GESTALTEND – KUNSTFERTIG – TECHNISIERT
Schmückendes Wachstum – Phantasievoll Gestalten

Kerzenlicht steht für Romantik pur. Weniger romantisch, aber dafür kreativ und mit mehr Technik als zunächst vermutet, geht es an den Arbeitsplätzen in der Fachrichtung Kerzenherstellung zu. Bei dem Entwurf und der Herstellung von Kerzen wird deine Phantasie ebenso herausgefordert wie dein handwerkliches Geschick und technisches Können.
In der Fachrichtung Wachsbildnerei werden Kerzen und Wachsschmuck kunstvoll gestaltet. Du stichst Ornamente aus und weißt, geschmack- und phantasievoll mit Farbe und Blattgold umzugehen. Alles in allem ein Beruf, der viele Möglichkeiten an kreativer Entfaltung bietet.
Voraussetzungen:
Hauptschulabschluss, Realschulabschluss oder Abitur.
Normale Körperkräfte, gesunde Augen, Hand- und Fingergeschicklichkeit, künstlerisches Einfühlungsvermögen.
Ausbildungszeit:
3 Jahre (36 Monate)
Ausbildungsinhalte:
- Berufsbildung
- Aufbau und Organisation des Ausbildungsbetriebes
- Arbeits- und Tarifrecht, Arbeitsschutz
- Unfallverhütung, Umweltschutz und rationelle Energieverwendung
- Pflegen und Warten der Arbeitsgeräte, Werkzeuge, Maschinen und Einrichtungen
- Eigenschaften und Verwendung der Roh- und Hilfsstoffe
- Verarbeiten von Dochten
- Verarbeiten von Wachsen
- Entwerfen und Herstellen von einfachen Kerzenverzierungen
- Herstellen und Verarbeiten von Wachsplatten
- Herstellen von Formen
- Patinieren und Bemalen von Kerzen, Reliefs und Plastiken
Fachrichtung Kerzenherstellung:
- Herstellungsverfahren
- Herstellen von Kerzen
Fachrichtung Wachsbildnerei:
- Entwerfen von Reliefs, Plastiken und Kerzenverzierungen
- Herstellen von Reliefs, Plastiken und Kerzenverzierungen
- Verzieren von Kerzen und Wachsstöcken
Zwischenprüfung:
Während der Berufsausbildung ist eine Zwischenprüfung durchzuführen. Sie soll nach dem zweiten Ausbildungsjahr stattfinden.
Gesellenprüfung:
Die Gesellenprüfung erfolgt am Ende des 3. Ausbildungsjahres.
FLEXIBEL – SPEZIELL – ERFINDERISCH
Der Wagen rollt – Tüfteln

Was wäre ein Landwirt ohne Erntewagen, eine Hochzeit ohne Kutsche, ein Schausteller ohne Kirmeswagen? Tja, was wären die Alternativen. Für die Wagnerin und den Wagner, die diese Fahrzeuge aus Holz, Metall und Kunststoff herstellen, gibt es keine Alternative. Keine Massenartikel, sondern „fahrbare Untersätze“ für spezielle Einsatzzwecke gehören zu den Aufgaben: z. B. leichte Fahrzeuge für Trabrennen; Teile für den Bau von Segelflugzeugen. Das ist nur ein kleiner Ausschnitt aus dem großen Herstellungsprogramm. Wer die Materialbearbeitung beherrscht, Spaß am „Erfinden“ und Tüfteln hat, wird in diesem abwechslungsreichen Beruf immer interessante Tätigkeiten ausführen.
Voraussetzungen:
Hauptschulabschluss, Realschulabschluss oder Abitur.
Handwerkliches Geschick, räumliches Vorstellungsvermögen, gute körperliche Konstitution, normales Seh- und Hörvermögen.
Ausbildungszeit:
3 Jahre (36 Monate)
Zwischenprüfung:
Während der Berufsausbildung ist eine Zwischenprüfung durchzuführen. Sie soll nach dem zweiten Ausbildungsjahr stattfinden.
Gesellenprüfung:
Die Gesellenprüfung erfolgt am Ende des 3. Ausbildungsjahres.
