Freie Lehrstellen: Handwerksberufe verschieden stark nachgefragt

Tausend Betriebe suchen derzeit in Deutschland wieder Lehrlinge – teils ohne Erfolg. Das berichtet die Deutsche Handwerks Zeitung und weist darauf hin, dass dies nicht nur am demografischen Wandel liegt: Einige Berufe sind den meisten Jugendlichen nicht bekannt, andere schlicht wenig beliebt. Zu letzteren zählen beispielsweise Bäcker und Metzger, die wegen der zum Teil ungemütlichen Arbeitszeiten eher weniger Zulauf haben.

Die beliebtesten Handwerksberufe, die auch die meisten Lehrlinge verzeichnen, sind seit Jahren der Kfz-Mechaniker, Friseur, Elektroniker und Maler/Lackierer. Aber auch ausgefallenere Handwerksberufe wie der des Bestatters verzeichnen steigende Zahlen; rund 180 Lehrlingsverträge werden hier jährlich bundesweit abgeschlossen. Ein neuer Ausbildungsberuf in diesem Jahr ist der des Technischen Konfektionärs. Dieser stellt Schutz- und Wetterkleidung, Zelte, Lkw-Planen oder Markisen her. Auch die Ausbildung zum Papiertechnologen dürfte vielen noch unbekannt sein. Dabei lernt man alles rund um die Herstellung von Papier, Karton, Pappe und Zellstoff.

 Es lohnt sich, bei der Suche nach einem Ausbildungsberuf nicht nur die beliebten Berufe einzubeziehen, sondern auch nach weniger bekannten Alternativen Ausschau zu halten. Dort sind mit großer Wahrscheinlichkeit noch offene Stellen zu vergeben.

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