Normen und Vorschriften
- Pflegen und Instandhalten der Werkzeuge, Maschinen und Werkstatteinrichtungen
Zwischenprüfung:
Während der Berufsausbildung ist eine Zwischenprüfung durchzuführen. Sie soll nach dem zweiten Ausbildungsjahr stattfinden.
Gesellenprüfung:
Die Gesellenprüfung erfolgt am Ende des 3. Ausbildungsjahres.
SICHERHEIT FÜR MENSCH UND TECHNIK
Alles läuft wie am Schnürchen – Sichere Abhängigkeiten

Seile, Taue, Trossen spielen in unserem Leben eine große Rolle. Oft genug hängen von deren Tragfähigkeit Menschenleben ab. Denken wir z. B. an die Drahtseilbahnen mit Gondeln, in denen oft weit über 100 Menschen Platz haben. Die Beispiele lassen sich beliebig fortführen – vom Schiffstau über das tonnenschwere Lasten hebende Seil im Kran bis zum Fahrstuhl- und Abschleppseil. Jedes Seil muss für seinen Einsatz die entsprechende Festigkeit aufweisen – ob es aus Natur-, Chemiefaser oder Stahldraht gefertigt ist. Dieser Beruf verlangt von dir eine große Portion Verantwortungsbewusstsein und Zuverlässigkeit. Es hängt viel davon ab.
Voraussetzungen:
Hauptschulabschluss, Realschulabschluss oder Abitur.
Sorgfältiges Arbeiten, Verantwortungsbewusstsein, geistige Beweglichkeit, rechnerische Begabung, technisches Interesse, handwerkliches Geschick.
Ausbildungszeit:
3 Jahre (36 Monate)
Ausbildungsinhalte:
- Berufsbildung
- Aufbau und Organisation des Ausbildungsbetriebes
- Arbeits- und Tarifrecht, Arbeitsschutz
- Unfallverhütung, Umweltschutz und rationelle Energieverwendung
- Pflegen und Warten von Werkzeugen, Maschinen und Einrichtungen
- Arten und Eigenschaften von Garnen und Zwirnen
- Messen von Längen und Berechnen von Massen
- Arten, Eigenschaften und Verwendung von Faserseilen
- Fertigen von Litzen, Schlagen und Flechten von Faserseilen
- Imprägnierverfahren
- Arten, Eigenschaften und Verwendung von Drahtseilen
- Seilverbindungsarten
- Prüfen von Seilen, Spleißen, Garnen und Bändern
- Herstellen von Netzen
Zwischenprüfung:
Während der Berufsausbildung ist eine Zwischenprüfung durchzuführen. Sie soll nach dem zweiten Ausbildungsjahr stattfinden.
Gesellenprüfung:
Die Gesellenprüfung erfolgt am Ende des 3. Ausbildungsjahres.
TOP – EIGENSTÄNDIG – KUNSTVERSTÄNDNIS
Beeindruckende Vielfalt – Bedruckt wird alles, was kommt

Siebdruck bedeutet Abwechslung pur. Denn bedruckt werden alle möglichen Materialien. Flippige, aber auch anspruchsvolle Motive, z. B. Porzellangeschirr, Verpackungen aus Karton, Metallschilder, um nur einiges zu nennen. Die Möglichkeiten des Siebdruckes werden sogar in der Elektronik für die Herstellung von Substraten über Leiterplatten-Layouts genutzt. Um optimale Ergebnisse zu erzielen, musst du die Reprofotografie, das Herstellen von Druckvorlagen, Druckformen und fotomechanischen Siebdruckschablonen beherrschen. Ein Beruf, der dich durch interessante Aufgaben und künstlerisch ansprechende Tätigkeiten voll und ganz ausfüllt.
Voraussetzungen:
Hauptschulabschluss, Realschulabschluss oder Abitur.
Interesse für Mathematik, Chemie, Fotografie, Mechanik, Elektrotechnik, Farbtüchtigkeit, normale Sehfähigkeit, schnelles Reaktionsvermögen, gute Fähigkeiten im Rechnen und Zeichnen, Fähigkeiten zur Flächengestaltung, Formensinn, Genauigkeit.
