PLANEN – ZEICHNEN – KONSTRUIEREN
Täglich neue Perspektiven – Computer statt Brett

Kühne Architektur unserer Zeit verlangt eine schnelle planerische Umsetzung mit modernen Hilfsmitteln wie CAD. Das gute alte Zeichenbrett ist schon lange out, der Computer eine wertvolle Hilfe. Aus Skizzen des Architekten entstehen – meist am Bildschirm – akkurate Pläne, mit denen jeder am Bau arbeiten kann. Ab und zu geht's auf die Baustelle, um zu vermessen, nachzumessen oder zu kontrollieren. Die schwerpunktmäßige Qualifikation, ob im Bereich „Hochbau“, „Ingenieurbau“ oder „Tief-, Straßen- und Landschaftsbau“, verspricht ein Aufgabengebiet mit Perspektiven.
Voraussetzungen:
Hauptschulabschluss, Realschulabschluss oder Abitur.
Ausbildungszeit:
3 1/2 Jahre (42 Monate)
Ausbildungsinhalte:
- Berufsbildung
- Aufbau und Organisation des Ausbildungsbetriebes
- Arbeits- und Tarifrecht, Arbeitsschutz
- Arbeitssicherheit, Umweltschutz und rationelle Energieverwendung
- Grundlagen des technischen Zeichnens
- betriebliche Organisation und Kommunikation
- Lesen und Anwenden technischer Unterlagen
- Werk- und Hilfsstoffe
- Herstellen von Werkstücken und Montieren zu Baugruppen
- Grundlagen der Elektrotechnik
- Ausführen technischer Berechnungen
- Erstellen von technischen Zeichnungen, Plänen und Unterlagen
- rechnerunterstütztes Zeichnen
- Beurteilen von fertigungs- und montagetechnischen Abläufen
Fachrichtung Maschinen- und Anlagentechnik:
- Anfertigen von Skizzen
- Anfertigen von technischen Zeichnungen
- Ausführen von Detailkonstruktionen
- Anfertigen von Plänen und schematischen Darstellungen
- Anfertigen von perspektivischen Darstellungen
- Anfertigen von technischen Begleitunterlagen
- Berechnen von Bauteilen
- rechnerunterstütztes Erstellen von technischen Unterlagen
- Mitwirken bei Arbeitsaufgaben anderer Fachgebiete
Fachrichtung Heizungs-, Klima- und Sanitärtechnik:
- Anfertigen von Skizzen
- Anfertigen von technischen Zeichnungen und Abwicklungen
- Ausführen von Detailkonstruktionen
- Anfertigen von Plänen und schematischen Darstellungen
- Anfertigen von perspektivischen Darstellungen
- Anfertigen von technischen Begleitunterlagen
- Ausführen von heizungs-, klima- und sanitärtechnischen Berechnungen
- rechnergestütztes Erstellen von technischen Unterlagen
- Mitwirken bei Arbeitsaufgaben anderer Fachgebiete
- Anwenden von Umwelttechniken
- Anwenden von Gesetzen und Vorschriften
Fachrichtung Stahl- und Metallbautechnik:
- Anfertigen von Skizzen für Werkstatt und Baustelle
- Anfertigen von technischen Unterlagen für Werkstatt und Baustelle
- Ausführen von Detailkonstruktionen
- Anfertigen von Abwicklungen, Durchdringungen und perspektivischen Darstellungen
- Ausführen von stahl- und metallbautechnischen Berechnungen
- Berücksichtigen von bauphysikalischen Anforderungen
- rechnergestütztes Anfertigen von technischen Unterlagen
- Mitwirken bei Arbeitsaufgaben anderer Fachgebiete
- Berücksichtigen von Oberflächenschutzmaßnahmen
- Beachten von gesetzlichen und fachlichen Vorschriften
Fachrichtung Elektrotechnik:
- Anfertigen von technischen Zeichnungen, Plänen und Skizzen
- Entwerfen und Erstellen von Schaltungsunterlagen nach Vorgaben
- Anfertigen von technischen Begleitunterlagen
- Ermitteln von physikalischen Größen
- rechnerunterstütztes Erstellen von technischen Unterlagen
- Mitwirken bei Arbeitsaufgaben anderer Fachgebiete
Fachrichtung Holztechnik:
- Anfertigen von Skizzen für Produktion und Montage
- Anfertigen technischer Zeichnungen für Produktion und Montage
- Ausführen von Detailkonstruktionen
- Konstruieren von Holverbindungen
- Anfertigen technischer Unterlagen
- Berücksichtigen von bauphysikalischen Anforderungen
- rechnerunterstütztes Anfertigen von technischen Zeichnungen und Unterlagen
- Mitwirken bei Arbeitsaufgaben anderer Fachgebiete
- Oberflächenherstellung und -behandlung
- Ausführen holztechnischer Berechnungen
Zwischenprüfung:
Während der Berufsausbildung ist eine Zwischenprüfung durchzuführen. Sie soll nach dem zweiten Ausbildungsjahr stattfinden.