EINSATZ FÜR MENSCH UND UMWELT
Isolieren geht über Probieren – Raumakustik

Perfekter Klang in Theatern, Konzertsälen oder Studios: Das liegt nicht allein an den Darstellern. Außer einem guten Sound-Mix ist das auch einer ausgereiften Handwerkerleistung in puncto Schallschluckmaßnahmen zuzuschreiben. Beim Energiesparen wird ebenfalls der Spezialist herangezogen. Zum Beispiel bei der Wärmedämmung von Fernheizungsrohren. Dein Aufgabengebiet in diesem Beruf ist vielseitig: Energie sparen, gegen Lärm und Feuer schützen, Akustik verbessern durch Dämmen, Abdichten, Isolieren und Dämpfen. Wenn dir Technik wie Umwelt gleichermaßen am Herzen liegt, kannst du hier beides aktiv in Einklang bringen.
Voraussetzungen:
Hauptschulabschluss, Realschulabschluss oder Abitur.
Handgeschicklichkeit, praktisch-technische Begabung, Unempfindlichkeit gegen Temperaturwechsel, Formensinn, Gefühl für Symmetrie.
Ausbildungszeit:
3 Jahre (36 Monate)
Ausbildungsinhalte:
- Grundkenntnisse der Baustelleneinrichtung, des Baustellenablaufs und der Baustelleneinrichtungsmaßnahmen
- Arbeitsschutz und Unfallverhütung
- Grundfertigkeiten der Handhabung der Werkzeuge, Baugeräte und Baumaschinen
- Handhaben einfacher Vermessungsgeräte
- Grundkenntnisse der Bodenarten, Böschungen, Baugruben und Gräben, der Herstellung von Aushub und der einfachen Aus- und Absteifungen
- Grundkenntnisse der Hausentwässerung, Oberflächenentwässerung, Kanalisation und des Einbaus von Kanalisationsrohren
- Herstellen einfacher Holzverbindungen, Schalungen und Formen
- Herstellen einfacher Baukörper aus künstlichen Steinen und Bauplatten, von Leichtbauwänden und abgehängten Decken
- Herstellen von Mörteln- und Betonmischungen
- Herstellen einfacher Bewehrungen und Stahlbetonbauteile
- Herstellen von einfachem Wandputz und von Zementestrich
- Herstellen von Sperrungen und Dämmungen
- Einbauen und Verlegen von Formstählen, Verbindungs- und Befestigungsmitteln
- Schließen von Schlitzen, Aussparungen und Durchbrüchen
- Transportieren und Einbauen einfacher Fertigteile
- Grundfertigkeiten der Kunststoffbearbeitung und -verarbeitung
- Ansetzen von Fliesen und Platten
- Grundfertigkeiten des Tiefbaus, insbesondere des erdverlegten Rohrleitungs-, des Kanal-, Brunnen- und Straßenbaus
- Aufstellen einfacher Arbeits- und Schutzgerüste
- Lesen und Anfertigen einfacher Zeichnungen, Skizzen und Verlegepläne
- Grundkenntnisse der Leistungsbeschreibung, der Baustoffbedarfsermittlungen und Leistungsbeschreibungen, der Baustoffbedarfsermittlung und Massenberechnungen sowie der Wärmeverlustberechnung
- Arbeitsschutz und Unfallverhütung
- Bedienen und Warten von Geräten und Maschinen
- Herstellen von Dämmungen und Sperrungen gegen Wärme, Kälte, Schall, Feuer und Feuchtigkeit
- Herstellen und Verarbeiten von Spezialmörtel, Dichtungs- und Füllmassen
- Herstellen von Leichtwänden, Wand-, Decken- und Fassadenbekleidungen
- Herstellen und Einbauen von Fertigteilen
Zwischenprüfung:
Während der Berufsausbildung ist eine Zwischenprüfung durchzuführen. Sie soll nach dem zweiten Ausbildungsjahr stattfinden.
Gesellenprüfung:
Die Gesellenprüfung erfolgt am Ende des 3. Ausbildungsjahres.
