HILFREICH – SORGFÄLTIG – AUFGESCHLOSSEN
Zahn um Zahn – Gesundheit mit neuem Biss

Der Zahn der Zeit nagt eben auch an den echten Zähnen. Doch wer seinen Biss nicht ganz verlieren will, lässt sich einen entsprechenden Ersatz anfertigen. Der Weg geht über den Zahnarzt. Von dort gelangen die Abformungen von Zähnen oder Kiefern und die in Fachsprache verfassten Arbeitsaufträge ins Zahntechnikerlabor. Die Anfertigung von Kronen über Brücken bis zum kompletten Zahnersatz erfordert von dir naturwissenschaftliche Kenntnisse, Fingerfertigkeit, gestalterische Fähigkeiten, Materialkenntnisse und ein hohes Verantwortungsbewusstsein. Dazu kommt die ständige Auseinandersetzung mit neuen Technologien und Methoden der Zahntechnik.
Voraussetzungen:
Hauptschulabschluss, Realschulabschluss oder Abitur.
Spaß am Umgang mit Menschen, am Beraten, Verkaufen und Gestalten. Der ideale Beruf für junge Leute, die gerne anderen Menschen helfen.
Ausbildungszeit:
3 1/2 Jahre (42 Monate)
Ausbildungsinhalte:
- Berufsbildung, Arbeits- und Tarifrecht
- Aufbau und Organisation des Ausbildungsbetriebes
- Sicherheit und Gesundheitsschutz bei der Arbeit
- Umweltschutz
- Lesen und Anwenden von technischen Unterlagen sowie Einsetzen und Handhaben von Arbeitsgräten und Werkzeugen
- Beurteilen und Einsetzen von Werk- und Hilfsstoffen
- Qualitätsmanagement
- Erstellen von zahntechnischen Planungen
- Erstellen von Arbeitsunterlagen und Abformungen
- Anfertigen von Bissregistrierhilfen und Umsetzen in Kieferbewegungssimulatoren
- Herstellen von partiellem Zahnersatz
- Herstellen von totalem Zahnersatz
Zwischenprüfung:
Während der Berufsausbildung ist eine Zwischenprüfung durchzuführen. Sie soll nach dem zweiten Ausbildungsjahr stattfinden.
Gesellenprüfung:
Die Gesellenprüfung erfolgt am Ende des 4. Ausbildungsjahres.
VITAL – ZÜNFTIG – ZEITGEMÄSS
Immer obenauf – Natürlicher Werkstoff

Wer heute Zimmerer/-in werden will, darf nicht von gestern sein. Die zeitgemäße Architektur verlangt teilweise raffinierte Holzkonstruktionen z. B. für Wohnhäuser, Brücken, Kindergärten oder Schulen. In diesem Beruf musst du auch bei komplizierten Bauplänen den Durchblick haben. Ans Handwerk geht’s mit Zimmermannswinkel, Lot, Wasserwaage und anderen Spezialwerkzeugen, aber auch mit Hebewerkzeugen, Hobel-, Bohr- und Stemmmaschinen und CNC-gesteuerten Abbundmaschinen. Ein moderner Beruf, in dem du mit Köpfchen, Geschick, moderner technischer Ausrüstung vielseitige Aufgaben löst – bis das Richtfest losgehen kann.
Voraussetzungen:
Hauptschulabschluss, Realschulabschluss oder Abitur.
Ausbildungszeit:
3 Jahre (36 Monate)
Ausbildungsinhalte:
- Lesen und Anfertigen einfacher Zeichnungen, Skizzen und Verlegepläne
- Grundkenntnisse der Leistungsbeschreibung und Arbeitsplanung sowie der Baustoffbedarfsermittlungen und Massenberechnungen
- Arbeitsschutz und Unfallverhütung
- Bedienen und Warten von Holzbearbeitungsmaschinen
- Ausführen von Holzverbindungen
- Aufschnüren von Knotenpunkten, Zureißen und Bearbeiten von Konstruktionshölzern
- Herstellen von Dach-, Wand- und Deckenkonstruktionen mit Dachaufbauten und Verkleidungen
- Herstellen von Schalungen
- Ausführen von Holzschutzarbeiten
- Herstellen von Leichtwänden, Wand-, Decken-, Fassadenbe- und verkleidungen
- Herstellen gerader und gewendelter Treppen
- Herstellen von abgebundenen Gerüsten und Absteifungen
- Herstellen und Einbauen von Wänden, Decken und Dächern für den Fertigbau
Zwischenprüfung:
Während der Berufsausbildung ist eine Zwischenprüfung durchzuführen. Sie soll nach dem zweiten Ausbildungsjahr stattfinden.