Ausbildungszeit:
3 Jahre (36 Monate)
Ausbildungsinhalte:
- Kenntnisse des Ausbildungsbetriebes, der Druckindustrie und des Druckhandwerks
- Arbeitsschutz und Unfallverhütung
- Pflegen und Instandhalten der Arbeitsgeräte, Maschinen und Einrichtungen
- Kenntnisse der Druckverfahren und der Druckverarbeitung
- Kenntnisse der Vorlagen und Druckformen, insbesondere der Siebdruckformen
- Herstellen von Siebdruckformen
- Kenntnisse der Druckmaschinensysteme
- Kenntnisse der Bedruckstoffe
- Kenntnisse der Druckfarben
- Vorbereiten der Druckformen
- Vorbereiten des Bedruckstoffes zum Druck
- Vorbereiten der Druckfarbe zum Druck
- Vorbereiten und Einrichten der Druckmaschine einschließlich Andruck
- Messen und Prüfen
Zwischenprüfung:
Während der Berufsausbildung ist eine Zwischenprüfung durchzuführen. Sie soll nach dem zweiten Ausbildungsjahr stattfinden.
Gesellenprüfung:
Die Gesellenprüfung erfolgt am Ende des 3. Ausbildungsjahres.
NEUES KREIEREN – WERTE SCHAFFEN – HISTORISCHES ERHALTEN
Es ist nicht alles Gold, was glänzt – Sakrale und weltliche Kunst

Sich etwas auf dem silbernen Tablett servieren lassen, ist ja schon sprichwörtlich. Und es deutet an, dass aus Silber größere Gegenstände geschmiedet werden. Neben Tabletts z. B. auch Kannen, Teller und Sakrales wie Kelche und Monstranzen. Was silbern glänzt, ist jedoch selten massiv aus Silber. Kupfer und Messing sind weitere Werkstoffe, die in der Silberschmiede in Form gebracht und versilbert werden. Dabei musst du Hammer, Amboss und Blechschere mit viel Feingefühl einsetzen. In diesem Beruf kannst du Kreativität beim Entwerfen und in der Fertigung entfalten. Auch Restaurierung- und Reparaturarbeiten bringen interessante Aufgaben mit sich.
Voraussetzungen:
Hauptschulabschluss, Realschulabschluss oder Abitur.
Ausbildungszeit:
3 1/2 Jahre (42 Monate)
Ausbildungsinhalte:
- Berufsbildung
- Aufbau und Organisation des Ausbildungsbetriebes
- Arbeits- und Tarifrecht, Arbeitsschutz
- Arbeitssicherheit, Umweltschutz und rationelle Energieverwendung
- Inbetriebnehmen von Maschinen sowie Warten von Betriebsmitteln
- Auswählen, Vorbereiten, Handhaben und Lagern von Werk- und Hilfsstoffen
- Planen von Arbeitsabläufen
- Messen und Kennzeichnen sowie Kontrollieren von Arbeitsergebnissen
- Gestalten und Darstellen von Schmuck und Gerät
- Umformen von Metallen
- Trennen und Abtragen
- Fügen
- Legieren und Schmelzen
- Anfertigen von Kleinwerkzeugen
- Anfertigen von Gussmodellen und Bearbeiten von Gussteilen
- Anfertigen von Werkstücken mit Funktionsteilen
- Anfertigen und Montieren von Zargen und Fassungen
- Erkennen, Zuordnen und Handhaben von Edelsteinen und von organischen Stoffen
- Planen und Anfertigen von komplettem Schmuck und Gerät
- Behandeln und Gestalten von Oberflächen
- Aufarbeiten, Reparieren und Umarbeiten von Schmuck und Gerät
Zwischenprüfung:
Während der Berufsausbildung ist eine Zwischenprüfung durchzuführen. Sie soll nach dem zweiten Ausbildungsjahr stattfinden.
Gesellenprüfung:
Die Gesellenprüfung erfolgt am Ende des 4. Ausbildungsjahres.
schmackhaft – sinnlich – cool
Ein Beruf zum Dahinschmelzen
Ausbildungsdauer: 2 Jahre
Eiscafés ziehen dich an, du hast ständig originelle Ideen für Eisrezepte, und ein lockerer Umgang mit eisvernarrten Menschen fällt Dir leicht. Schon mal an eine Karriere im Eis gedacht?
Mit Hawaii-Becher, Pizza-Eis und Eiskaffee sind du und deine gefrorene Ware der Magnet im Sommer und die sonnige Oase im grauen Winter. Gut portioniert lernst du in der Ausbildung, wie du Speiseeis und kleine Gerichte herstellst, neue Eiserlebnisse entdeckst und deine Produkte beeindruckend verzierst. Weitere Zutaten für den erfolgreichen Start ins frostige Geschäft sind Betriebsführung und die Kunst, Kundenherzen zu erobern.
