Die Basics
Was will ich im Handwerk?
Wie wär´s mit einem Job, der Spaß macht?
Seien wir doch mal ehrlich! Wenn es um die Berufswahl geht, gibt´s für viele nur eines: ein großes Unternehmen mit einem bekannten Namen. Erst wenn das nicht klappt, schaut man sich weiter um.
Vorschlag: Macht es genau andersrum!
Schaut euch erst um und überlegt euch dann, was ihr wirklich wollt. Wo ihr eure Wünsche und Ideen verwirklichen könnt. Das muss bei den Großen nicht unbedingt der Fall sein: Dort ist der Azubi erst mal nur ein sehr kleines Rädchen in einem großen Getriebe. In kleinen Betrieben kommt es auch auf die Azubis an. Man bekommt mehr mit. Wer mit offenen Augen durch die Lehre geht, der ist schnell wichtig für den Betrieb. Und sichert so seine eigene Zukunft.
Wie das gehen soll?
Sehr einfach: Stellt euch vor, ihr macht eine hoch spezialisierte Ausbildung in einem Industriebetrieb. In zehn Jahren wird diese Tätigkeit vielleicht durch eine Maschine ersetzt. Oder ein anderes Verfahren macht die Tätigkeit völlig überflüssig. Und dann? Was macht ihr dann?
Sich absichern gegen Arbeitslosigkeit
Eine Ausbildung im Handwerk ist natürlich keine Garantie gegen Arbeitslosigkeit. Aber es ist ein gutes Stück Sicherheit. Denn wenn es dem Betrieb, in dem ihr gelernt habt, nicht mehr so gut geht, dann gibt es immer noch genügend andere Betriebe, in denen genau eure Qualifikation auch gefragt ist.
Seine Zukunft selbst in die Hand nehmen
Ein Beruf im Handwerk ist nichts für Scheuklappenträger: Die Ausbildung ist breit und vielfältig. Ganz anders als in großen Unternehmen. Das heißt: Nur wer sich täglich auf neue Aufgaben einstellen kann, wer flexibel ist und Abwechslung mag, der kommt gut durch die Ausbildung. Und gut in die Zukunft: Wer eine gute Ausbildung in der Tasche hat, der findet auch in schwierigen Zeiten einen Job – garantiert!
Sein eigener Chef werden
Ein kleines Unternehmen aufbauen? Sein Schicksal selbst in die Hand nehmen? Auch das geht nirgends so schnell wie im Handwerk: Gute, handwerkliche Produkte und hochwertige Dienstleistungen sind gefragt wie nie.
Selbstständigkeit bedeutet natürlich auch Risiko. Aber entscheidend ist doch, dass man die Wahl hat: Will ich als Angestellter arbeiten oder als selbstständiger Unternehmer? Diese Frage stellt sich fast nur in einem Handwerksberuf.
Sich selbst helfen können
Handwerk heißt mit Händen, Geschick und Köpfchen arbeiten. Wer in einem Handwerksberuf gut und geschickt arbeiten kann, dem hilft diese Geschicklichkeit auch in anderen Bereichen. Handwerker sind eben immer eine Nasenlänge voraus, wenn´s drum geht, eine schlaue Lösung zu finden und vor allen Dingen selbst zu bauen. Das gilt im Beruf ebenso wie zu Hause: im Haushalt, in der Wohnung oder auch im Garten.
Auch auf anderen Gebieten gut sein
In jedem Handwerksberuf lernt man Dinge, die man auch in anderen Berufen gut verwenden kann. Geschicklichkeit und Köpfchen sind überall gefragt. Dazu kommt eine qualifizierte Ausbildung auf einem bestimmten Gebiet. Mit diesem Rüstzeug findet man sich auch in einem anderen, verwandten Beruf leicht zurecht. Auch das gibt Sicherheit für die Zukunft.


Top News
Handwerk im WM-Fieber: Imagekampagne des deutschen Handwerks mehrfach ausgezeichnet
Das deutsche Handwerk steckt mitten im Fußball-WM-Fieber. Im Rahmen der aktuellen Imagekampagne haben die Verantwortlichen neue Plakat- und Anzeigenmotive entwickelt – passend zur derzeit laufenden Weltmeisterschaft. „Selbst bei einem 0:0 haben wir zwei Tore gemacht“, lautet der Slogan zu einem der Motive. Zu sehen sind darauf zwei Handwerker, die ein Fußballtor durch ein Stadion tragen. „Unser Team hat 5 Millionen Profis. Und alle kommen aus der eigenen Jugend“, so ein weiterer Werbespruch, der ebenfalls die aktuelle Fußballweltmeisterschaft aufgreift.
Für die Imagekampagne ist das deutsche Handwerk vom Art Directors Club für Deutschland (ADC) gleich mehrfach ausgezeichnet worden. Auf dem Jahrestreffen des ADC am 15. Mai in Frankfurt am Main erhielt die Kampagne zwei silberne und zwei bronzene ADC-Nägel. In den Kategorien Text sowie Musik und Sound wurde die auf fünf Jahre angelegte Kommunikationsoffensive mit Silber ausgezeichnet. In der Kategorie TV und Kino Einzelspot ergatterte „Die Wirtschaftsmacht. Von nebenan.“ außerdem den ADC-Nagel in Bronze. Damit zählt sie zu den zehn erfolgreichsten Kampagnen des diesjährigen Awards.
Energetika 2010: Jugendliche erforschen den Energiemix der Zukunft
Möchtest du zum Umweltschutz beitragen und die Energieversorgung eines Landes einmal selbst gestalten? Dann mach mit beim Online-Spiel Energetika 2010. Dabei stehen Jugendliche ab 14 Jahren vor der Herausforderung, die Stromversorgung in dem fiktiven Land Energetika bis zum Jahr 2050 sicherzustellen. Dafür gilt es, Kraftwerke zu bauen, Speicheranlagen zu planen und neue Technologien zu entwickeln. Doch nicht nur technisches Know-how, auch strategisches Geschick und nachhaltiges Denken sind gefragt, um die Bürger zufriedenzustellen, die Umwelt zu schonen und die wirtschaftliche Kraft des Landes zu erhalten.
Das Spiel ist unter www.energiespiel.de zu finden und in ein Online-Portal eingebettet, das Wissenswertes über technische, gesellschaftliche und wirtschaftliche Zusammenhänge der Energieversorgung bereitstellt. Außerdem können sich die Jugendlichen über die vielfältigen Berufsperspektiven, Ausbildungsmöglichkeiten und Forschungsaktivitäten in der Energiebranche informieren.
Video-Wettbewerb: Gebäudereiniger suchen Filme von Azubis
Ob es um einen Arbeitseinsatz in schwindelerregender Höhe, einen mutigen Kampf zwischen Mensch und Insekt oder um filigrane Tätigkeiten bei der Denkmalpflege geht – Azubis, die solche oder ähnliche Arbeitssituationen gefilmt haben, können ihre Beiträge noch bis zum 31. August 2010 an den Bundesinnungsverband des Gebäudereiniger-Handwerks (BIV) schicken. Unter dem Motto „Clean Up: Video Clip Casting“ sucht der Verband lustige, spannende und interessante Videos aus dem Gebäudereiniger-Alltag. Die besten Beiträge zeichnet der BIV mit Preisen im Gesamtwert von rund 1.300 Euro aus.
Kraftfahrzeug- mechatroniker und Friseurin sind die beliebtesten Jobs der baden-württembergischen Azubis! In Baden-Württemberg gibt es mehr als 100 anerkannte Ausbildungsberufe im Handwerk.
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