Gesellenprüfung:
Die Gesellenprüfung erfolgt am Ende des 4. Ausbildungsjahres.
SAUBER – GRÜNDLICH – UMWELTVERTRÄGLICH
Vom Fleck weg – Know-how

„Der Fleck muss weg“. Für dich ist das kein Problem. Denn du weißt, welche Wasch- und Fleckenentfernungsmittel und welche Maschinen eingesetzt werden müssen. Textilien, Pelze, Teppiche, Leder und ihre Eigenschaften kennst du genau. Du brauchst umfangreiches Fachwissen und technisches Know-how für einen großen Maschinenpark: Pressen, Bügelmaschinen, Mangeln, Reinigungs- und Waschmaschinen. Die Kundenberatung bringt zusätzlich „Leben“ in deine Arbeit. In dieser Beziehung gilt es, eine Basis des Vertrauens aufzubauen. Wer sich in diesem Beruf engagiert, kommt gut „vom Fleck“.
Voraussetzungen:
Hauptschulabschluss, Realschulabschluss oder Abitur.
Gesunder Körperbau, insbesondere gesunde Füße und Beine, gesunde Atmungsorgane, normale Sehschärfe, Augenmaß, Hand- und Fingergeschicklichkeit, keine Allergien der Haut.
Ausbildungszeit:
3 Jahre (36 Monate)
Ausbildungsinhalte:
- Arbeitsschutz, Unfallverhütung, Umweltschutz und rationelle Energieverwendung
- Kenntnisse des Ausbildungsbetriebes
- Warten und Einrichten der Arbeitsgeräte, Maschinen und Anlagen
- Annehmen des Reinigungsgutes
- Vorsortieren des Reinigungsgutes
- Vordetachieren des Reinigungsgutes
- Waschen und Chemischreinigen
- Nachdechatieren der gereinigten Textilien
- Finishen der Textilien
- Ausführen von Qualitäts- und Endkontrolle
- Ausliefern der Ware
Zwischenprüfung:
Während der Berufsausbildung ist eine Zwischenprüfung durchzuführen. Sie soll nach dem zweiten Ausbildungsjahr stattfinden.
Gesellenprüfung:
Die Gesellenprüfung erfolgt am Ende des 3. Ausbildungsjahres.
PRÄZISE – SPEZIALISIERT – VERANTWORTLICH
Aufs Grad genau – Präzision

Jeder weiß, was ein Thermometer ist. Es zeigt Temperaturen an und ist in fast jedem Haushalt zu finden. Doch die Fertigung solcher Geräte gehört in diesem Beruf weniger zu deinem Aufgabenbereich. Du stellst vielmehr Präzisionsmessgeräte für Labors, die Medizin, Verfahrenstechnik und Forschung her. Oft hängt das Gelingen eines Versuches von der absolut exakten Temperaturangabe ab. Deshalb werden von dir äußerste Sorgfalt und genaue Handarbeit verlangt. Ein Beruf für Leute, die Spaß an Präzision und Interesse an neuen technischen Entwicklungen haben, z. B. an moderner Einschmelztechnik und in zunehmendem Maße Elektronik.
Voraussetzungen:
Hauptschulabschluss, Realschulabschluss oder Abitur.
Geschicklichkeit, gutes Vorstellungsvermögen, zeichnerische Befähigung, Darstellungsvermögen, Geduld, Sorgfalt, Exaktheit, gesunde Atmungsorgane.
Ausbildungszeit:
3 Jahre (36 Monate)
Ausbildungsinhalte:
· Berufsbildung
· Aufbau und Organisation des Ausbildungsbetriebes
· Arbeits- und Tarifrecht, Arbeitsschutz
· Unfallverhütung, Umweltschutz und rationelle Energieverwendung
· Handhaben, Pflegen und Warten von Werkzeugen, Maschinen und Anlagen
· Kenntnisse des Glases und anderer Werk- und Hilfsstoffe
· Handhaben von Fertigungsunterlagen
· Heißverarbeiten von Glasröhren und Glasstäben
· Justieren und Skalieren
· Qualitätskontrolle
Fachrichtung Thermometerblasen:
· Heißverarbeiten von Glasröhren und Glasstäben zu Thermometern
· Evakuieren sowie Füllen von Thermometern
Fachrichtung Thermometerjustieren:
· Justieren von Thermometern
· Skalieren und Fertigmachen von Thermometern
Zwischenprüfung:
Während der Berufsausbildung ist eine Zwischenprüfung durchzuführen. Sie soll nach dem zweiten Ausbildungsjahr stattfinden.