Traditionell bis originell: Eissorten und andere Speisen
Das darf nicht fehlen: In jedem Eissortiment sind Vanille-, Schokolade- und das Spaghetti-Eis die Dauerattraktionen. Doch wer rastet, der rostet. Ohne neue Sorten kann die Kundschaft schnell ausbleiben. Trends und ungewöhnliche Kreationen darfst du nicht verschlafen. Vom Basismix aus Milch, Eiern, Zucker, Salz und Sahne geht’s ab in viele Geschmackrichtungen und dann als buntes Angebot ab in die Eisvitrine. Doch Eis ist nicht alles! Kleingebäck aus Bisquit- oder Waffelmasse und Gerichte von Nudeln bis Salaten vervollständigen das Repertoire des Eiskünstlers.
Ein Muss sind Frische und Sauberkeit
Frisch muss das Eis sein, und deshalb kann der Tag eines Speiseeisherstellers mitunter schon früh beginnen. Mit seinen meist rohen Zutaten kann das Eis leicht zur beliebten Tummelfläche für Bakterien werden. Nur mit Hygiene bleibt diesen ungebetenen Gästen der Zugang zum Eis verwehrt.
Wenn Eis nicht reicht
Die einen wollen ein eigenes Eiscafé. Andere finden ihr berufliches Glück in Alternativen. Nach Abschluss zum Beruf des Speiseeisherstellers kannst du die Ausbildung fortsetzen. Entweder als Konditor/-in und Fachverkäufer/-in Lebensmittelhandwerk oder als Fachkraft im Gastgewerbe. Angerechnet wird dir jeweils ein Ausbildungsjahr.
MODERN – MARKANT – MONUMENTAL
Kreativer Steinschlag

Harter Stein in weichen Formen: Ornamente oder Plastiken schmücken Gebäude, lockern die Atmosphäre auf öffentlichen Plätzen auf. Steinmetz/-in und Steinbildhauer/-in Spalten, behauen, schleifen oder polieren den Stein mit Werkzeugen und Maschinen oder modellieren daraus nach einem Modell ein klasse Kunstwerk. In diesem Beruf kannst du dich auf Steinbildhauerei oder auf Steinmetzarbeiten spezialisieren. Deine Einsatzorte sind so vielfältig wie die Steinarten: Werkstätten oder Verkaufsräume der Steinmetzbetriebe, Steinbildhauereien, Bauhütten oder Baustellen. Künstlerisch Begabte, die auf Technik stehen und anpacken können, sind hier genau richtig.
Voraussetzungen:
Hauptschulabschluss, Realschulabschluss oder Abitur.
Ausbildungszeit:
3 Jahre (36 Monate)
Ausbildungsinhalte:
- Berufsbildung, Arbeits- und Tarifrecht,
- Aufbau und Organisation des Ausbildungsbetriebes,
- Sicherheit und Gesundheitsschutz bei der Arbeit,
- Umweltschutz,
- Vorbereiten von Arbeitsabläufen, Auswerten von Informationen, Arbeiten im Team,
- Anfertigen und Anwenden von technischen Unterlagen, durchführen von Messungen,
- Umgang mit Informations- und Kommunikationstechniken,
- Vorbereiten, Einrichten, Sichern und Räumen von Arbeitsplätzen,
- Handhaben und Warten von Werkzeugen, Geräten, Maschinen und technischen Einrichtungen,
- Be- und Verarbeiten von Metallen, Kunststoffen und Hilfsstoffen,
- Bearbeiten von natürlichen und künstlichen Steinen und Platten,
- Herstellen von Bauteilen aus mineralisch- und kunststoffgebundenen Materialien,
- Herstellen von Bauteilen aus natürlichen und künstlichen Steinen, Verlegen von Platten und Fliesen, versetzen von Werkstücken,
- Herstellen von Profilen,
- Herstellen von Schriften und Symbolen,
- Durchführen von qualitätssichernden Maßnahmen. Kundenorientierung.
Zwischenprüfung:
Während der Berufsausbildung ist eine Zwischenprüfung durchzuführen. Sie soll nach dem zweiten Ausbildungsjahr stattfinden.
Gesellenprüfung:
Die Gesellenprüfung erfolgt am Ende des 3. Ausbildungsjahres.