Gesellenprüfung:
Die Gesellenprüfung erfolgt am Ende des 3. Ausbildungsjahres.
Weitere Informationen unter:
http://www.zaz-bc.dewww.zaz-bc.de
POPULÄR – ANERKANNT – VIELSAITIG
Tonangebend – Da ist Sound und Power drin

Was haben Gitarre, Harfe, Mandoline und Zither gemeinsam? Sie sind Zupfinstrumente. Und: Der verwendete Werkstoff bestimmt wesentlich die Klangfarben und -nuancen des Instruments. Bei der individuellen Fertigung durch Zupfinstrumentenmacher/-in ist das überwiegend Palisander, Fichten- und Ebenholz. Mithilfe moderner Maschinen werden daraus die einzelnen Teile wie Resonanzkörper, Hals und Griffbrett geformt. Zu den weiteren Aufgaben zählen Polieren, Lackieren, die Montage der Mechanik sowie das Aufziehen der Saiten. Bei Reparaturen sind immer wieder geeignete Lösungen gefragt. Ein weiterer reizvoller Aspekt ist, dass du mit interessanten Leuten zusammenkommst.
Voraussetzungen:
Hauptschulabschluss, Realschulabschluss oder Abitur.
Musikalität, zeichnerisches und manuelles Geschick, nach Möglichkeit Beherrschung eines Zupfinstrumentes, Formensinn.
Ausbildungszeit:
3 Jahre (36 Monate)
Ausbildungsinhalte:
- Berufsbildung
- Aufbau und Organisation des Ausbildungsbetriebes
- Arbeits- und Tarifrecht, Arbeitsschutz
- Arbeitssicherheit, Umweltschutz und rationelle Energieverwendung
- Planen und Vorbereiten des Arbeitsablaufes sowie Kontrollieren und Bewerten der Arbeitsergebnisse
- Lesen, Anwenden und Erstellen von technischen Unterlagen
- Zurichten und Instandhalten von Werkzeugen
- Ausrichten und Spannen von Werkzeugen
- Prüfen, Messen und Kennzeichnen
- manuelles und maschinelles Bearbeiten von Werkstoffen
- Behandeln von Oberflächen
- Fügen
- Unterscheiden und Zuordnen von Instrumenten
- Auswählen, Bestimmen und Lagern von Tonhölzern und anderen Werkstoffen
- Herstellen von Korpussen
- Herstellen und Einsetzen von Hälsen
- Herstellen von Griffbrettern und Stegen oder Harfenmechaniken
- Spielfertigmachen
- Reparieren
Zwischenprüfung:
Zur Ermittlung des Ausbildungsstandes ist eine Zwischenprüfung durchzuführen. Sie soll vor dem Ende des zweiten Ausbildungsjahres stattfinden.
Gesellenprüfung:
Die Gesellenprüfung erfolgt am Ende des 3. Ausbildungsjahres.
DRIVE – POWER – SICHERHEIT
Freiheit auf zwei Rädern

Egal ob du dich mit deinem Motorrad als „Easy-Rider“ fühlst oder auf Mountainbikes, Trekkingbikes oder Liegeräder stehst, als Zweiradmechaniker hast du die Wahl zwischen Motorrad- und Fahrradtechnik. Alles, was zwei Räder hat – mit oder ohne Motor – wird hergestellt, repariert oder umgebaut. Geduld, Geschick und Können sind dazu gefragt. Einsatzorte sind Werkstätten und Verkaufsräume des Zweiradfachhandels. Freundlichkeit ist auch das Motto beim Beratungs- und Verkaufsgespräch mit Kunden. Ist doch viel Bewegung drin in diesem Beruf, oder?
Voraussetzungen:
Hauptschulabschluss, Realschulabschluss oder Abitur.
Körperliche Gewandtheit, handwerkliches Geschick, intakter Tastsinn, einwandfreies Gehör, normale Sehschärfe, keine Farbenblindheit.
Ausbildungszeit:
3 1/2 Jahre (42 Monate)
Ausbildungsinhalte:
- Berufsbildung, Arbeits- und Tarifrecht,
- Aufbau und Organisation des Ausbildungsbetriebes,
- Sicherheit und Gesundheitsschutz bei der Arbeit,
- Umweltschutz,
- Planen und Vorbereiten von Arbeitsabläufen sowie Kontrollieren und Bewerten der Arbeitsergebnisse,
- Qualitätsmanagement,
- Messen und Prüfen an Systemen,
- betriebliche und technische Kommunikation,
- Kommunikation mit internen und externen Kunden,
- Bedienen von Fahrzeugen und Systemen,
- Warten, Prüfen und Einstellen von Fahrzeugen sowie von Betriebseinrichtungen,
- Montieren, Demontieren und Instandsetzen von Bauteilen, Baugruppen und Systemen,
- Planen und Vorbereiten von Arbeitsabläufen sowie Kontrollieren und Bewerten der Arbeitsergebnisse,
- Fügen, Trennen und Umformen,
- manuelles und maschinelles Bearbeiten,
- Instandhalten von Fahrwerken,
- Instandhalten von elektrischen Systemen.