Weitere Infos zu Bauberufen findest du unter:
www.bauen-hat-zukunft.dehttp://www.bauen-hat-zukunft.de
KUNSTFERTIG – SCHÖPFERISCH – ANSPRUCHSVOLL
Gewollte Effekte – Bilder in Stoff

Wandteppiche und gewebte Bilder, Gobelins, gelten als etwas ganz Besonderes. Als originelle Gestaltungselemente prägen sie durch ihren speziellen Charakter eine individuelle Raumatmosphäre. In diesem Beruf fertigst du an der Handwebmaschine anspruchsvolle Unikate – einmalige Stücke. Es können auch Stoffe für Kleidungsstücke, Möbel oder Tischdecken sein. Eine anspruchsvolle Aufgabe stellt sich mit dem Instandsetzen. Bei genügend Geschick kannst du dich sogar auf das Restaurieren kostbarer Webstoffe spezialisieren. Ein Beruf für kreative Köpfe, die gerne gestalten.
Voraussetzungen:
Hauptschulabschluss, Realschulabschluss oder Abitur.
Geistige Beweglichkeit zur Erfassung schnell wechselnder Arbeitssituationen, gute Beobachtungsgabe, volle Sehschärfe, Form- und Farbempfinden, Fingerfertigkeit, künstlerische Begabung, körperliche Ausdauer.
Ausbildungszeit:
3 Jahre (36 Monate)
Ausbildungsinhalte:
- Arbeitsschutz, Unfallverhütung, Umweltschutz und rationelle Energieverwendung
- Kenntnisse des Ausbildungsbetriebes sowie arbeits- und tarifrechtlicher Regelungen
- Pflegen und Instandhalten der Arbeitsgeräte, Werkzeuge, Maschine und Einrichtungen
- Kenntnisse der textilen Faserstoffe und Garne
- Spulen von Garnen
- Herstellen der Webketten
- Vorrichten der Webstühle
- Konstruieren von Geweben
- Herstellen von Geweben in verschiedenen Techniken
- Mustern von handgewebten Textilien
- Fertigmachen handgewebter und handgeknüpfter
- Textilien zum Verkauf
- Instandsetzen schadhafter handgewebter und handgeknüpfter Textilien bei kleineren Schäden
Zwischenprüfung:
Während der Berufsausbildung ist eine Zwischenprüfung durchzuführen. Sie soll nach dem zweiten Ausbildungsjahr stattfinden.
Gesellenprüfung:
Die Gesellenprüfung erfolgt am Ende des 3. Ausbildungsjahres.
BLUMIG – GEHALTVOLL – GESCHMACK
In vino veritas – Über Wein wird geredet

Ob im Wein wirklich die Wahrheit liegt, sei dahingestellt – zumindest offenbart er das Können der Weinküferin und des Weinküfers. Um erstklassige Qualität zu liefern, brauchst du Erfahrung und umfangreiche Kenntnisse. Du kennst die gesamte Weinherstellung – vom Anbau bis zur Verarbeitung der Trauben. Mit modernen Spezialgeräten überwachst du den Gärverlauf und entscheidest anhand von Laboruntersuchungen, wann die Hefe vom jungen Wein zu trennen ist. Auch für das Reinigen der Fässer, Warten der Technik und für hygienische Sauberkeit bist du verantwortlich. Für diesen Beruf brauchst du Verantwortungsbewusstsein, Interesse an biologisch-chemischen Abläufen und moderner Technik und feine Geschmacksnerven.
Voraussetzungen:
Hauptschulabschluss, Realschulabschluss oder Abitur.
Verständnis für biologische und technische Abläufe; gut entwickelter Geruchs- und Geschmackssinn; handwerkliche Geschicklichkeit; gute körperliche Konstitution; normales Sehvermögen.
Ausbildungszeit:
3 Jahre (36 Monate)
Ausbildungsinhalte:
- Arbeitsschutz, Unfallverhütung, Umweltschutz und rationelle Energieverwendung
- Ausführen von Hygienemaßnahmen
- Kenntnisse des Ausbildungsbetriebes
- Bedienen und Warten der technischen Einrichtungen
- Annehmen, Verarbeiten und Behandeln von Trauben, Maische und Most
- Bereiten und Einlagern der Süßreserve
- Überwachen der Maische- und Mostvergärung
- Behandeln und Ausbauen von Jungwein und Wein
- Vorbereiten und Abfüllen des Weines
- Lagern von Flaschenwein, Behandlungs- und Betriebsstoffen
- Vorstellen und Bewerten von Wein
Zwischenprüfung:
Während der Berufsausbildung ist eine Zwischenprüfung durchzuführen. Sie soll nach dem zweiten Ausbildungsjahr stattfinden.