EXKLUSIV – KUNSTVOLL – SCHMÜCKEND
Design im richtigen Rahmen – bestechend vielseitig

Stickereien sind immer „in“. Sie heben z. B. ein Kleidungsstück von der Masse ab und unterstreichen individuellen Stil. Die Skala ist groß. Sie reicht von der mit Pailletten besetzten Bluse für die Disco bis zu verspielten Motiven auf Kinderkleidung. Phantasievolle Muster zieren Wäsche, Bettwäsche, Tischdecken, Fahnen, kirchliche Gewänder und vieles mehr. Hauptsächlich werden Einzelteile bestickt. Maschinen werden auch eingesetzt, aber mehr für Kleinserien. Mit geschickten Händen, einem kreativen Kopf und Spaß am Fertigen exklusiver Einzelstücke machst du hier immer einen guten Stich.
Voraussetzungen:
Hauptschulabschluss, Realschulabschluss oder Abitur.
Volle Farbtüchtigkeit, feines Hand- und Fingergeschick, sicheres Formempfinden, modische Veranlagung und schöpferische Begabung, dazu technisches Verständnis, besonders im Bereich der Maschinenstickerei.
Ausbildungszeit:
3 Jahre (36 Monate)
Ausbildungsinhalte:
- Arbeitsschutz, Unfallverhütung, Umweltschutz und rationelle Energieverwendung
- Kenntnisse des Ausbildungsbetriebes
- Pflegen und Instandhalten der Arbeitsgeräte, Werkzeuge, Maschinen und Einrichtungen
- Kenntnisse der Stickgarne, Stickböden und Stickerzeugnisse
- Zuschneiden von Stickböden
- Vorbereiten von Stickböden
- Anfertigen von Stickereien in verschiedene Stichtechniken
- Mustern, Sortieren von Garnen und Feststellen des Materialbedarfs
- Aufmachen und Garnieren von Stickereien
- Ausgeben und Abnehmen von Ware
Zwischenprüfung:
Während der Berufsausbildung ist eine Zwischenprüfung durchzuführen. Sie soll nach dem zweiten Ausbildungsjahr stattfinden.
Gesellenprüfung:
Die Gesellenprüfung erfolgt am Ende des 3. Ausbildungsjahres.
TECHNISCH VOLL DRAUF – UMWELTBEWUSST ANGETÖRNT – SCHOTTERMÄSSIG UNGEBUNDEN
Geradewegs zum Erfolg – Neues Denken

Schneise schlagen, Bach zuschütten, Straße bauen – das geht so nicht. Heute ist Rücksicht auf Mensch und Umwelt gefragt. Im Straßenbau, aber auch beim Bau von Fußgänger- und Beruhigungszonen bietet sich dir häufig die Gelegenheit, in selbständiger Arbeit zu zeigen, was du auf der „Pfanne“ hast. Durchblick im Umgang mit riesigen, modernen Straßenbaumaschinen und Kenntnis der vielen Materialien sowie der begleitenden baulichen Maßnahmen werden ebenfalls von dir verlangt. Dieser Beruf bietet dir viel Abwechslung durch ständig wechselnde Arbeitsstandorte und vielseitige Aufgaben in freier Natur. Wenn dir das gefällt, wirst du beim Straßenbau bestimmt nicht „auf der Strecke bleiben“.
Voraussetzungen:
Hauptschulabschluss, Realschulabschluss oder Abitur.
Technisches Verständnis, Gesundheit, kräftige Konstitution und körperliche Gewandtheit, Widerstandsfähigkeit gegenüber Hitze- und Kälteeinwirkungen.
Ausbildungszeit:
3 Jahre (36 Monate)
Ausbildungsinhalte:
- Lesen und Anfertigen einfacher Zeichnungen, Skizzen und Verlegepläne
- Grundkenntnisse der Leistungsbeschreibung und Arbeitsplanung sowie der Baustoffbedarfsermittlung und Massenberechnungen
- Arbeitsschutz und Unfallverhütung
- Bedienen von Werkzeugen, Geräten und Maschinen
- Handhaben der Vermessungsgeräte
- Herstellen von Aushub, Aus- und Absteifungen und Verfüllungen, Einbauen Herstellen von Zementestrich, Herstellen und Einbauen von Fertigteilen im Tief- und Straßenbau
- Verlegen und Versetzen von Begrenzungssteinen und Platten, Ausführen von Pflasterarbeiten, Herstellen von Straßendecken.
Zwischenprüfung:
Während der Berufsausbildung ist eine Zwischenprüfung durchzuführen. Sie soll nach dem zweiten Ausbildungsjahr stattfinden.