Fachrichtung Fahrradtechnik:
- Herstellen und Instandhalten von Systemen und Anlagen der Fahrradtechnik,
- Herstellen, Ändern und Instandhalten von Fahrzeugrahmen und deren Gruppen,
- Herstellen, Ausrüsten und Umrüsten von Fahrzeugen mit Zubehör und Zusatzeinrichtungen,
- Warten von Motoren, Warenpräsentation,
- Instandhaltung von Komfort- und Sicherheitssystemen,
- Beschaffen, Bereitstellen und Verkaufen von Waren und Produkten,
- Verkauf von Dienstleistungen.
Fachrichtung Motorradtechnik:
- Warten und Prüfen von Motoren,
- Instandhalten von Verbrennungsmotoren,
- Instandhalten von Bauteilen, Baugruppen und Systemen der Kraftübertragung,
- Instandhalten von Gemischbildungseinrichtungen,
- Instandhalten von elektrischen-, elektronischen- und Management-Systemen,
- Instandhalten von Komfort- und Sicherheitssystemen,
- Aus- und Umrüsten mit Zubehör- und Zusatzeinrichtungen,
- Herstellen, Umbauen und Ausrüsten von motorisierten Zwei- und Dreirädern sowie motorisierten Spezialfahrzeugen,
- Verkaufen von Dienstleistungen und Produkten
Zwischenprüfung:
Während der Berufsausbildung ist eine Zwischenprüfung durchzuführen. Sie soll nach dem zweiten Ausbildungsjahr stattfinden.
Gesellenprüfung:
Die Gesellenprüfung erfolgt am Ende des 4. Ausbildungsjahres.
Weitere Infos zu "Autoberufen" findest du unter:
www.autoberufe.dehttp://www.autoberufe.de
Top News
„Wir in der Welt“: Drei Tage lang Medien und Handwerk
Auch das Handwerk zeigte sich bei den diesjährigen Jugendmedientagen Ende November unter dem Motto „Wir in der Welt“. Der Baden-Württembergische Handwerkstag und die Handwerkskammer Stuttgart unterstützten die Jugendpresse Baden-Württemberg – die selbst schon ein umfangreiches Programm auf die Beine gestellt hatte – sowohl gastronomisch als auch inhaltlich: mit Besuchen bei Handwerkern, verschiedenen Workshops und einer Exkursion in die Stuttgarter Staatsoper. Dadurch boten sie den jungen Medienmachern einen kleinen Einblick in die Welt des Handwerks.
Leistungswettbewerb: Deutschlands bester Jungstuckateur
Beim Leistungswettbewerb des deutschen Handwerks im Dezember haben insgesamt 24 Gesellinnen und Gesellen aus Baden-Württemberg den ersten Platz in ihren Wettbewerbsberufen belegt. Einer davon ist Kadir Unzunsakagoglus. Ursprünglich eher an Metallberufen interessiert, überredete ihn sein Bruder zu einer Stuckateurlehre. Diese schloss der 21-Jährige im Sommer mit der Note 1,6 ab und qualifizierte sich so für den Leistungswettbewerb der Handwerksjugend. Nach Siegen auf Kammer- und Landesebene setzte sich Kadir auch beim Bundesentscheid gegen seine Konkurrenten durch und schaffte es auf die oberste Stufe des Siegertreppchens.
Mit dem Handwerk in die Milchstraße: Berufe in der Luft- und Raumfahrttechnik
Du interessierst dich für den Weltraum, träumst vom Mond, Raumfahrzeugen und Sternenstaub? Auch in der Raumfahrt sind Handwerker gefragt! Denn die moderne Raumfahrttechnik ist ohne handwerkliche Dienstleistungen nicht denkbar. Was in der Forschung theoretisch entsteht, wird von spezialisierten Handwerkern in Qualitätsarbeit praktisch umgesetzt.
Die beliebtesten Ausbildungsberufe
Kraftfahrzeug- mechatroniker und Friseurin sind die beliebtesten Jobs der baden-württembergischen Azubis! In Baden-Württemberg gibt es mehr als 100 anerkannte Ausbildungsberufe im Handwerk.