Gesellenprüfung:
Die Gesellenprüfung erfolgt am Ende des 3. Ausbildungsjahres.
Top News
Handwerk im WM-Fieber: Imagekampagne des deutschen Handwerks mehrfach ausgezeichnet
Das deutsche Handwerk steckt mitten im Fußball-WM-Fieber. Im Rahmen der aktuellen Imagekampagne haben die Verantwortlichen neue Plakat- und Anzeigenmotive entwickelt – passend zur derzeit laufenden Weltmeisterschaft. „Selbst bei einem 0:0 haben wir zwei Tore gemacht“, lautet der Slogan zu einem der Motive. Zu sehen sind darauf zwei Handwerker, die ein Fußballtor durch ein Stadion tragen. „Unser Team hat 5 Millionen Profis. Und alle kommen aus der eigenen Jugend“, so ein weiterer Werbespruch, der ebenfalls die aktuelle Fußballweltmeisterschaft aufgreift.
Für die Imagekampagne ist das deutsche Handwerk vom Art Directors Club für Deutschland (ADC) gleich mehrfach ausgezeichnet worden. Auf dem Jahrestreffen des ADC am 15. Mai in Frankfurt am Main erhielt die Kampagne zwei silberne und zwei bronzene ADC-Nägel. In den Kategorien Text sowie Musik und Sound wurde die auf fünf Jahre angelegte Kommunikationsoffensive mit Silber ausgezeichnet. In der Kategorie TV und Kino Einzelspot ergatterte „Die Wirtschaftsmacht. Von nebenan.“ außerdem den ADC-Nagel in Bronze. Damit zählt sie zu den zehn erfolgreichsten Kampagnen des diesjährigen Awards.
Energetika 2010: Jugendliche erforschen den Energiemix der Zukunft
Möchtest du zum Umweltschutz beitragen und die Energieversorgung eines Landes einmal selbst gestalten? Dann mach mit beim Online-Spiel Energetika 2010. Dabei stehen Jugendliche ab 14 Jahren vor der Herausforderung, die Stromversorgung in dem fiktiven Land Energetika bis zum Jahr 2050 sicherzustellen. Dafür gilt es, Kraftwerke zu bauen, Speicheranlagen zu planen und neue Technologien zu entwickeln. Doch nicht nur technisches Know-how, auch strategisches Geschick und nachhaltiges Denken sind gefragt, um die Bürger zufriedenzustellen, die Umwelt zu schonen und die wirtschaftliche Kraft des Landes zu erhalten.
Das Spiel ist unter www.energiespiel.de zu finden und in ein Online-Portal eingebettet, das Wissenswertes über technische, gesellschaftliche und wirtschaftliche Zusammenhänge der Energieversorgung bereitstellt. Außerdem können sich die Jugendlichen über die vielfältigen Berufsperspektiven, Ausbildungsmöglichkeiten und Forschungsaktivitäten in der Energiebranche informieren.
Video-Wettbewerb: Gebäudereiniger suchen Filme von Azubis
Ob es um einen Arbeitseinsatz in schwindelerregender Höhe, einen mutigen Kampf zwischen Mensch und Insekt oder um filigrane Tätigkeiten bei der Denkmalpflege geht – Azubis, die solche oder ähnliche Arbeitssituationen gefilmt haben, können ihre Beiträge noch bis zum 31. August 2010 an den Bundesinnungsverband des Gebäudereiniger-Handwerks (BIV) schicken. Unter dem Motto „Clean Up: Video Clip Casting“ sucht der Verband lustige, spannende und interessante Videos aus dem Gebäudereiniger-Alltag. Die besten Beiträge zeichnet der BIV mit Preisen im Gesamtwert von rund 1.300 Euro aus.
Kraftfahrzeug- mechatroniker und Friseurin sind die beliebtesten Jobs der baden-württembergischen Azubis! In Baden-Württemberg gibt es mehr als 100 anerkannte Ausbildungsberufe im Handwerk.
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