Gesellenprüfung:
Die Gesellenprüfung erfolgt am Ende des 3. Ausbildungsjahres.
Weitere Infos zu Bauberufen findest du unter:
www.bauen-hat-zukunft.dehttp://www.bauen-hat-zukunft.de
BELIEBT – MODISCH – ANZIEHEND
Die Mode-Masche – Alles, was kleidet

Super, was aus einer Vielzahl bunter Wollknäuel gemacht werden kann: Pullover, Strickkleider, Handschuhe, Mützen, Schals – rundum alles, was anzieht. In modischen Farben und Mustern. Von Chic bis lässig. In Teamarbeit laufen die Arbeitsgänge wie am Schnürchen. Entwerfen, Muster zuschneiden und dann die Fertigung auf modernen Handstrickmaschinen. Das Bedienen vollautomatischer Strickmaschinen in der Serienproduktion verlangt dagegen mehr technisches Know-how für Programmierung, Wartung etc.
Mit Ideen, geschickten Händen und einem „Riecher“ für Trends kannst du in diesem abwechslungsreichen Beruf kräftig an der Mode „mitstricken“.
Voraussetzungen:
Hauptschulabschluss, Realschulabschluss oder Abitur.
Volle Farbtüchtigkeit, feines Hand- und Fingergeschick, sicheres Formempfinden und proportionales Denkvermögen, modische Veranlagung und schöpferische Begabung.
Ausbildungszeit:
3 Jahre (36 Monate)
Ausbildungsinhalte:
- Arbeitsschutz, Unfallverhütung, Umweltschutz und rationelle Energieverwendung
- Kenntnisse des Ausbildungsbetriebes
- Pflegen und Instandhalten der Arbeitsgeräte, Werkzeuge, Maschinen und Einrichtungen
- Kenntnisse der textilen Faserstoffe und Garne
- Stricken auf Handstrickmaschinen
- Stricken auf Flachstrickautomaten
- Einstellen von Flachstrickautomaten
- Entwickeln von Strickmustern
- Anfertigen von Musterdatenträgern für Flachstrickautomaten
- Nacharbeiten und Aufmachen von Strickwaren
- Prüfen und verkaufsgerechtes Aufmachen der gefertigten Strickwaren
Zwischenprüfung:
Während der Berufsausbildung ist eine Zwischenprüfung durchzuführen. Sie soll nach dem zweiten Ausbildungsjahr stattfinden.
Gesellenprüfung:
Die Gesellenprüfung erfolgt am Ende des 3. Ausbildungsjahres.
GEKONNT VERPUTZEN – DEKORATIV GESTALTEN – REPRÄSENTATIV AUSBAUEN
Akzente in Putz und Stuck – Individuelle Fassaden

Wenn etwas roh ist, muss es zubereitet werden. Ähnliches gilt für einen Rohbau. Der wird „herausgeputzt“ – innen wie außen. Hier ist bau- und kunsthandwerkliches Geschick gefragt. Künstlerische Begabung kannst du bei dekorativ zu gestaltenden Fassaden oder Räumen entfalten. Im Innenausbau hast du bei der aktuellen Trockenbauweise mit Fertigbauteilen für Trennwände, abgehängten Decken und Fußbodenkonstruktionen zu tun.
Moderne Bautechnik und neue Materialien erleichtern in einigen Bereichen die Arbeit und helfen, die vielseitigen Aufgaben in diesem attraktiven Beruf zu lösen.
Voraussetzungen:
Hauptschulabschluss, Realschulabschluss oder Abitur.
Geistige Beweglichkeit, technisches Verständnis, Sinn für Flächenaufteilung und Flächengestaltung, Genauigkeit, Sinn für Farben.
Ausbildungszeit:
3 Jahre (36 Monate)
Ausbildungsinhalte:
- Lesen und Anfertigen einfacher Zeichnungen, Skizzen und Verlegeplänen.
- Grundkenntnisse der Leistungsbeschreibung und Arbeitsplanung sowie der Baustoffbedarfsermittlung und Massenberechnung.
- Arbeitsschutz und Unfallverhütung
- Aufstellen einfachen Arbeits- und Schutzgerüste
- Zubereiten von Mörtelmischungen
- Herstellen von Innen-, Außenputzen und Gipsestrichen, Ausführen von Stuckarbeiten
- Herstellen von Leichtbauwänden und abgehängten Decken.