Gesellenprüfung:
Die Gesellenprüfung erfolgt am Ende des 3. Ausbildungsjahres.
MEGA-IN – LEBENDIG – NATÜRLICH
Gut Holz – Mit Holz nicht auf dem Holzweg

Holz besitzt eine besondere Ausstrahlung. Ob z. B. als Treppe, Türe oder Fensterrahmen, wie sie die Bauschreinerei herstellt. Ob im Innenausbau als Wand- und Deckenverkleidung. Oder in attraktivem, vielseitigem Möbel-Design: klassisch, „Modern-Art“, jugendlich, frech. Alles in Einzelfertigung, nicht in Serienproduktion. Moderne Maschinen unterstützen dich hierbei, wie z. B. CNC-gesteuerte Oberfräsen. Du brauchst in diesem Beruf technisches Verständnis und geschickte Hände. Dazu eine Riesenportion Phantasie und clevere Ideen.
Ein Beruf, in dem du dich selbst verwirklichen kannst, wenn du gern mit natürlichen Werkstoffen arbeitest.
Voraussetzungen:
Hauptschulabschluss, Realschulabschluss oder Abitur.
Spaß am Gestalten, Rechnen, Zeichnen und ein gutes handwerkliches Gespür. Für alle, die gerne natürliche Materialien mögen und Phantasie haben.
Ausbildungszeit:
3 Jahre (36 Monate)
Ausbildungsinhalte:
- Berufsbildung
- Aufbau und Organisation des Ausbildungsbetriebes
- Arbeits- und Tarifrecht
- Sicherheit und Gesundheitsschutz am Arbeitsplatz, Umweltschutz und rationelle Energieverwendung
- Planen und Vorbereiten von Arbeitsabläufen, Kontrollieren der Arbeitsergebnisse
- Anfertigen und Lesen von Skizzen und Zeichnungen, Grundlagen der Formgebung
- Unterscheiden von Holz und Holzwerkstoffen, Auswählen nach Verwendungszweck und Wirtschaftlichkeit
- Bearbeiten von Holz und Holzwerkstoffen
- Verarbeiten von Furnieren
- Verarbeiten von Kunststoffen
- Verarbeiten von Metallen und Glas
- Einrichten, Bedienen und Warten von Maschinen, Anlagen und Vorrichtungen
- Herstellen von Teilen und Zusammensetzen zu Erzeugnissen
- Montieren von Beschlägen
- Veredeln von Oberflächen
- Ausführen des konstruktiven und chemischen Holzschutzes
- Einbauen von montagefertigen Teilen und Erzeugnissen
- Instandhalten von Teilen und Erzeugnissen
- Vorbereiten und Ausführen von Restaurierungsarbeiten
- Qualitätssicherung und Abnahme
Zwischenprüfung:
Während der Berufsausbildung ist eine Zwischenprüfung durchzuführen. Sie soll nach dem zweiten Ausbildungsjahr stattfinden.
Gesellenprüfung:
Die Gesellenprüfung erfolgt am Ende des 3. Ausbildungsjahres.
DÄMMEN – VERKLEIDEN – ZUSAMMENFÜGEN
Extra Dry – Alles fügt sich

Manchmal brauchen Fassaden oder Räume ein neues „Gesicht“. Mal stören sichtbare Leitungen die Optik, mal passt der Raumklang nicht, mal muss einfach etwas Neues her. Nun bist du als Trockenbaumonteur/-in gefragt. Neben einer besseren Optik sorgst du auch für verbesserte Wärme-, Schall und Feuerdämmung. Im Großen und Ganzen löst du die Aufgaben durch das Montieren plattenförmiger Fertigteile. Mit diesen werden Decken „abgehängt“ und Wände verkleidet oder auch leichte Trennwände errichtet.
Eine gestalterische Ader zusammen mit handwerklicher Fingerfertigkeit sowie physikalische und bautechnische Grundkenntnisse ebnen viele aussichtsreiche Wege in diesen Beruf.
Voraussetzungen:
Hauptschulabschluss, Realschulabschluss oder Abitur.