- Einbauen vorgehängter Fassadenteile
Zwischenprüfung:
Während der Berufsausbildung ist eine Zwischenprüfung durchzuführen. Sie soll nach dem zweiten Ausbildungsjahr stattfinden.
Gesellenprüfung:
Die Gesellenprüfung erfolgt am Ende des 3. Ausbildungsjahres.
Weitere Infos zu Bauberufen findest du unter:
www.bauen-hat-zukunft.dehttp://www.bauen-hat-zukunft.de
SPANNEND – REGELN – SCHNELL SCHALTEN
Präzision, die alles regelt – Stark im Detail

Sie sind die Spezialisten, die Aufgaben der Elektronik und Elektromechanik einschließlich der Software lösen. Egal ob Einzelgerät oder komplette Fertigungsanlage. In diesem Beruf entwickelst du z. B. die fehlenden Bauteile für Elektrogeräte, denkst dir Schaltungen dafür aus, oder steuerst ganze Produktionsabläufe mit pfiffiger Software. Die Kunden kompetent in neue Geräte einzuweisen, gehört auch zu den spannenden Aufgaben im Service- und Kundendienstbereich. Wenn du gern im Team in Werkstätten oder direkt beim Kunden arbeitest, englische Fachausdrücke und Programmiersprachen kapierst und schnell schaltest, bist du hier richtig.
Voraussetzungen:
Hauptschulabschluss, Realschulabschluss oder Abitur.
Ausbildungszeit:
3 1/2 Jahre (42 Monate)
Ausbildungsinhalte:
- Berufsbildung, Arbeits- und Tarifrecht,
- Aufbau und Organisation des Ausbildungsbetriebes,
- Sicherheit und Gesundheitsschutz bei der Arbeit,
- Umweltschutz,
- betriebliche und technische Kommunikation,
- Planen und Organisieren der Arbeit, Bewerten der Arbeitsergebnisse, Qualitätsmanagement,
- Beraten und Betreuen von Kunden, Verkauf,
- Einrichten des Arbeitsplatzes,
- Konzipieren von Komponenten, Geräten und Systemen,
- Herstellen von Komponenten und Geräten,
- Montieren und Installieren,
- Installieren von Systemkomponenten,
- Programmieren und Testen,
- Messen und Analysieren, Prüfen von Komponenten und Geräten,
- Einrichten und Optimieren der Fertigungsprozesse,
- Prüfen der Schutzmaßnahmen,
- Realisieren und Inbetriebnehmen von Systemen,
- Durchführen von Serviceleistungen.
Zwischenprüfung:
Während der Berufsausbildung ist eine Zwischenprüfung durchzuführen. Sie soll nach dem zweiten Ausbildungsjahr stattfinden.
Gesellenprüfung:
Die Gesellenprüfung erfolgt zur Mitte des 4. Ausbildungsjahres.
Weitere Infos findest du unter:
www.ezubis.dehttp://www.ezubis.de
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Auch das Handwerk zeigte sich bei den diesjährigen Jugendmedientagen Ende November unter dem Motto „Wir in der Welt“. Der Baden-Württembergische Handwerkstag und die Handwerkskammer Stuttgart unterstützten die Jugendpresse Baden-Württemberg – die selbst schon ein umfangreiches Programm auf die Beine gestellt hatte – sowohl gastronomisch als auch inhaltlich: mit Besuchen bei Handwerkern, verschiedenen Workshops und einer Exkursion in die Stuttgarter Staatsoper. Dadurch boten sie den jungen Medienmachern einen kleinen Einblick in die Welt des Handwerks.
Leistungswettbewerb: Deutschlands bester Jungstuckateur
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Mit dem Handwerk in die Milchstraße: Berufe in der Luft- und Raumfahrttechnik
Du interessierst dich für den Weltraum, träumst vom Mond, Raumfahrzeugen und Sternenstaub? Auch in der Raumfahrt sind Handwerker gefragt! Denn die moderne Raumfahrttechnik ist ohne handwerkliche Dienstleistungen nicht denkbar. Was in der Forschung theoretisch entsteht, wird von spezialisierten Handwerkern in Qualitätsarbeit praktisch umgesetzt.
Die beliebtesten Ausbildungsberufe
Kraftfahrzeug- mechatroniker und Friseurin sind die beliebtesten Jobs der baden-württembergischen Azubis! In Baden-Württemberg gibt es mehr als 100 anerkannte Ausbildungsberufe im Handwerk.