Ausbildungszeit:
3 Jahre (36 Monate)
Ausbildungsinhalte:
- Auftragsübernahme, Leistungserfassung, Arbeitsplan und Arbeitsablauf
- Errichten, Sichern und Räumen von Baustellen
- Prüfen, Lagern und Auswählen von Bau- und Bauhilfsstoffen
- Lesen und Anwenden von Zeichnungen; Anfertigen von Skizzen
- Durchführen von Messungen
- Bearbeiten von Holz und Herstellen von Holzverbindungen
- Herstellen von Bauteilen aus Beton und Stahlbeton, Baukörpern aus Steinen
- Herstellen von Baugruben und Gräben, Verkehrswegen, Verbauen und Wasserhaltung
- Einbauen und Anschließen von Ver- und Entsorgungssystemen
- Vertiefen der Kenntnisse aus dem 1. Ausbildungsjahr
- Prüfen und Vorbereiten von Untergründen
- Qualitätssichernde Maßnahmen und Berichtswesen
- Vertiefen der Kenntnisse aus dem 1. und 2. Ausbildungsjahr
- Einbauen von Fußbodenkonstruktionen (Fertigteile)
- Herstellen von Trockenbaukonstruktionen
- Sanieren und Instandsetzen von Trockenbaukonstruktionen
Zwischenprüfung:
Während der Berufsausbildung ist eine Zwischenprüfung durchzuführen. Sie soll nach dem ersten und zweiten Ausbildungsjahr stattfinden.
Gesellenprüfung:
Die Gesellenprüfung erfolgt am Ende des 3. Ausbildungsjahres.
Weitere Infos zu Bauberufen findest du unter:
bauen-hat-zukunft.de
Top News
Handwerk im WM-Fieber: Imagekampagne des deutschen Handwerks mehrfach ausgezeichnet
Das deutsche Handwerk steckt mitten im Fußball-WM-Fieber. Im Rahmen der aktuellen Imagekampagne haben die Verantwortlichen neue Plakat- und Anzeigenmotive entwickelt – passend zur derzeit laufenden Weltmeisterschaft. „Selbst bei einem 0:0 haben wir zwei Tore gemacht“, lautet der Slogan zu einem der Motive. Zu sehen sind darauf zwei Handwerker, die ein Fußballtor durch ein Stadion tragen. „Unser Team hat 5 Millionen Profis. Und alle kommen aus der eigenen Jugend“, so ein weiterer Werbespruch, der ebenfalls die aktuelle Fußballweltmeisterschaft aufgreift.
Für die Imagekampagne ist das deutsche Handwerk vom Art Directors Club für Deutschland (ADC) gleich mehrfach ausgezeichnet worden. Auf dem Jahrestreffen des ADC am 15. Mai in Frankfurt am Main erhielt die Kampagne zwei silberne und zwei bronzene ADC-Nägel. In den Kategorien Text sowie Musik und Sound wurde die auf fünf Jahre angelegte Kommunikationsoffensive mit Silber ausgezeichnet. In der Kategorie TV und Kino Einzelspot ergatterte „Die Wirtschaftsmacht. Von nebenan.“ außerdem den ADC-Nagel in Bronze. Damit zählt sie zu den zehn erfolgreichsten Kampagnen des diesjährigen Awards.
Energetika 2010: Jugendliche erforschen den Energiemix der Zukunft
Möchtest du zum Umweltschutz beitragen und die Energieversorgung eines Landes einmal selbst gestalten? Dann mach mit beim Online-Spiel Energetika 2010. Dabei stehen Jugendliche ab 14 Jahren vor der Herausforderung, die Stromversorgung in dem fiktiven Land Energetika bis zum Jahr 2050 sicherzustellen. Dafür gilt es, Kraftwerke zu bauen, Speicheranlagen zu planen und neue Technologien zu entwickeln. Doch nicht nur technisches Know-how, auch strategisches Geschick und nachhaltiges Denken sind gefragt, um die Bürger zufriedenzustellen, die Umwelt zu schonen und die wirtschaftliche Kraft des Landes zu erhalten.
Das Spiel ist unter www.energiespiel.de zu finden und in ein Online-Portal eingebettet, das Wissenswertes über technische, gesellschaftliche und wirtschaftliche Zusammenhänge der Energieversorgung bereitstellt. Außerdem können sich die Jugendlichen über die vielfältigen Berufsperspektiven, Ausbildungsmöglichkeiten und Forschungsaktivitäten in der Energiebranche informieren.
Video-Wettbewerb: Gebäudereiniger suchen Filme von Azubis
Ob es um einen Arbeitseinsatz in schwindelerregender Höhe, einen mutigen Kampf zwischen Mensch und Insekt oder um filigrane Tätigkeiten bei der Denkmalpflege geht – Azubis, die solche oder ähnliche Arbeitssituationen gefilmt haben, können ihre Beiträge noch bis zum 31. August 2010 an den Bundesinnungsverband des Gebäudereiniger-Handwerks (BIV) schicken. Unter dem Motto „Clean Up: Video Clip Casting“ sucht der Verband lustige, spannende und interessante Videos aus dem Gebäudereiniger-Alltag. Die besten Beiträge zeichnet der BIV mit Preisen im Gesamtwert von rund 1.300 Euro aus.
Kraftfahrzeug- mechatroniker und Friseurin sind die beliebtesten Jobs der baden-württembergischen Azubis! In Baden-Württemberg gibt es mehr als 100 anerkannte Ausbildungsberufe im Handwerk.
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